Der Start in die Saison ist dem VfL geglückt. Auch im zweiten Aufsteigerduell in Folge konnten die Pfullinger die drei begehrten Punkte einfahren. Beim SV Fellbach siegten die Schützlinge von Trainer Michael Konietzny und Rasmus Joost mit 3:1 (1:1). Dabei ging der Tag nicht gut los für die Verbandsligakicker vom Jahnhaus. Aufgrund des regen Verkehrs um Stuttgart herum begann die Partie mit fünfzehnminütiger Verspätung.

Diese Verzögerung steckten die Hausherren besser weg. Nach einem Eckball stieg Niklas Weiss am höchsten und köpfte zur Fellbacher Führung ein (16.). Der VfL wirkte fortan etwas unsicher, berappelte sich aber schnell wieder. Mit Erfolg: nach einer kurz ausgeführten Ecke von Nico Seiz flankte Fatmir Karasalihovic den Ball zu Dominik Früh. Der Goalgetter fackelte nicht lange und beförderte das Spielgerät ins lange Eck zum zwischenzeitlich verdienten Ausgleich (37.). Mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten gewechselt.

Nach einer Stunde wurden die Pfullinger Bemühungen erneut belohnt. Zunächst wurde der Schuss von Früh nach einem Konter über Lukas Linder zwar abgeblockt, doch Heiko Schall war zur Stelle und drückte den Ball zum 1:2 über die Linie. Nur fünf Minuten später war der Ausgangspunkt wieder eine Kombination von Linder und Früh. Letzterer legte dieses Mal bewusst auf Schall ab, der zur Vorentscheidung vollendete. „Trotz zweier guter Chancen zu Beginn hatte wir anfangs Probleme gegen den aggressiven Gegner“, erzählt Co-Trainer Rasmus Joost. „Dank Dome Frühs super Schuss zum Ausgleich und leidenschaftlichem Verteidigen sind wir aber mit einem Unentschieden in die Pause gegangen. Zur sehr starken zweiten Halbzeit kann man den Jungs nur gratulieren. Die spielerische und konditioneller Klasse ebnete uns den Weg zum verdienten Sieg.“ Bereits am Mittwoch geht es weiter. Dann tritt Calcio Leinfelden-Echterdingen zum Flutlichtspiel am Jahnhaus an (19.00 Uhr).

 

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Heiko Schall trug mit einem Doppelpack entscheidend zum Sieg bei. Bildquelle: FuPa Alb

Der erste Schritt ist getan. Zum Auftakt gelang dem VfL im Aufsteigerduell mit dem TSV Heimerdingen der erhoffte Heimsieg. Den 3:1-Erfolg mussten sich die Schützlinge von Michael Konietzny hart erarbeiten, war unter dem Strich dank eines deutlichen Chancenplusses aber auch durchaus verdient.

Bereits in der vierten Minute war Lukas Linder nach mustergültiger Vorarbeit von Matthias Dünkel erfolgreich. Doch die Gäste zeigten sich wenig geschockt. Nur drei Zeigerumdrehungen später kam Tim Schlichting nach einem Freistoß völlig alleine gelassen zum Kopfball, den er aber über das Gehäuse setze. Auch in der Folgezeit standen die Gäste sehr hoch und die Pfullinger mussten sich auf die Absicherung des knappen 1:0 konzentrieren. Doch gelangen ihnen immer wieder gefährliche Vorstöße. So scheiterten Dominik Früh und Daniel Kühnbach Azevedo mit Distanzschüssen nur knapp. Gegen Ende des ersten Durchgangs verpasste Dünkel nach zwei schnell vorgetragenen Kontern den Ausbau des Vorsprungs.

Im zweiten Durchgang dominierte der VfL deutlich das Geschehen auf dem Kunstrasen. Nach einer Stunde scheiterte Matthias Dünkel aus spitzem Winkel am Pfosten, wenige Minuten später stand dann Daniel Künhbach Azevedo im Mittelpunkt. Nach einem Foul an Dominik Früh rutschte der Neuzugang bei der Strafstoßausführung aus, den dadurch schwachen Schuss konnte TSV-Schlussmann Maik Riesch mit dem Fuß parieren. Doch lange musste er sich nicht über die Fahrkarte ärgern. Die anschließende Ecke wurde zwar zunächst abgewehrt, Marc Tiryaki-Zeeb brachte den Ball allerdings sofort wieder vors Tor, wo er in Linder einen dankbaren Abnehmer fand – 2:0 (68.). Es war saisonübergreifend der fünfte Punktspieltreffer in Folge für den 21-Jährigen. Nach dieser Vorentscheidung blieben die Hausherren weiter am Drücker und belohnten sich mit dem schönsten Treffer des Nachmittags. Der eingewechselte Patrick Lehmann lupfte den Ball in den Strafraum, Kühnbach Azevedo legte quer und Dominik Früh machte das, was ein Goaletter zu tun hat. Doch ohne Gegentor sollte der VfL nicht davonkommen. Nach einer Ecke war Murat Öztürk zur Stelle und nutzte per Kopf die ihm zugestandene Freiheit zum 3:1-Endstand.

Zum Ärger des Pfullinger Trainers „Dieses Gegentor hätte wirklich nicht mehr sein müssen.“ Auch monierte er, dass sein Team zu viele Chancen ausgelassen habe, um frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Aber unter dem Strich war auch er mit der Darbietung seiner Jungs zum Ligastart sehr zufrieden.

 

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Drei Mal musste Heimerdingens Defensive den VfL gewähren lassen.