Veranstaltungen Punktspiel VL Vorschau ST18

 

TSV Heimerdingen – VfL Pfullingen
Sonntag, 01. Dezember, 14.00 Uhr, Rasenplatz Weissacher Str., Ditzingen-Heimerdingen

 

Das letzte Auswärtsspiel der Vorrunde brachte dem gebeutelten VfL nicht den erhofften (Teil-)Erfolg. Zwar ging das Team früh in Führung (Sven Packerts erstes Saisontor), doch die Hausherren ließen sich davon nicht beirren und nutzten bis zur Pause ihre Chancen - mit kräftiger Unterstützung der im Vergleich zur Vorwoche gegen Spitzenreiter indisponierten Defensive. Nach dem Seitenwechsel kamen die Schützlinge von Michael Konietzny und Rasmus Joost zwar auf 2:3 heran (Bálint Szalánszkis erstes Saisontor), doch ein unnötiger Elfmeter brachte den SKV endgültig auf die Siegerstraße. Der neuerliche Anschlusstreffer von Kevin Haußmann sollte daran nichts mehr ändern. „Es ist ärgerlich, weil wir uns defensiv wie offensiv wieder mal richtig dumm angestellt haben“, fasst Konietzny das Spiel zusammen.

Zum Kellerduell in Heimerdingen macht der Trainer keine großen Worte: „Man braucht da eigentlich nicht mehr viel zu sagen, jeder muss wissen, um was es geht. Es ist unser letztes Spiel vor der Winterpause. Jeder muss noch einmal alles raushauen, dann können wir für sechs Wochen die Beine hochlegen.“ Christos Chatimalousis kehrt nach abgesessener Rotsperre in den Kader zurück. Tim Becker, der am vergangenen Samstag beim Aufwärmen den Ball ins Gesicht bekam und deshalb passen musste, ist auch wieder mit von der Partie. Ansonsten bleibt die Personalsituation nach wie vor sehr angespannt.

Aufhorchen ließ das jüngste 3:0 des Aufsteiger TSV Heimerdingen gegen den Oberligaabsteiger Normannia Gmünd. Diese müssen nach zuletzt einem Punkt aus drei Spielen die Konkurrenz an der Tabellenspitze davonziehen lassen. Für die Heimerdinger hingegen war es der dritte Sieg im vierten Spiel hintereinander, wodurch der TSV die rote Laterne an den SV Fellbach abgeben und bis auf Rang 14 klettern konnte. „„Wir wollten kompakt stehen, das ist uns gelungen. Gmünd hatte aus dem Spiel heraus keine einzige Torchance“, freute sich Trainer Holger Ludwig.

Die Hausherren profitierten davon, dass der Schiedsrichter die Partie wegen zu großer Verletzungsgefahr kurzfristig auf den engen Kunstrasenplatz verlegte. Nach einer knappen Stunde brachte Pascal Dos Santos Coelho seine Farben in Führung, in der Schlussphase sorgten die eingewechselten Murat Öztürk (er traf im Hinspiel in Pfullingen) sowie Alexander Kolb für den Endstand. Diesen Schwung und das Selbstvertrauen wollen die Gastgeber nutzen, um im letzten Spiel des Jahres am VfL in der Tabelle vorbeizuziehen.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Felix Prigan (TSV Deizisau) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Alexander Kurrle sowie Nicolas Schmack.

Das Hinspiel (10.08.2019): VfL - TSV Heimerdingen 3:1 (1:0) – Tore: 1:0, 2:0 Linder, 3:0 D. Früh, 3:1 Öztürk – Erfolgreicher Auftakt für den VfL! Im Aufsteigerduell waren die Hausherren das spielbestimmende Team. Bereits nach drei Minuten erzielte Lukas Linder das 1:0 und erhöhte nach einer Stunde. Sieben Minuten vor dem Ende machte Dominik Früh alles klar, der Anschluss durch Murat Öztürk kam zu spät.

Veranstaltungen Punktspiel VL Vorschau ST17

 

SKV Rutesheim – VfL Pfullingen
Samstag, 22. November, 14.30 Uhr, Stadion SKV Rutesheim

 

Nur wenige Momente haben gefehlt, dann hätte sich der VfL damit schmücken können, als erstes Team in der laufenden Spielzeit den souveränen Tabellenführer TSG Backnang geschlagen zu haben. Nico Seiz brachte die Seinen in der 74. Minute in Führung. Doch in der Nachspielzeit glich Topstürmer Mario Marinic per Traumtor zum zweifellos verdienten 1:1 aus. Trainer Michael Konietzny war mit der Vorstellung seiner Jungs dennoch mehr als zufrieden: „Die Jungs haben sich richtig gut gewehrt und die Vorgaben gut umgesetzt.“ Auch wenn der VfL die sicherlich nicht eingeplanten Punkte im Kampf um den Klassenverbleib hätte sehr gut gebrauchen können.

