Veranstaltungen Punktspiel LL Vorschau ST23

 

VfL Pfullingen – FV 08 Rottweil
Samstag, 13. April, 15.30 Uhr, Volksbank-Stadion Pfullingen

 

Dass die Sportanlagen des Spvvg Holzgerlingen kein gutes Pflaster für die Spitzenteams ist, mussten bereits der SV Böblingen und der FC Holzhausen feststellen, die dort als Verlierer vom Platz schlichen. Nun hat dieses Schicksal auch den VfL erwischt, der mit 0:3 unter die Räder kam. Die Gründe für die erste Niederlage nach 14 Spielen lagen vor allem im Auslassen bester Torchancen, darunter ein verschossener Elfmeter von Yasin Yilmaz. „Zudem hätte ich mir gewünscht, dass wir von der Lautstärke und dem Pushen noch etwas mehr dagegenhalten und nach der Pause noch geduldiger und konsequenter weiterspielen“, sagte Florian Gekeler, Kapitän im Ruhestand.

Die Aufarbeitung ist abgeschlossen, nun richtet sich die Konzentration auf die nächste Aufgabe. Trainer Michael Konietzny ist ehrlich: „Ein Sieg gegen das Schlusslicht ist natürlich unser Anspruch. Wenn ich von etwas anderem als drei Punkte spreche, glaubt mir das ohnehin keiner.“ Auf dem Weg zum angestrebten Erfolg werden Kevin Schneider sicher und Kevin Haußmann höchst wahrscheinlich angeschlagen nicht mitwirken können.

Der FV 08 Rottweil hatte in der Vorwoche einen Grund zum Feiern. Auf 111 Jahre Vereinsgeschichte kann der Traditionsclub zurückblicken. In der Saison 2004/2005 waren die Schwarzwälder zuletzt im Württembergischen Oberhaus angesiedelt. Nach drei Jahren Bezirksliga folgte vor dieser Spielzeit die Rückkehr in die Landesliga, die sich das Team via Relegation und einem entscheidenden 3:1 nach Elfmeterschießen gegen den GSV Maichingen sicherte. Der FV 08 setzt nahezu ausschließlich auf Eigengewächse und ist sich dem damit verbundenen Risiko auf diesem Liganiveau bewusst.

Nachdem es in der Hinrunde lediglich zu drei Siegen gereicht hat, warten die Rottweiler in der zweiten Saisonhälfte auf einen weiteren dreifachen Punktgewinn. Spätestens nach der jüngsten 0:1-Hemniederlage im Aufsteigerduell gegen den SSC Tübingen ist klar, dass die Liga nicht zu halten ist. Auf 13 Punkte ist der Abstand zum Relegationsplatz angestiegen, während auf der Habenseite bislang lediglich 12 Zähler verbucht sind.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Can Daler (TSG Schnaitheim) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Timur Daler sowie Lars Zorn. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Hinspiel (06.10.2018): FV 08 Rottweil - VfL 1:3 (0:2) – Tore: 0:1 L. Früh, 0:2 D. Früh, 0:3 Kunst, 1:3 Otte – Nach dem 1:3 in Ofterdingen zeigte die Mannschaft die gewünschte Reaktion, auch wenn noch nicht alles perfekt klappte.

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Spvgg Holzgerlingen - VfL Pfullingen
Sonntag, 07. April, 15.00 Uhr, Sportgelände Hinter den Weingärten Holzgerlingen

 

Für Trainer Michael Konietzny war zum Ende der Wintervorbereitung klar, dass der Start in die Punktspielserie nach der langen Pause entscheidend für den weiteren Saisonverlauf sein können. Und sein Team war vom ersten Pflichtspiel an in seinem Rhythmus und bestand diese Prüfung mit Bravour. Hier und da stotterte der Motor noch ein wenig, doch mit viel Einsatzbereitschaft und Siegeswillen konnte die Maximalausbeute von 12 Punkten in vier Partien erreicht und der Abstand zur direkten Konkurrenz aus Böblingen und Holzhausen ausgebaut werden. Auch spielerisch zieht der VfL an, das jüngste 6:0 gegen den TSV Oferdingen war eine Demonstration der aktuellen Stärke. Somit konnten binnen einer Woche die beiden Vorrundenniederlagen gegen Böblingen (2:3) und in Ofterdingen (1:3) vergessen gemacht werden.

