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SSC Tübingen – VfL Pfullingen

Samstag, 18. August 2018, 15.30 Uhr, Stemmler-Arena Tübingen

Die Saisonvorbereitung ist auf der Zielgeraden, spätestens am Freitag kehrt nicht nur für die Landesligateams der Ligaalltag ein. Hinter den Mannschaften liegen wochenlange Vorbereitungen und der Großteil fiebert dem Start der Punkterunde entgegen. Trainer MIchael Konietzny schaut zufrieden auf die Vorbereitungsphase zurück. „Es war an sich in Ordnung. Die Ergebnisse haben gestimmt und in den Testspielen waren die Trainingsschwerpunkte durchaus sichtbar. Aber ab Samstag zählt das alles nicht mehr.“

Der Absteiger muss ausgerechnet bei Aufsteiger SSC Tübingen antreten. „Der SSC ist schwer einzuschätzen“, bekennt Konietzny. „Als Liganeuling herrscht dort eine riesige Euphorie und der Trainer muss das Team gegen einen Verbandsligaabsteiger sicherlich nicht motivieren.“ Dennoch gibt sich der A-Lizenz-Inhaber selbstbewusst. „Wenn wir konzentriert zu Werke gehen und die notwendige Mentalität und Einsatzbereitschaft an den Tag legen, wird es schwer, uns zu schlagen. Das Engagement ist allerdings die Grundvoraussetzung!“ Im Vergleich zum Pokalspiel muss der Trainer auf Christos Chatzimalousis und Patrick Lehmann verzichten, die sich in den Urlaub verabschiedet haben. Von dort meldet sich hingegen Matthias Kunst erholt zurück.

Nach dem Highlight im wfv-Pokal, am Mittwoch war der SSV Reutlingen in der Stemmler-Arena zu Gast (0:7), kann sich Aufsteiger SSC Tübingen nun ganz dem Abenteuer Landesliga widmen. Erstmals konnte sich der 1988 gegründete Verein für diese Spielklasse qualifizieren. Und das nach einer imponierenden Saison 2017/2018, die den „Multi-Kulti-Club“ nicht nur zur Bezirksmeisterschaft, sondern auch bis ins Bezirkspokalfinale führte.

Den Grundstock für diesen Erfolg legte der Spiel- und Sportclub auf dem heimischen Kunstrasenplatz, wo das Team von Trainer Jonathan Annel nur eine Niederlage verschmerzen musste. Dieser Heimstärke fiel auch der SV Zimmern, immerhin Vizemeister in der vergangenen Landesligasaison, zum Opfer. In der ersten Runde des ließ der SSC mit einem 2:1-Erfolg aufhorchen. Das Team wird am Samstag alles daran setzen, Vereinsgeschichte zu schreiben und das allererste Punktspiel in der siebten Spielklasse erfolgreich zu gestalten.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Markus Sutera (Schwäbisch Gmünd) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Sven Urban sowie Steffen Baumann.

Historie: Beide Teams haben in Ihrer Geschichte noch keine Punktspiele gegeneinander ausgetragen.