Zum letzten Spiel der Vorrunde tritt beim SKV Rutesheim an. „Das gibt ein völlig anderes Spiel, wir dürfen uns auf der zuletzt guten Leistung nicht ausruhen“, warnt Konietzny vor sich eventuell breitmachender Selbstzufriedenheit. Sorgen bereitet dem Übungsleiter das personelle Angebot. Zum Verletztenstand um Kapitän Patrick Lehmann und Goalgetter Dominik Früh, beide kommen im Jahr 2019 nicht mehr zum Einsatz, gesellt sich mit Heiko Schall ein weitere Stütze des Teams, der Knieprobleme zu schaffen machen. Auch Stürmer Lukas Früh ist wegen muskulärer Probleme nicht einsatzfähig. Christos Chatzimalousis kam nach seiner roten Karte mit einem Spiel Sperre (Unsportlichkeit) glimpflich davon, wird aber in Rutesheim fehlen. Torhüter Tim Becker zog sich am vergangenen Samstag eine Prellung zu, kam unter der Woche aber ebenfalls wieder ins Training wie Lukas Linder. Bei beiden darf man vorsichtig optimistisch sein. Konietzny beschwichtigt trotz der vielen Ausfälle: „Wir sind immer noch keine Rumpftruppe, wir haben einen breiten Kader.“

Sowohl Gmünds Trainer Holger Traub als auch Rutesheims Übungsleiter Jens Eng betrachteten das 1:1-Unentschieden ihrer Mannschaften am vergangenen Spieltag als gerechtes Ergebnis. Der SKV präsentierte sich im Schwerzer defensiv sehr stabil und ging sogar in Führung. Ein Fehler im Spielaufbau führte nach einer halben Stunde allerdings zum Ausgleich der Normannen. Fünf Spiele in Folge blieben die Rutesheimer nun ungeschlagen, darunter sind allerdings auch drei Unentschieden. Da der Abstand zum Relegationsplatz – diesen hat zurzeit der VfL inne – nur drei Punkte beträgt, fordert Eng: „Um da unten wegzukommen, bringen einen nur Dreier weiter.“

Zumindest auf dem Platz kommt es nicht zum Wiedersehen mit dem Ex-Pfullinger Maximilian Füssenhäuser, der in der vergangenen Spielzeit sogar noch eine Jugendmannschaft des VfL trainierte. Wegen eines Bänderrisses im Knöchel ist er zu einer Zwangspause bis ins neue Jahr verdonnert.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Martin Traub (SG Griesingen) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Johannes Hehnle sowie Michael Gienger.

Historie (05.05.2018): SKV Rutesheim - VfL 0:0 – Tore: Fehlanzeige – In einem Spiel mit überschaubarem Niveau verpasste es der VfL, sich im Abstiegskampf eine bessere Ausgangsposition zu verschaffen. Die größte Chance zur Führung hatte Dominik Früh, der allerdings aus aussichtreicher Position vergab (73.).

Veranstaltungen Punktspiel VL Vorschau ST13

 

VfL Pfullingen – TSV Berg
Samstag, 26. Oktober, 15.30 Uhr, Volksbank-Stadion Pfullingen

 

Die Zahlen sprechen für sich. Seit dem 30. August konnte die Verbandsligatruppe kein Spiel mehr gewinnen, gerade einmal zwei Zähler aus sieben Partien sammeln und rutschte in der Tabelle vom dritten auf den elften Rang ab. Man kann es fast schon nicht mehr hören, aber auch im Duell beim 1. FC Heiningen war ein Leistungsabsturz im zweiten Durchgang ursachlich für die 0:3-Niederlage. Dumme Gegentore und verpasste Großchancen sind das vorherrschende Übel in der aktuellen Situation. Zudem kassierte der VfL in dieser Durstrecke 13 der 19 Gegentreffer nach dem Seitenwechsel.

„Wir müssen versuchen, das Spielglück zu erzwingen und den Erfolg wieder auf unsere Seite zu bringen, eben wie am Anfang der Saison“, hofft Trainer Michael Konietzny. Zudem dürfe sich die Mannschaft in dieser Phase der Krise nicht zu viele Gedanken machen. „Mutig sein bei Ballbesitz und ein gewisses Risiko gehen“, lautet die Devise des Übungsleiters. Bei diesem Vorhaben muss er allerdings weiterhin auf die verletzten Stammspieler Dominik Früh und Kevin Haußmann verzichten.

