Veranstaltungen Punktspiel VL Vorschau ST23

 

FC 07 Albstadt – VfL Pfullingen

Samstag, 21. April, 16.00 Uhr, Albstadion Albstadt (Ebingen)

 

Das 2:4 im Freitagabendspiel gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen war bereits die sechste Heimniederlage des VfL in der laufenden Saison. Die Zuschauer im heimischen Volksbank-Stadion sind also sicherlich nicht erfolgsverwöhnt. Dennoch kamen 300 Gäste, die zumindest in Punkto kurzweiliger Unterhaltung auf ihre Kosten kamen. Die Gäste spielten einen gepflegten und schnellen Fußball, wobei die Hausherren dagegenhielten und auch ihrerseits für den einen oder anderen Höhepunkt sorgten. Dass es am Ende nicht gereicht hat, lag wieder einmal an einer stattlichen Zahl vergebener Einschussmöglichkeiten und der Leichtigkeit, mit der dem Gegner das Toreschießen teilweise ermöglicht wird. Genau so ein Gegentreffer, nur kurz nach dem umjubelten 2:2-Ausgleich durch Matthias Dünkel, brach dem VfL am Ende das Genick. Trainer Michael Konietzny beklagt dies Woche für Woche, allein eine merkliche Besserung ist noch nicht in Sicht.

„Weniger einfache Fehler, damit wird die Chance haben, mal wieder ein Spiel zu gewinnen“, wünscht sich der Übungsleiter von seinem Team. Dabei sei es nicht nur die Offensivabteilung, die die Chancen liegen lasse. Genauso wenig trage die Abwehr die Alleinschuld an den einfachen Gegentoren. Hier liegt der Schlüssel für den Erfolg und somit den erhofften Klassenverbleib.

Konietzny, der unter der Woche auf Lehrgang war, beklagt einige angeschlagene Spieler. Masseur Emanuel Nanfaro hatte alle Hände voll zu tun. Wer am Samstag schlussendlich alles auflaufen kann, wird sich im Abschlusstraining zeigen.

Wie sich die Zeiten doch ändern. In der vergangenen Saison musste der FC 07 Albstadt lange Zeit auf den Tabellenkeller schielen und aufpassen, nicht selbst in den Abstiegsstrudel gerissen zu werden. In dieser Spielzeit sieht die Lage am Albstadion deutlich rosiger aus. „Auf dem Weg zum Spitzenteam“ titelte der Schwarzwälder Bote unlängst und beschreibt damit passend die Situation der Albstädter nach gut zwei Dritteln der Saison 2017/2018. Mit 31 Punkten führt das Team von Trainer Alexander Eberhart das kleine Mittelfeld der Verbandsligatabelle an.

Zuletzt gab es beim Oberligaabsteiger und -aufstiegsaspiranten FSV Hollenbach ein beachtenswertes 2:2-Unentschieden, wobei Pietro Fiorenza einen Zwei-Tore-Rückstand wettmachen konnte. Fiorenza führt mittlerweile die Verbandsliga-Torschützenliste zusammen mit dem Rutesheimer Gianluca Crepaldi an. Beide kommen auf 17 Tore. FC-Spielleiter Rolf Niggel ist optimistisch: „Wir spielen bisher eine sehr gute Rückrunde und möchten mit einem Erfolgserlebnis am Samstag unseren guten Lauf gerne fortsetzen. Wir wissen aber auch um die Schwere der Aufgabe, da Pfullingen jeden Punkt für den Klassenerhalt benötigt und dementsprechend alles in die Waagschale werfen wird.“

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Michael Zeiher (Ludwigsburg) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Daniel Bechtel sowie Sascha Conrad. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Vorrunde (06.10.2017): VfL – FC 07 Albstadt 2:2 (0:0) – Tore: 1:0 D. Früh, 1:1 Fiorenza, 2:1 Schall, 2:2 Fiorenza – Trainer Michael Konietzny bemängelte nach dem Spiel den großen Aufwand, um eigene Tore zu erzielen – nur um dem Gegner dessen Treffer leichtfertig zu schenken. Zwei Mal gingen die Hausherren in Führung, FC-Goalgetter Fiorenza machte mit einem Doppelpack die Hoffnungen auf einen Heimsieg zunichte.

