Veranstaltungen Punktspiel VL Vorschau ST16

 

VfL Pfullingen – TSG Tübingen

Samstag, 02. Dezember, 14.00 Uhr, Sport- und Freizeitpark Pfullingen

 

Es war der ersehnte und so wichtige Sieg zum Abschluss der Vorrunde. Der spektakuläre 7:3-Heimerfolg gegen den zuletzt aufstrebenden SSV Ehingen-Süd, den sieben Pfullinger Torschützen zu Stande brachten, beweist, zu was die Schützlinge von Michael Konietzny fähig sind, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Doch der Trainer bleibt auf dem Boden. „Vorher war nicht alles schlecht, und jetzt ist nicht plötzlich wieder alles gut.“ Kritisch betrachten muss man sicherlich die sich breit machende Unsicherheit nach dem 4:1 des SSV und die Tatsache, dass alle drei Gegentreffer wieder einmal die Folge von Standards waren.

Nach wie vor steht das Team auf einem Abstiegsplatz, hat aber zumindest den Anschluss an die Mannschaften „über dem Strich“ gehalten. Im letzten Spiel des Jahres gilt es, an die jüngst gezeigten Leistungen anzuknüpfen und diesen hoffungsvollen Weg fortzusetzen. Christopher Leuze wird sein Team dabei weiter verletzungsbedingt nicht unterstützen können. Ansonsten sind alle Mann an Bord.

Eine überragende Vorrunde hat Aufsteiger TSG Tübingen mit einem 4:0-Sieg beim Titelaspiranten FSV Hollenbach gekrönt. Dies beweist eine erstaunliche Stärke und das Selbstbewusstsein des Teams um das Trainerduo Michael Frick und Goran Divljak. Für den sportlichen Leiter Alexander Wütz ist diese Bilanz erklärbar: „Schon in der Landesliga hatte die Mannschaft in den Testspielen gegen Verbandsligisten gezeigt, dass sie mithalten kann. Dass es jetzt auch von den Ergebnissen her so gepasst hat, ist dann das i-Tüpfelchen.“

Auf das Derby freut sich Wütz besonders: „Egal ob in Bezirks-, Landes- oder Verbandsliga – die Spiele gegen den VfL hatten immer besondere Geschichten; das hat sich ja schon im Auftaktspiel gezeigt. Wir wünschen uns, dass wir auch nächste Saison zwei Punktspiele in der Verbandsliga gegeneinander haben.“ Aus einer homogen Tübinger Truppe sticht Jonas Frey hervor, der es bereits auf 12 Tore gebracht hat.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Jochen Rottner (Ludwigsburg-Poppenweiler) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Manuel Mahler sowie Jonas Rosenberger. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Vorrunde (13.09.2017): TSG Tübingen - VfL 1:0 (0:0) – Tor: 1:0 Heinzler – Im Nachholspiel hatte der VfL zunächst die besseren Chancen für sich, konnte allerdings im zweiten Durchgang dieses Niveau nicht mehr halten und verlor.

Veranstaltungen Punktspiel VL Vorschau ST15

 

VfL Pfullingen – SSV Ehingen-Süd

Samstag, 25. November, 14.30 Uhr, Sport- und Freizeitpark Pfullingen

 

Da gibt es nichts schönzureden. Die 0:5-Schlappe beim ebenfalls nicht auf Rosen gebetteten TSV Essingen war mehr als ein Alarmzeichen. Es war hoffentlich ein Weckruf! Das Spiel auf der Ostalb ergab nicht nur die vierte Niederlage in Serie, nein, das Team zeigte erstmals durchweg eine schwache Leistung. Hinten wie vorne (zuletzt ein Tor in vier Spielen) offenbarte sich enormer Optimierungsbedarf.

„Wir müssen die verbleibenden 180 Minuten nutzen“, sieht Spielleiter Frank König seine Jungs nun in der Pflicht. Auch Christopher Leuze, der weiterhin aussetzen muss, appelliert an seine Kameraden: "Jetzt zählen nur noch der Kampf und die Punkte bis zur Winterpause. Dann können wir Kräfte sammeln für die Rückrunde.“ Wieder voll mittrainiert hat Kevin Haußmann, der im letzten Vorrundenspiel im Kader ist. Mit dazu wird bis zur Winterpause auch Patrick Weiland zählen. Der Goalgetter der zweiten Mannschaft, der es in der A-Liga bislang auf 12 Treffer gebracht hat, soll eine Alternative im zuletzt schwächelnden Sturm bilden.

Vier Spiele hintereinander hat Aufsteiger SSV Ehingen-Süd in seiner allerersten Verbandsligasaison nun nicht verloren und ist somit auf einem guten in Richtung gesichertes Mittelfeld in Württembergs Eliteklasse. Das jüngste 1:1-Unentschieden gegen den auswärts nach wie vor schwächelnden Aufstiegskandidaten FSV Hollenbach unterstreicht die Ligatauglichkeit des Novizen. „Wir waren die gefährlichere Mannschaft”, stellte Michael Bochtler nach der Punkteteilung gegen den Oberligaabsteiger zufrieden fest.

Rechtzeitig zum Jahresendspurt sind die Kirchbierlinger also drauf und dran, den Grundstein für eine zweite Verbandsligasaison zu legen. Da passt es Bochtler vor dem Spiel heute natürlich bestens ins Konzept, dass er nach Rückkehr der Verletzten aus dem Vollen schöpfen kann. Im Training entstehe „wieder ein Konkurrenzkampf um die Plätze, ich kann ganz anders trainieren, ganz andere Übungsformen einbauen.“

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Michael Kempter (Sauldorf) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Gabriel Palatini sowie Philipp Gaßner. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Historie: Beide Teams haben in ihrer Geschichte noch keine Pflichtspiele gegeneinander ausgetragen.