Da sind jedoch keine Lorbeeren, auf denen sich die Mannschaft ausruhen könnte. Es gilt, in den Trainingseinheiten weiterhin konzentriert und fokussiert zu arbeiten, um am Wochenende die nächste Aufgabe meistern zu können. Und auch, wenn Trainer Michael Konietzny betont, man müsse in erster Linie nach sich selbst schauen, ist ihm die momentane Stärke des kommenden Gegners natürlich nicht entgangen. „Die Holzgerlinger haben sich ein solides Selbstvertrauen aufgebaut und werden uns sicher schlagen wollen. Das wird eine harte Nuss. Ich hoffe, meine Jungs sind sich dessen bewusst!“ Personell hat der Übungsleiter wieder deutlich mehr Alternativen. Alle in den vergangenen Wochen angeschlagenen Spieler sind in den geregelten Trainingsbetrieb zurückgekehrt.

Mit 3:0 gewann die Spvgg Holzgerlingen beim SSC Tübingen und setzt sich dank des fünften Siegs in Folge immer weiter von der Abstiegszone ab. Nach neun Spieltagen noch auf dem letzten Tabellenplatz gelistet, streben die Schützlinge von Martin Oßwald (er übernahm das Team Mitte Oktober) seither unaufhaltsam nach oben.

Beim Tübinger Aufsteiger, der im Herbst des vergangenen Jahres mit einer ähnlichen Siegesserie von sich reden machte, brauchte die Spielvereinigung eine Weile, um in Fahrt zu kommen. Doch nach einer halben Stunde wurden die Weichen auf Sieg gestellt, der sicherlich verdient war. „Das war jetzt nochmal ein ganz wichtiger Dreier“, bekannte Oßwald nach dem Duell der beiden Mannschaften aus dem unteren Mittelfeld.

Ute Nordmann, die rührige Interims-Abteilungsleiterin der Grün-Weißen, schüttelte mit dem Kopf: "Langsam wird's unheimlich." Und das, obwohl sie bereits in der Winterpause prophezeit habe, dass die Truppe das Feld von hinten aufrollen werde. „Irgendwie ist die Truppe fitter als in der Vorrunde. Ich genieße die momentane Situation und freue mich auf das Spiel am Sonntag.“ Natürlich hofft sie auf ein anderes Ergebnis als in der Hinrunde, als „Hotze“ sich mit einem 0:7 auf den Nachhauseweg machen musste.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Frau Jessica Mast (SV Mietingen) beauftragt. An den Linien assistieren ihr Pablo Urtlauf sowie Fabian Schad.

Hinspiel (29.09.2018): VfL - Spvgg Holzgerlingen 7:0 (3:0) – Tore: 1:0 Linder, 2:0 D. Früh, 3:0 Dünkel, 4:0 Linder, 5:0 Ewald ET, 6:0 Lehmann, 7:0 L. Früh – Es war der bislang höchste Pfullinger Erfolg in der laufenden Spielzeit. Nach fulminantem Start ließ der VfL Mitte der ersten Halbzeit etwas nach. Im zweiten Durchgang lief es dann wieder wie geschnitten Brot und die Konietzny-Schützlinge schraubten das Ergebnis nach oben.

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SV Böblingen - VfL Pfullingen
Samstag, 23. März, 17.00 Uhr, Stadion Silberweg Böblingen

 

Tiefes Durchatmen war bei den Pfullinger Akteuren und Verantwortlichen nach dem Schlusspfiff beim 2:1-Heimerfolg gegen den VfB Bösingen zu vernehmen. Es war ein ganz hartes Stück Arbeit, bis der achte Erfolg vor heimischem Publikum unter Dach und Fach war. Der VfL drehte einen 0:1-Rückstand in aufreibenden 93 Minuten in einen Sieg, ein Kunststück, dass ihm bislang drei Mal in der laufenden Spielzeit gelang. „Wir wussten, dass es ein schweres Stück Arbeit wird, unterm Strich zählen aber nur die drei Punkte“, hakte Trainer Michael Konietzny den Arbeitssieg schnell ab. Matthias Dünkel, der nach einer Durststrecke wieder zu alter Form findet, und Goalgetter Dominik Früh mit Treffer Nummer 24 sorgten für den positiven Ausgang. Wehrmutstropfen ist allerdings die gelb-rote Karte für den spielenden Co-Trainer Yasin Yilmaz, der sich in Böblingen nun ganz auf seine coachende Aufgabe konzentrieren muss.