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VfL Pfullingen – Calcio Leinfelden-Echterdingen

Freitag, 13. April, 19.30 Uhr, Volksbank-Stadion Pfullingen

 

Von allen Beteiligten fiel eine große Last ab. Endlich ist der erste Sieg des Jahres 2018 unter Dach und Fach. Dass dies auswärts gelang und dann auch noch zu null – umso besser! Zwar war es auf dem holprigen Sindelfinger Rasenplatz kein ausgesprochen schönes Spiel, aber das interessierte nach dem 2:0 niemanden so richtig: „Jetzt zählen erst einmal die Punkte, das ist Prio eins“, traf es Trainer Michael Konietzny auf den Punkt.

Nun gilt es, nachzulegen und weitere Siege folgen zu lassen. Auch wenn der Gegner zunächst Calcio Leinfelden-Echterdingen heißt. Konietzny: „Deren Tabellenplatz sagt nichts über die außergewöhnliche Qualität aus, nichtsdestotrotz wollen wir die Distanz zu ihnen nicht größer werden lassen.“ Nach abgesessener Sperre ist Pfullingens Goalgetter Dominik Früh wieder mit von der Partie. Erstmals überhaupt im Kader ist Marc Tiryaki-Zeeb, der von seinem in der Sommervorbereitung erlittenen Kreuzbandriss vollständig genesen ist. Fran Radman (Knie), Yannik Kynast (Sprunggelenk) sowie Patrick Weiland (privat verhindert) fehlen hingegen.

Nach zwei Siegen in den Derbys gegen Rutesheim und Sindelfingen, die den Abstand des Vereins von der Filderebene zum Tabellenkeller vergrößerten, musste sich Calcio im letzten Auftritt dem Titelaspiranten FSV Hollenbach knapp mit 0:1 geschlagen geben. Dabei war es ein Spiel auf Augenhöhe zweier spielstarker Teams, in welchem viel auf ein torloses Unentschieden hindeutete – bis eben zum Gegentreffer in der 78. Minute. „Die Jungs haben gut gespielt, wir können ihnen wenige Vorwürfe machen“, hob Calcio-Trainer Francesco Guerra seine schützende Hand über die Spieler.

Warum das Ensemble, welches mit Spielern aus höherklassigen Ligen gespickt ist, überhaupt mit einem Auge auf die Abstiegszone schielen muss, ist ein Rätsel. Die Spielstärke des 1974 gegründeten Clubs, das hat er oft bewiesen, reicht locker für höhere Weihen. Nur bringen es die Akteure nicht immer auf den Platz. Vor allen nicht auswärts, wo erst zwei Siege zu Buche stehen.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Alexander Rösch (Bad Wurzach) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Daniel Singer sowie Roman Braukmann. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Vorrunde (01.10.2017): Calcio Leinfelden-Echterdingen - VfL 4:1 (1:0) – Tore: 1:0 Lekai, 2:0 Miftari, 3:0 Joas, 3:1 Biber, 4:1 Lekaj – Zwar begann der VfL mit guten Chancen, musste sich dann allerdings der spielerischen Übermacht beugen.

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VfL Pfullingen - Spfr Dormerkingen

Samstag, 24. März, 15.00 Uhr, Volksbank-Stadion Pfullingen

 

Der Start ins Fußballjahr 2018 ist dem VfL nicht geglückt. Sowohl gegen Öhringen (2:3) als auch in Wangen (1:1) fehlte dem Team in der Schlussphase die notwendige Konzentration, um die entscheidenden Gegentreffer zu verhindern. So gingen dem Team im letzten Moment drei Punkte flöten, die angesichts der Tabellensituation schmerzhaft vermisst werden.

Ausgerechnet in dieser schwierigen Phase macht Tabellenführer Dorfmerkingen seine Aufwartung in Pfullingen. Kapitän Florian Gekeler zollt dem heutigen Gegner großen Respekt: „Diese Mannschaft spielt den besten Fußball der Liga. Taktisch exzellent und individuell stark besetzt. Wir müssen an unsere Grenzen gehen, wenn wir etwas holen wollen. Dazu müssen wir in Sachen Kompaktheit und Effektivität das Maximale herausholen.“ Trainer Michael Konietzny hofft auf etwas Zählbares: „Ein Punkt wäre schon für die Moral nicht schlecht, wobei wir immer gewinnen wollen, egal, wie der Gegner heißt.“ Yasin Yilmaz hat nach seiner Verletzung zwar wieder trainiert, wird aber wohl noch nicht zum Einsatz kommen können. Auch Tobias Hausers Mitwirken ist nach einer Oberschenkelverletzung fraglich. Ganz sicher fehlen werden Yannik Kynast und Lukas Linder.

