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Kurz angebunden war der Verband bei der Terminvorgabe für das coronabedingt abgesagte Punktspiel des VfL beim 1. FC Normannia Gmünd. Innerhalb von 14 Tagen sollte dies nachgeholt werden. So entschieden beide Vereine, die Partie mangels Alternativen an diesem Mittwochabend auszutragen. Nicht unbedingt die erste Wahl für die Kicker vom Jahnhaus, schließlich fällt diese Auswärtsaufgabe in einen Zeitpunkt, in dem die Pfullinger Leistungsbilanz so trist ist wie das Herbstwetter. Nach der deprimierenden 1:2-Heimniederlage gegen das Kellerkind TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ist der VfL selbst erstmals in den Niederungen der in dieser Saison sehr ausgedehnten Tabelle angekommen.

„Jetzt kommen die Wochen, die für die Vorrunde entscheidend sind“, blickte Trainer Michael Konietzny vor der Partie gegen die TSG voraus. Doch der Auftakt in diese Phase ging komplett schief. Daran änderte auch einer der wenigen Lichtblicke nichts. Matthias Dünkel traf im vierten Spiel hintereinander. Doch sein Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 war zu wenig. Für die schwere Auswärtsaufgabe in Schwäbisch Gmünd fehlt Sven Packert, der gegen die Ostälbler die gelb-rote Karte sah. Auch Lukas Linder machen noch Probleme beim Auftreten zu schaffen. Dafür werden die U23-Spieler Aleksandar Krsic (am Montag 30 Jahre alt geworden), Elias Lachenmann und Hannes Haag für ihre zuletzt konstant guten Leistungen im Bezirksligateam mit einem Platz im Aufgebot belohnt.

Mit 17 Zählern aus elf Partien, die in der Tabelle für den achten Rang qualifizieren, fällt die Zwischenbilanz des 1. FC Normannia Gmünd recht gemischt aus. „Unsere bisherigen Spiele betrachtet müssten wir sicherlich den ein oder anderen Punkt mehr auf dem Konto haben“, meint deswegen auch der sportliche Leiter Stephan Fichter. Aktuell fünf Unentschieden – der Spitzenwert in der Verbandsliga – versauen den Kickern vom Schwerzer etwas das Punktekonto. Am vergangenen Samstag herrschte allerdings eitel Sonnenschein beim Normannia-Tross. Mit einem überzeugenden 4:0-Erfolg beim VfL Sindelfingen kehrte die Truppe von Trainer Zlatko Blaskic heim. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung war der zweite Auswärtssieg der Saison nie in Gefahr.

Das letzte Spiel gegeneinander (02.11.2019): 1. FC Normannia Gmünd - VfL 2:0 (0:0) – Tore: 1:0 Ahmeti, 2:0 Coppola – Vor der Pause konnte der VfL im Schwerzer sehr gut mithalten und das Spiel ausgeglichen gestalten. Die fahrlässige Chancenverwertung war mit ein Grund für die Niederlage, die aus dem Leistungsabfall im zweiten Durchgang resultierte.

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Die steigenden Corona-Zahlen haben am vergangenen Wochenende voll auf die Verbandsliga durchgeschlagen. Gleich drei Partien, auch die des VfL beim 1. FC Normannia Gmünd, wurden pandemiebedingt abgesagt. Das Gmünder Team konnte am Montag schon wieder trainieren, da es sich um einen positiven Fall auf Funktionärsebene handelte und alle Hygienemaßnahmen eingehalten wurden. Das Spiel wird am Mittwoch, 28.10. um 19.30 Uhr nachgeholt.

„Jetzt kommen die Wochen, die für die Vorrunde entscheidend sind“, blickt Trainer Michael Konietzny voraus. „Wir müssen eine Schippe drauflegen und gegen die Gegner auf Augenhöhe so viele Punkte holen wie möglich, schon wegen der unsicheren näheren Zukunft.“ Unglücksrabe Lukas Früh zog sich im Spiel gegen Heiningen einen Muskelbündelriss zu und wird in diesem Jahr nicht mehr zu den eingesetzten VfL-Akteuren zählen. Auch Lukas Linder kann wegen anhaltender Probleme mit dem Auftreten nicht gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach eingesetzt werden.