Sicherlich ist dies ein Nachteil im absoluten Spitzenspiel des 20. Spieltages, in dem noch lange keine Vorentscheidung fallen wird, das aber eine Standortbestimmung für das letzte Drittel der Saison manifestieren kann. Deshalb gibt sich Konietzny durchaus selbstbewusst: „Wir nehmen uns natürlich vor, die drei Punkte zu holen und spielen nicht auf Unentschieden. Außerdem haben wir gegen Böblingen noch etwas gut zu machen“, womit er auf die schmerzliche Heimniederlage im vergangenen Spätsommer anspielt. Wer am Samstag schlussendlich für einen Einsatz zur Verfügung steht, ist indes noch offen und entscheidet sich hier und da kurzfristig. Die verletzten und angeschlagenen Spieler absolvieren zum Teil individuelle Einheiten, ins Mannschaftstraining ist noch keiner zurückgekehrt.

Mit zwei Auswärtssiegen (die Heimpartie gegen den SV Zimmern wurde vom Schiedsrichter wegen zu starken Windes nicht angepfiffen) ist die SV Böblingen in diesem Jahr voll im Soll. Dabei hätten sowohl beim 2:1 in Nehren als auch beim 4:1 in Tübingen die Ergebnisse deutlich höher ausfallen können, legt man die Zahl der Torchancen zugrunde. Der jüngste Erfolg auf dem engen Kunstrasen des SSC ist sicherlich ein Gradmesser für den Leistungsstand des Tabellenzweiten, so war Trainer Thomas Siegmund durchaus zufrieden: „Wir haben unsere Idee sehr gut umgesetzt."

Sorgen bereitet dem Übungsleiter jedoch die lange Liste der Verletzten. Unter anderem zog sich Führungsspieler Daniel Knoll eine gravierende Gesichtsverletzung zu. Wer im Spitzenspiel zur Verfügung steht, ist noch ungewiss. Dennoch, so Siegmund, werde seine Elf mit breiter Brust antreten.

Beide Mannschaften haben eine Bilanz vorzuweisen, die sich sehen lassen kann. Der VfL hat seit dem 3. Oktober des vergangenen Jahres kein Spiel mehr verloren und die vergangenen sechs Partien allesamt gewonnen. Der SV zog zuletzt am 19. Oktober den Kürzeren und brachte es seither auf sieben Siege und ein Unentschieden.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Daniel Röbbeling (Stuttgart) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Stefan Flaig sowie Johannes Schlayer.

Hinspiel (13.09.2018): VfL – SV Böblingen 2:3 (1:1) – Tore: 0:1 ET Kunst, 1:1 D. Früh, 2:1 D. Früh, 2:2 Raich, 2:3 Hetzel – Nach vier Siegen zum Saisonstart musste sich der VfL der SV geschlagen geben, die mit nun fünf Erfolgen die Tabellenführung übernahm. Ausgerechnet ein Eigentor von Matthias Kunst führte zum ersten Pfullinger Gegentreffer der jungen Saison und leitete die Niederlage ein. Zwar drehte Dominik Früh mit zwei Treffern die Partie, doch die Böblinger schlugen zurück und nahmen die drei Punkte mit nach Hause.

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VfL Pfullingen - TSV Ofterdingen
Samstag, 30. März, 15.30 Uhr, Volksbank-Stadion Pfullingen

 

Dass Torhüter Tim Becker im ultimativen Spitzenspiel Zweiter gegen Erster zum achten Mal in dieser Saison seinen Kasten sauber halten konnte, war nach dem ersten Durchgang in Böblingen alles andere als sicher. Doch in der zweiten Halbzeit waren es nur die abgezockten Konietzny-Schützlinge, die für Furore sorgten. Kevin Schneider, Dominik Früh und Kevin Haußmann trafen beim 3:0-Erfolg. Es ist nicht die totale spielerische Überlegenheit, die den momentanen Höhenflug des VfL ausmacht. Grundlage des Erfolges sind das konsequente Ausnutzen der eigenen Gelegenheiten und der Fehler des Gegners. Ein Reifeprozess.

Im Hinblick auf das verlorene Hinspiel ist für Kapitän Tobias Hauser klar: „Wir haben noch eine Rechnung offen. Das war sicherlich unsere schwächste Leistung der Vorrunde, und das vor vielen mitgereisten Fans. Der Sieg gegen Böblingen ist nur die Hälfte wert, wenn wir nicht nachlegen können. Kämpferisch muss die gleiche Einstellung auf den Platz gebracht werden wie gegen den Tabellenzweiten am vergangenen Samstag.“

Sage und schreibe 12 Spieltage oder fast sechs Monate musste der TSV Ofterdingen auf einen Punktspielsieg warten, genauer gesagt seit dem verdienten 3:1-Heimsieg gegen den VfL am 03. Oktober 2018. Am vergangenen Wochenende war es soweit, Winterneuzugang Dennis Pascolo (von Croatia Reutlingen) bescherte seinem Team mit dem goldenen Tor gegen den SSC Tübingen dieses fast schon vergessene Glücksgefühl. Es war zugleich der erste Sieg unter der Ägide von Trainer Jörg Junger, der das Amt im November von Bernd Bauer übernommen hatte.