Kein Verein der aktuellen Verbandsligakommune kann auf eine nur annähernd spektakuläre jüngste Vergangenheit wie die Sportfreunde Dormerkingen verweisen. Als Landesligameister und somit Aufsteiger, wfv-Pokalsieger und Teilnehmer am DFB-Pokal stehen die Nehresheimer nach zwei Dritteln der laufenden Spielzeit auf dem ersten Platz der Tabelle und sind drauf und dran, den Durchmarsch in die Oberliga zu realisieren.

Doch Trainer Helmut Dietterle möchte von Vorschusslorbeeren nichts wissen. Angesichts der Tabellensituation stehe sein Team unter Druck und müsse viel investieren: „Wir sind der Gejagte: Das wird jedes Spiel so sein.“ Ungewohnt schwer taten sich die Sportfreunde in den beiden vergangenen Partien. Beim Aufsteiger SKV Rutesheim gab es eine 0:2-Niederlage, im Spitzentanz gegen den Zweiten FSV Hollenbach sprang durch einen verwandelten Elfmeter in der Nachspielzeit wenigstens noch ein 1:1-Unentschieden heraus.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Tobias Bauch (Stuttgart) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Moritz Herr sowie Kim Christian Speda. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Vorrunde (17.09.2017): Spfr Dorfmerkingen - VfL 2:2 (1:0) – Tore: 1:0 Weißenberger, 1:1 D. Früh, 1:2 Dünkel, 2:2 Özge (ET) – Erst ein Eigentor von Fatih Özge in der Nachspielzeit machte den Pfullinger Überraschungssieg zunichte.

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VfL Sindelfingen - VfL Pfullingen

Samstag, 07. April, 17.00 Uhr, Floschenstadion Sindelfingen

 

Zwei Mal geführt, zwei Mal gab es am Ende nur einen Punkt. Sowohl beim FC Wangen als auch gegen Spitzenreiter Spfr Dorfmerkingen reichte eine günstige Ausgangsposition nicht für den ersehnten Dreier. Im Allgäu fiel der Gegentreffer in der Nachspielzeit, gegen die Hohenloher führten zwei Handelfmeter dazu, dass aus einem 3:1 am Ende ein 3:3 wurde. „Gegen den Spitzenreiter war der Punkt gut für die Moral, in Sindelfingen wäre er mir zu wenig“, gibt Trainer Michael Konietzny unumwunden zu. Denn: „Irgendwann müssen wir mal einen Sieg einfahren, wenn wir da unten rauswollen.“

Der A-Lizenzinhaber weiß genau, dass im April die wohl entscheidenden Spiele anstehen. „Mal kucken, wie wir aus diesem Monat kommen.“ Beim VfL Sindelfingen wird Stürmer Dominik Früh gelb-rot-gesperrt fehlen. Konietzny will sich aber noch nicht festlegen, wie er den Goalgetter ersetzen will. Auch Yannik Kynast steht verletzungsbedingt noch nicht zur Verfügung, Fran Radmann ist gesundheitlich angeschlagen. Marc Tiryaki-Zeeb macht große Fortschritte und nimmt am Mannschaftstraining fast uneingeschränkt teil. Ein Einsatz am Samstag kommt allerdings noch nicht in Frage.

Alles andere als zufriedenstellend ist auch die aktuelle Situation beim VfL Sindelfingen. Die Mercedesstädter konnte keines der vergangenen sechs Ligaspiele für sich entscheiden. Kaum verwunderlich, dass der Abstand zu den direkten Abstiegsplätzen immer geringer wird. Der letzte Sieg datiert vom 11.11. des vergangenen Jahres (4:0 gegen Wangen). Zuletzt gab es für die Schützlinge von Trainer Maik Schütt eine 0:1-Niederlage im nachgeholten Derby bei Calcio Leinfelden-Echterdingen, in der Lars Jäger zu allem Überfluss in der Schlussphase auch noch die gelbe Karte sah.

