Aus dem erhofften Erfolgserlebnis wurde nichts, nach einer spielerisch überschaubaren Partie steht der VfL mit leeren Händen da. Das Dargebotene sollte für die abstiegsbedrohten Konietzny-Schützlinge nicht reichen, um etwas Zählbares aus dem Albstadion mitzunehmen. Der gastgebende FC war sicherlich nicht viel besser, hat aber im Moment den Lauf, um ein solches Spiel zu gewinnen. „Wir haben nicht die notwendige Konsequenz an den Tag gelegt. Das ist schade, denn wir waren ja unter Zugzwang und nicht die Albstädter“, resümierte ein etwas frustrierter Michael Konietzny nach dem Spiel. In der Tat, der erste Abschnitt spielte sich weitestgehend im Mittelfeld ab, beide Teams hatten wenige Strafraumszenen zu verzeichnen. Die sommerlichen Temperaturen machten sich deutlich bemerkbar.

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel wurde es turbulent. Urplötzlich hatte Dominik Früh die Riesenchance zur Gästeführung, doch Schlussmann Mario Aller beweist Reaktionsschnelligkeit und verhindert so das 0:1 (48.). Auch Matthias Dünkel hätte sich in die Torschützenliste eintragen können, verpasste aber den richtigen Zeitpunkt für den Abschluss, Chance somit vertan. In der 71. Minute dann die Führung der Albstädter. Nach einem abgewehrten Freistoß wird der Ball erneut in den Strafraum geschlagen, Pfullingens Defensivverbund ließ Armin Hotz gewähren, der den Ball per Kopf ins lange Eck beförderte. Der VfL versuchte es nun mit der Brechstange, aber die Bemühungen waren einfach nicht effektiv genug, um zumindest den Ausgleich zu erzwingen. Auch kam noch etwas Pech dazu, ein möglicher Handelfmeter wurde vom nicht immer sicheren Schiedsrichter Michael Zeiher verweigert (86.). Etwas Positives hatte der Nachmittag dann doch noch: Marc Tiryaki-Zeeb kam zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz für den VfL, nachdem er von seinem im Juli des vergangenen Jahres zugezogenen Kreuzbandriss vollständig genesen ist. Er hat das Zeug, den Konietzny-Schützlingen im Abstiegskampf entscheidend zu helfen.

 

ST23

Für Kapitän Florian Gekeler und sein Team wird es im Tabellenkeller immer enger.