„Das war Balsam für unsere Seele“, atmet Junger auf. „Ich hoffe, wir können den Schwung mit in die nächsten Wochen nehmen.“ Für heute haben sich der Kommandogeber und sein Team einiges vorgenommen: „Wir werden versuchen, aus einer mannschaftlichen Kompaktheit und Geschlossenheit dagegenzuhalten und Nadelstiche zu setzen.“ Personell ist sein Team nicht auf Rosen gebettet, aber: „Meine Mannschaft ist zwar dezimiert, aber dennoch ausreichend besetzt.“

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Julius Wick
(SC Neubulach) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Christine Gieron sowie Aleksandar Juric. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Hinspiel (03.10.2018): TSV Ofterdingen - VfL 3:1 (2:0) – Tore: 1:0 Tilgner, 2:0 Löffler, 3:0 Tilgner, 1:3 Haußmann – Nach einer indiskutablen Leistung verlor der VfL völlig verdient gegen aggressive und effektive Gastgeber.

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VfL Pfullingen – VfB Bösingen
Samstag, 16. März, 15.30 Uhr, Volksbank-Stadion Pfullingen

 

Wie startet der Spitzenreiter ins neue Jahr? Das war die Frage vor der schweren Auswärtsaufgabe beim FC Gärtringen am vergangenen Sonntag. Nach 90 windigen Minuten war die Antwort gefunden. Und diese war für den VfL höchst erfreulich, schließlich Stand ein 2:0-Erfolg in der Fremde zu Buche. „Für die Wetterverhältnisse war die Vorstellung ganz ok, spielerisch haben wir vieles ganz passabel gelöst“, urteilte Chefcoach Michael Konietzny über die Leistung seiner Mannschaft.

Der Anfang ist also gemacht, nun gilt es, die nächsten Schritte folgen zu lassen. Das Team hat sein Leistungsvermögen sicherlich noch nicht ausgeschöpft, muss also einen Zahn zulegen. „Der VfB überzeugt durch mannschaftliche Geschlossenheit, er wird uns das Leben schwer machen wollen“, ist der Chefcoach überzeugt. „Wir versuchen, unser Spiel geduldig durchzuziehen. Wichtig ist, dass wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und diszipliniert mit und gegen den Ball agieren.“ Personell hat sich zur Vorwoche nichts geändert, die endgültige Startformation ist noch offen.

Neben dem SV Zimmern kann der VfB Bösingen im Jahr 2019 noch kein Punktspiel vorweisen. Das Derby des 17. Spieltages in SV Zimmern wurde in den April verlegt, am vergangenen Wochenende war es Sturmtief „Eberhard“, das der Austragung der Partie gegen den SSC Tübingen einen Strich durch die Rechnung machte. Als Maßstab für den Leistungsstand der Bösinger bleiben also nur die Ergebnisse der Testspiele, deren drei an der Zahl. „Davon war nur die Leistung beim 0:1 gegen die TSG Tübingen ok“, weiß Spielleiter Fabian Banholzer zu berichten.

Da es das erste Spiel des Jahres ist, weiß der heutige Spielgegner noch nicht so recht, wo er steht. Banholzer: “Wir gehen als Außenseiter in die Partie und müssen natürlich mehr Gegenwehr als im Hinspiel zeigen. Da waren wir mit dem 0:2 noch gut bedient. Nur mit der richtigen kämpferischen Einstellung ist ein Punktgewinn möglich, was ein Erfolg wäre.“ Co-Trainer Manuel Bantle, sein Chef Michael Neumann ist beruflich verhindert, stehen voraussichtlich alle Kaderspieler zur Verfügung.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Daniel Rühling (Weingarten) beauftragt. An den Linien assistieren ihm André Wagner sowie Yunus Aktas. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Hinspiel (08.09.2018): VfB Bösingen - VfL 0:2 (0:2) – Tore: 0:1 D. Früh, 0:2 Haußmann – Zwar war der VfL das bessere Team, dennoch war Spielleiter Frank König unzufrieden: „Das ist spielerisch nicht unser Anspruch gewesen!“