Mitte September zogen die Ostälbler die Notbremse und entließen ihren Cheftrainer Benjamin Bilger nach einer mehr als dürftigen Auftaktbilanz von einem Punkt und 1:19 Toren aus den ersten sechs Partien. Patrick Faber übernahm das Amt zunächst interimsweise und wurde nach dem bemerkenswerten 2:1-Auswärtserfolg im Derby bei der Gmünder Normannia zum obersten sportlichen Kommandogeber befördert. „Nach dem mäßigen Saisonstart und dem Trainerwechsel hat sich die TSG gesteigert. Seit drei Spielen ist das Team ungeschlagen“, berichtet Pressesprecher Kai Eder.

Die Ziele des Aalener Teilortclubs formuliert Eder wie folgt: „Es wartet eine sehr schwere Aufgabe auf die TSG beim Gastspiel in Pfullingen. Trotzdem möchten die Jungs den positiven Trend fortsetzen. Durch den verschärften Abstieg in dieser Saison zählt für uns nur der Ligaverbleib. Mittelfristig möchten wir uns in der Verbandsliga-Württemberg etablieren.“

Der VfL weist die Besucher auf folgendes hin: Im gesamten Zuschauerbereich gilt die zurzeit übliche Abstandsregel. Sollte diese nicht eingehalten werden (können), muss ein Mund-Nase-Schutz getragen werden. In Innenräumen (wie z.B. Toiletten) gilt ebenfalls die Maskenpflicht.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Christian Specker (FC Kirchhausen) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Niklas Straßer sowie Ümit Sari.
Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Das letzte Spiel gegeneinander (14.09.2019): VfL – TSG Hofh.-Unterr. 1:3 (1:0) – Tore: 1:0 Linder, 1:1 Rembold, 1:2 Zahner; 1:3 Köhnlein – Es war die erste VfL-Heimniederlage der Saison. Der Aufsteiger drehte nach der Halbzeit verdient die Partie.

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Der Aufwand hat sich gelohnt. Gegen den ambitionierten FSV Hollenbach holte sich der VfL den erhofften Dreier. Obwohl erstmals in dieser Runde mit 0:1 im Rückstand, schlug das Team von Michael Konietzny und Rasmus Joost im direkten Gegenangriff zurück. Aleksandar Krsic war per Kopf erfolgreich. Der 29-jährige Bosnier stand erstmals in der Startformation. Damit wurde er für seine drei Tore in der Bezirksligapartie in Engstingen belohnt. Er zahlte dieses Vertrauen prompt zurück. Dann war es Matthias Dünkel, der mit seinem sehenswerten Treffer zum 2:1 seine derzeit überragende Form unterstrich. Zu Hause bleibt Pfullingen in 2020 ungeschlagen. Bemerkenswert: in der umkämpften Partie gab es nicht eine gelbe Karte. Vor allem für den VfL eine Besonderheit, schließlich gab es in dieser Spielzeit bereits 19 Verwarnungen für das Team um Kapitän Andreas Maier.

Der Spielführer hat klare Vorstellungen für ein erfolgreiches Abschneiden beim kommenden Gegner TSV Crailsheim: „Wir sollten an die Leistung gegen Hollenbach anknüpfen. Wenn wir taktisch diszipliniert bleiben und offensiv unsere Chancen noch effektiver nutzen können, kommen wir mit einem Dreier nach Pfullingen zurück - auch wenn das gegen Crailsheim ein ganz anderes Spiel werden wird.“ Personell kann das Trainerduo nahezu aus dem Vollen schöpfen. Auch der zuletzt gelb-rot gesperrte Marc Tiryaki-Zeeb steht wieder zur Verfügung.