Die erste Heimniederlage nach über zwei Jahren musste der TSV Berg hinnehmen. Gegen Absteiger Normannia Gmünd stand es am Ende 1:2. „In den ersten 15 Minuten waren wir gar nicht im Spiel und der Gast hat offensiv ein Feuerwerk gezündet“, beschrieb Trainer Oliver Ofentausek den Auftakt. Allmählich wurden die Berger besser und kamen zum verdienten 1:1-Ausgleich. Doch quasi im direkten Gegenzug schlug der FC eiskalt zurück.

Sieht man von dieser Niederlage ab, ist der TSV im heimischen RAFI-Stadion nur schwer zu schlagen, wie 13 Punkte vor eigenem Publikum belegen. Auswärts hakt es bei der Mannschaft aus dem mittleren Schussental deutlich. Hier gab es bei einem Sieg (1:0 bei der TSG Tübingen) vier Niederlagen zu verdauen. Jens Kuntzemüller, Teammanager bei TSV, kennt die Lage: „Nach zuletzt lediglich drei Punkten aus vier Spielen ist es immens wichtig, wieder Konstanz zu entwickeln und etwas aus Pfullingen mitzunehmen. Allerdings wir wissen um die Stärke des VfL.“

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Tobias Bauch (SV Sillenbuch) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Marvin Schwoon sowie Alessandro Heim. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Historie (26.11.2016): TSV Berg - VfL 1:2 (1:2) – Tore: 0:1 Frey, 0:2 D. Früh, 1:2 Biggel – Per Doppelschlag ging der VfL in Führung und brachte diese über die Zeit. So ging es mit stolzen 26 Punkten in die Winterpause.

Veranstaltungen Punktspiel VL Vorschau ST16

 

VfL Pfullingen – TSG Backnang
Samstag, 16. November, 14.30 Uhr, Volksbank-Stadion Pfullingen

 

Nach der wieder einmal unnötigen 0:2-Niederlage beim 1. FC Normannia Gmünd konnte der VfL am vergangenen spielfreien Wochenende die Wunden lecken und auf die Partien der Konkurrenten um einen der sicheren Mittelfeldplätze schauen. Und diese hatten ein Einsehen mit dem VfL und spielten so, dass die Schützlinge von Trainer Michael Konietzny ohne eigenes Zutun sogar einen Platz in der Tabelle kletterten.

„Wir haben nichts zu verlieren gegen den Tabellenführer und wollen uns natürlich so teuer wie möglich verkaufen“, blickt Konietzny auf die Auseinandersetzung mit dem souveränen Spitzenreiter voraus. „Was Backnang Woche für Woche abliefert, ist Oberliganiveau. Jeder unserer Spieler kann die Herausforderung annehmen und sich mit den Besten der Liga messen. Da sollte ich niemanden motivieren müssen.“ Nicht mit von der Partie sind Kapitän Patrick Lehmann, der dieses Jahr nicht mehr zum Einsatz kommen wird, und Dominik Früh. Hinter dem Einsatz dessen Bruders Lukas steht ebenfalls ein Fragezeichen.

Die TSG Backnang ist zurzeit das Nonplusultra der Verbandsliga. Offiziell war nach dem Abstieg aus der Oberliga, dem das Team von den Etzwiesen zwei Jahre lang angehörte, zwar ein gleichermaßen demütiges wie auch ambitioniertes „oben mitspielen“ als Saisonziel ausgegeben. Doch schon nach den ersten erfolgreichen Begegnungen dürfte die Vereinsführung insgeheim begonnen haben, vom direkten Wiederaufstieg zu träumen.

Und die Mannschaft von Trainer Evangelos Sbonias arbeitet unbeirrt an der Erfüllung dieses Traumes. Als einziges Team ohne Niederlage sind die Backnanger bereits mit 13 Punkten Vorsprung den Verfolgern einteilt. Im Jahr des hundertjährigen Geburtstags der TSG-Fußballer sind die Weichen also frühzeitig auf die Verbandsligameisterschaft gestellt. Einen gehörigen Anteil an der imposanten Torausbeute von 39 Treffern hat indes Angreifer Mario Marinic, der bereits für 17 Tore verantwortlich zeichnet.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Tobias Doering (FC Klengen) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Sasa Matosevic sowie Fabian Benning. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Historie (19.11.2016): VfL – TSG Backnang 1:7 (0:4) – Tore: 0:1, 1:6, 1:7 Marinic, 0:2 Sessa, 0:3 Fichter, 0:4 Schlotterbeck, 1:5 Beaz Ayala – Sieben Gegentore, neun gelbe und zwei Ampelkarten für den VfL. Ein Spiel für die Annalen.