Auch aus dem wfv-Pokal sind die Sindelfinger seit Ostermontag ausgeschieden. Beim ambitionierten Ligakonkurrenten TSV Ilshofen (dort bestreitet der VfL Pfullingen am 01. Mai ein Nachholspiel) kam das Team um Kapitän Oliver Glotzmann mit 2:7 unter die Räder. Ein Ergebnis, welches für VfL-Manager Thomas Dietsche deutlich zu hoch ausgefallen ist: „Wir waren auf dem kleinen Kunstrasenplatz einfach nicht aggressiv genug. Wenn man bedenkt, dass wir mit 2:7 verlieren, aber keine einzige Gelbe Karte kassieren, dann sieht man, wo das Problem liegt. Irgendwann muss man sich auch mal über das erlaubte Maß hinaus wehren. Das Spiel an sich war aber nicht so schlecht, wie es das Ergebnis vermuten lässt.“ Daraus werden die gebeutelten Sindelfinger die Motivation beziehen, um im Abstiegskampf gegen den Namensvetter erfolgreich sein zu können.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Rico Neidinger (Sulz-Fischingen) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Philipp Baur sowie Robin Bosch. Gut Pfiff!

Vorrunde (23.09.2017): VfL – VfL Sindelfingen - VfL 4:2 (2:2) – Tore: 1:0 D. Früh, 2:0 Özge, 2:1 Jäger, 2:2 Syla, 3:2 D. Früh, 4:2 Yilmaz – Die Hausherren führten unter anderem durch das erste Tor von Fatih Özge, ein direkt verwandelter Freistoß bereits mit 2:0, bis zur Pause glichen die Sindelfinger aus. Im zweiten Durchgang legten die Schützlinge von Michael Konietzny und Patrick Plewnia wieder einen Gang zu und schossen den insgesamt verdienten Sieg heraus.

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FC Wangen – VfL Pfullingen

Samstag, 17. März, 14.00 Uhr, Kunstrasenplatz Hinteres Ebnet, Wangen

 

Knapp eine Woche nach dem ernüchternden 2:3 gegen Mit-Kellerkind TSG Öhringen muss Trainer Michael Konietzny den Blick nach vorne richten. Vor allem gilt es, die gegen die Hohenloher oftmals und insbesondere bei den Gegentoren unsortierte Hintermannschaft zu stabilisieren. „Wir müssen defensiv besser stehen und aktiver gegen den Ball spielen“, gibt der Übungsleiter als Defensive aus. Dazu komme, dass seine Jungs offensiv mehr Druck erzeugen und mutiger sein müssten. Zusammengenommen sicherlich ein gutes Rezept, um auf dem Wangener Kunstrasen erfolgreich sein zu können.

Zur Umsetzung dieses Vorhabens können Lukas Linder, Neuzugang Yannik Kynast, Yasin Yilmaz und Christopher Leuze verletzungsbedingt keinen Beitrag leisten. Letzterer zog sich im Spiel der zweiten Mannschaften nach einem Sturz einen Bruch des Schlüsselbeins zu. Ob es Kevin Haußmann wegen seines Samstagsunterrichts rechtzeitig schafft, ist fraglich

Die Stimmungslage beim FC Wangen könnte wohl kaum besser sein. Zwar kamen die Allgäuer zum Jahresauftakt zu Hause gegen den SKV Rutesheim über ein 1:1 nicht hinaus. Doch am vergangenen Wochenende trotze der FC den Strapazen einer 240 km langen Anfahrt nach Hollenbach und gewannen beim Oberligaabsteiger und Aufstiegsfavoriten mit 1:0. Fabian Eninger traf vor dem Seitenwechsel per Foulelfmeter. „“Wir haben einen unfassbaren Willen und eine tolle Mannschaftsleistung auf den Platz gebracht“, lobte Trainer Adrian Philipp die Performance seiner Auswahl, die dem Schlusspowerplay der Gastgeber standhielt.

Mit aktuell 24 Punkten haben sich die Wangener, dessen bester Torschütze Okan Housein gleich viel Treffer wie Pfullingens Offensivprimus Dominik früh aufweisen kann (7 Treffer), etwas von der Abstiegsregion entfernt und führen mit 24 Punkten das kleine Mittelfeld der Verbandsligatabelle an. Die Allgäuer sind auf dem besten Weg, eine ähnliche Zittersaison wie in der vergangenen Spielzeit zu vermeiden.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Dario Litterst (Rielasingen-Worblingen) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Felix Streibert sowie Fabian Margraf. Gut Pfiff!

Vorrunde (09.09.2017): VfL – FC Wangen 1:2 (0:0) – Tor: 0:1 Rädler, 0:2 Housein, 1:2 Leuze – „Man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, resümierte Coach Michael Konietzny nach der Heimniederlage gegen Wangen. Der VfL hatte die Partie weitestgehend im Griff, vor dem Tor waren jedoch die Gäste aus dem Allgäu cleverer. Lediglich Christopher Leute traf in der Nachspielzeit zum nicht mehr relevanten Anschlusstreffer.