„Wir haben uns nun an das Spiel in der neuen Liga gewöhnt“, stellt Dirk Brenner, Crailsheims sportlicher Leiter fest. Nach zuletzt vier Siegen aus fünf Spielen, darunter das überzeugende 3:0 im Aufsteigerduell in Holzhausen vor Wochenfrist, schätzt er die Verbandsliga wie folgt ein: „Es ist alles noch einmal viel enger und jedes Spiel hat ein, zwei entscheidende Phasen, in denen sich die Richtung entscheidet. Mit unsere Punkteausbeute sind wir zufrieden und hoffen, dass wir dieses Niveau halten können.“ Für die Hohenloher ist die aktuelle Spielzeit nach der errungenen „Corona-Meisterschaft“ die insgesamt dritte Verbandsligasaison. 2015 scheiterte die Mannschaft im entscheidenden Spiel der Aufstiegsrelegation am FV Olympia Laupheim, nachdem in der ersten Runde der VfL mit 2:0 geschlagen werden konnte (s.u.).

Auch für das Duell am Sonntag prognostiziert Brenner ein knappes Ergebnis: „Wir erwarten ein sehr enges Spiel und hoffen, dass wir an unsere Heimstärke aus den vergangen Spielen anknüpfen können.“

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Tobias Lauber (TSV Kleinglattbach) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Stefan Schweizer sowie Timo Bautz.

Das letzte Spiel gegeneinander (10.06.2015): TSV Craislheim - VfL 2:0 (1:0) – Tore: 1:0 Sipahi, 2:0 Hüttl – Vor knapp 1000 Besuchern im Riedericher Alfred-Barner-Stadion trafen die Vizemeister der Landesligastaffeln eins und drei in der ersten Runde der Aufstiegsrelegation zur Verbandsliga aufeinander. Die Crailsheimer gingen bereits nach sieben Minuten in Führung. Der VfL versuchte alles und kam auch zu passablen Ausgleichschancen, konnte über die gesamte Spielzeit jedoch seine Nervosität nicht ablegen. Nach einem Pfostentreffer von Kapitän Florian Gekeler folgte im direkten Gegenzug die Entscheidung auf der anderen Seite (63.). Der ehemalige Oberligist TSV Crailsheim zog in die zweite Runde ein.

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Zwei Unkonzentriertheiten in der ersten halben Stunde führten beim TSV Crailsheim zum zwei-Tore-Rückstand. Den machte der VfL vor und kurz nach der Halbzeit durch Andreas Maier und Matthias Dünkel wett und war drauf und dran, das Spiel zu drehen. Doch die Gastgeber konnten sich auf Tim Meßner verlassen, der mit seinem dritten Tor des Tages die Hausherren wieder in Führung schoss. Der vierte Gegentreffer eine Minute später besiegelte eine weitere Pfullinger Auswärtsniederlage, die den VfL in die Nähe der Abstiegsränge rutschen lässt. „Wir haben zu viele Fehler gemacht“, fasste Trainer Michael Konietzny nach dem Spiel treffend zusammen.

Nun muss Pfullingen wieder zu Hause liefern. Dabei bewertet Konietzny die kommende Aufgabe als Herausforderung: „Das wird schwerer als beim letzten Heimspiel gegen Hollenbach. Da hatten wir nichts zu verlieren. Der FC Heiningen ist ein unbequemer Gegner, der immer Druck macht und früh anläuft.“ Lukas Linder hat Probleme beim Auftreten und droht auszufallen, ansonsten steht der Kader weitestgehend zur Verfügung.

Mit einer wahren Energieleistung wehrte der 1. FC Heiningen am vergangenen Wochenende die drohende Heimniederlage gegen den FC Holzhausen ab. Die Heininger holten einen 0:2-Pausenrückstand auf, lagen dann mit 2:3 im Hintertreffen und drehten in den Schlussminuten schließlich die Partie. Beim 4:3-Sieg gelangen André Kriks drei Tore. Dies zeigt die intakte Moral der Mannschaft um den in der Gegend nicht unbekannten Kapitän Benjamin Kern, die mit sieben Punkten aus den vergangenen drei Spielen in der Tabelle am VfL vorbeigezogen ist.