Veranstaltungen Punktspiel VL Vorschau ST12

 

1. FC Heiningen – VfL Pfullingen
Samstag, 19. Oktober, 14.00 Uhr, Kunstrasenplatz Sportzentrum Heiningen

 

Eine Halbzeit lang konnte der VfL gegen den TSV Essingen mithalten, hatte trotz weniger Ballbesitz die besseren Torchancen und konnte die Führung der Ostälber noch vor der Halbzeit in Person von Heiko Schall ausgleichen. Doch am Ende sprang wieder eine Niederlage heraus. „In der zweiten Halbzeit lief es dann wie immer“, gab ein ziemlich ratloser Trainer Michael Konietzny nach Schlusspfiff zu Protokoll. Wie in den Partien zuvor wollte dem Team nach dem Seitenwechsel einfach nicht mehr viel gelingen. Die Gäste freuten sich über den freilich verdienten 3:1-Erfolg, während die Hausherren seit nunmehr sechs Partien auf einen Sieg warten. Bezeichnend: drei Mal lag der VfL in diesen Begegnungen zwischenzeitlich mit 1:0 in Führung, am Ende sprang allerhöchstens ein Unentschieden heraus.

„Wir müssen die Effektivität erhöhen, sowohl offensiv als auch defensiv. Hinten müssen wir über die ganze Spielzeit stabiler stehen und im Sturm darf gerne auch mal die erste und dann auch die zweite Torchance genutzt werden“, analysiert Konietzny die vergangenen Wochen. Und nachdem seine Mannschaft trotz der fehlenden Ergebnisse durchaus phasenweise spielerisch überzeugen konnte, ist er fast schon bescheiden: „Auch mal ein dreckiger Sieg wäre ok!“

Pfullingens bester Torschütze und Vorlagengeber Dominik Früh (5 Tore, ebenso viele Assists) verletzte sich in der vergangenen Woche im Abschlusstraining am linken Sprunggelenk. Wann er wieder eingesetzt werden kann, ist momentan noch unklar. Mittelfeldstratege Kevin Haußmann unterzog sich am Montag einer länger geplanten (und erfolgreich durchgeführten) Augenoperation, was ihn zwei bis drei Wochen außer Gefecht setzt. Yasin Yilmaz und Heiko Schall sind angeschlagen, ein Einsatz ist offen.

Mit der 2:3-Niederlage beim 1. FC Normannia Gmünd endete für den 1. FC Heiningen eine beeindruckende Serie von sechs Spielen, in der das Team stattliche 14 Punkte einsammeln konnte. Dies war bitter nötig, denn die drei Partien zum Rundenstart gingen allesamt verloren und der Verein schien sich dem bitteren Schicksal vieler Teams im zweiten Jahr nach dem Aufstieg ausgesetzt. Dann kam die Wende zum Guten, die erst am vergangenen Samstag einen Dämpfer erhielt. Bereits nach 36 Minuten führten die Normannen scheinbar uneinholbar mit 3:0. Doch die Jungs von Trainer Denis Egger zeigten Moral und kamen im zweiten Durchgang noch einmal heran. Einen Treffer steuerte Benjamin Kern bei, der auch in der Reutlinger Ecke beileibe kein Unbekannter ist. „Wir haben das Match in der ersten Halbzeit verloren. Da waren wir eigentlich nicht auf dem Platz, gestatteten einfache Gegentore“, analysiert Egger. Ganz im Gegensatz zum VfL waren die Heininger im zweiten Durchgang das bessere Team, am Ende sollte es aber doch nicht reichen.

Abteilungsleiter Timo Rees freut sich auf die Partie gegen den Aufsteiger aus Pfullingen: „Nachdem wir gegen den VfL bisher nur in Freundschaftsspielen antreten durften, freue ich mich auf das erste Aufeinandertreffen in einem Pflichtspiel. Die Tabellensituation verspricht ein sicher spannendes Duell, das sich niemand entgehen lassen sollte.“

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Tobias Huthmacher (SV Sigmaringen) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Julian Jahnel sowie Alessandro Winter.

Historie: Hier gibt es nichts zu berichten. Beide Teams haben in ihrer Geschichte noch keine Pflichtspiele gegeneinander ausgetragen. Lediglich auf freundschaftlicher Basis traf man in vier Testspielen aufeinander. Beide Teams konnten dabei je zwei Partien gewinnen.