„Mit dem bisherigen Saisonverlauf sind wir sehr zufrieden. Das Tabellenmittelfeld liegt wie erwartet eng beieinander und wird mit jedem Spieltag wild durcheinandergewürfelt“, analysiert Teammanager Timo Rees die Lage der Verbandsliga nach neun Spieltagen. „Ich erwarte für Samstag ein Spiel zweier Teams auf Augenhöhe, bei dem wohl die Tagesform entscheidend sein wird.“

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Manuel Mahler (FSV 08 Bissingen) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Markus Portner sowie Albion Maxharraj. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Das letzte Spiel gegeneinander (19.10.2019): 1. FC Heiningen - VfL 3:0 (0:0) – Tore: 1:0 Hölzli, 2:0 Nuding, 3:0 Hölzli – Nach einem passablen ersten Durchgang brach der VfL nach dem Seitenwechsel komplett ein und kassierte eine verdiente Niederlage.

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Wäre es nicht zum Weinen, könnte man darüber lachen. Drei Mal hintereinander ging der VfL in einer mehr als passablen Anfangsphase auf gegnerischen Plätzen in Führung. Doch drei Mal ließ sich das Team in der Schlussviertelstunde die Butter komplett vom Brot nehmen. Gegentore in der 86. (Berg), 79. (Essingen) sowie 81. Minute (Neckarrems) drehten jeweils die Partie zugunsten der Hausherren. „Man sieht darin die Unerfahrenheit der jungen Truppe“, befindet Co-Trainer Rasmus Joost. „Knackpunkt in Neckarrems war die gelb-rote Karte. Bis zu dem Zeitpunkt waren wir die bessere Mannschaft.“

Für das Spiel gegen den Aufstiegsanwärter FSV Hollenbach formuliert Joost ein klares Ziel: „Das ist ein Topteam. Diesem müssen wir mit einer äußerst geschlossenen Mannschaftsleistung gegenübertreten und einen engen Fight bieten.“ Zurück im Kader ist Sven Packert nach seiner abgelaufenen Fünf-Spiele-Sperre. Auch Nyamekye Awortwie-Grant und Lukas Glaser stehen wiedergenesen zum Einsatz bereit.

Der FSV Hollenbach ist neben der TSG Tübingen noch ohne Niederlage in dieser Saison. Zuletzt unterstrichen die Mulfinger ihre gute Form durch einen deutlichen 4:0-Erfolg gegen den kecken Aufsteiger FC Holzhausen. Kurz vor der Halbzeit legte der FSV mit einem Doppelschlag den Grundstein für den fünften Saisonsieg. „Wir haben ruhig gespielt, waren dominant“, analysierte Trainer Martin Kleinschrodt zufrieden. „Man sieht nun auch, dass die Automatismen langsam passen.“ Hollenbach kletterte durch diesen Sieg auf den zweiten Tabellenplatz.

FSV-Vorstand Karlheinz Weidmann zieht eine positive Zwischenbilanz. „Natürlich sind wir mit dem bisherigen Saisonverlauf absolut zufrieden, wenn uns auch die letzten beiden Gegner keine Höchstleistung abverlangt haben.“ Zugleich hebt er den Zeigefinger: „Wir treten bei einer daheim noch ungeschlagenen Mannschaft an, bei der wir in diesem Jahr schon eine 6:3-Klatsche mit auf den Weg bekommen haben. Unsere Jungs sind gewarnt, ich persönlich wäre mit einem Unentschieden zufrieden.“

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Andreas Wieczorek (VfB Stuttgart) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Marcel Maier sowie Lennard Indlekofer. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Das letzte Spiel gegeneinander (07.03.2020): VfL – FSV Hollenbach 6:3 (1:2) – Tore: 0:1, 0:2 Kleinschrodt, 1:2 Kühnbach Azevedo, 2:2 Chatzimalousis, 2:3 Schülke, 3:3 D. Früh, 4:3, 5:3, 6:3 Linder – Glanzleistung im letzten Spiel vor dem Abbruch.