Veranstaltungen Punktspiel VL Vorschau ST13

 

VfL Pfullingen – 1. FC Normannia Gmünd

Samstag, 11. November, 14.30 Uhr, Sport- und Freizeitpark Pfullingen

 

Die unnötige 1:2-Heimpleite gegen den VfB Neckarrems steckte den Spielern lange in den Knochen. „Wir haben es wie so oft in dieser Spielzeit spielerisch ordentlich gemacht, schaffen es dann aber wegen einfacher Gegentore und mangelnder Chancenauswertung nicht“, urteilt Defensivmann Dominik Biber über die jüngste Niederlage. Dabei sei das Rezept so einfach: „Nicht unterkriegen lassen, dranbleiben und aus einer gut organisierten Defensive die Chancen vorne nutzen. Über 90 Minuten mit 100 Prozent bei der Sache sein, die Zweikämpfe annehmen und geil drauf sein, als Sieger vom Platz zu gehen!“

In diese Kerbe schlägt auch sein Cheftrainer Michael Konietzny: „Eine Mentalität à la ‚das wird schon irgendwie‘ ist falsch. Wir dürfen nicht lamentieren und müssen die negativen Begleiterscheinungen ausblenden.“ Vielmehr heiße es nun, weiter konzentriert zu arbeiten. „Enger zusammenrücken und einen unbändigen Willen zeigen“ fordert Sport-Abteilungsleiter Oliver Herdtner in der jetzigen Situation. Bis zur Winterpause gelte es, acht bis zehn Punkte zu ergattern, um die Ausgangslage für die Rückserie positiv zu gestalten. Personalien: Metecan Ünal, zuletzt drei Mal in der Startformation, fehlt berufsbedingt. Patrick Lehmanns Sperre endet mit Ablauf des Samstags.

Aufhorchen ließ unser Gast am vergangenen Spieltag, als er dem Spitzenreiter FSV Hollenbach ein 1:1 abrang. Der Oberligaabsteiger, der zu Hause bislang jeden Gegner bezwungen hat, tut sich auf Fremden Plätzen schwer. So auch im Schwerzer, wie das Stadion des 1. FC Normannia Gmünd genannt wird. Die Gastgeber hingegen trotzen der widrigen Startbedingungen (Unterzahl durch rote Karte nach drei, 0:1-Rückstand nach acht Spielminuten) und zeigten in der Folge ein Klassespiel. Noch vor dem Seitenwechsel sorgte Dominik Pfeifer für den verdienten Ausgleich.

Dies demonstriert ein gesundes Selbstvertrauen der Normannen, zu dessen Protagonisten auch der Ex-SSVler Andreas „Bobo“ Mayer zählt. Mit und um ihn hat Trainer Holger Traub, der seit Rundenbeginn die Kommandos gibt, eine schlagkräftige Truppe aufgebaut, die in den vergangenen zehn Spielen nur eine Niederlage verdauen musste.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Benjamin Kammerer (Bösingen) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Patrick Born sowie Alexander Wintermantel. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Das letzte Spiel gegeneinander (25.03.2017): Normannia Gmünd - VfL 1:3 (0:1) – Tore: 0:1 Roggenstein, 0:2, 1:3 Schall, 1:2 Gnaase – Heiko Schall bestätigte seinen Aufwärtstrend mit einem Doppelpack beim verdienten Auswärtssieg im Schwerzer.

Veranstaltungen Punktspiel VL Vorschau ST14

 

TSV Essingen - VfL Pfullingen

Samstag, 18. November, 14.30 Uhr, Schönbrunnenstadion Essingen

 

Trist und grau wie das Wetter am vergangenen Samstag präsentiert sich die aktuelle Situation der Pfullinger Verbandsligakicker. Es scheint sich zu bewahrheiten, das zweite Jahr nach dem Aufstieg ist ein verflixtes. Typisch für die derzeitige Lage war die Niederlage gegen den 1. FC Normannia Gmünd. Defensive Nachlässigkeiten in den Augenblicken vor dem frühen Gegentreffer führten in der fünften Minute zum alles entscheidenden 0:1. Weitere Einschussmöglichkeiten des Gegners, unter anderem zwei Aluminiumtreffer, unterstrichen die Unsicherheiten im Team um Kapitän Florian Gekeler. Doch es war nicht alles schlecht an diesem tristen Novembersamstag. Phasenweise gelang es den gebeutelten Schützlingen von Michael Konietzny sogar, so etwas wie ein Powerplay aufzuziehen, doch der beseelende Treffer wollte einfach nicht fallen.

Dabei ist Youngster Lukas Früh auf einem ermutigenden Weg, es fehlt allerdings noch etwas die verbandsliganotwendige Gewieftheit vor dem Tor und die Fortune, die seit Wochen abhandengekommen ist. Weitere Lichtblicke waren der erste Punktspieleinsatz des lange verletzten Neuzugangs Alwin Reuer (wenngleich dieser nur zwei Minuten dauerte) und der 45-minütige Auftritt von Lukas Linder, den seit dem dritten Spieltag ein lädiertes Außenband außer Gefecht setzte.

Dieses Mehr an Personal kann der VfL in Essingen gut gebrauchen, denn mit Stürmer Dominik Früh (Beruf), Christopher Leuze (muskuläre Probleme) und Metecan Ünal (angeschlagen und privat verhindert) fahren drei Stammkräfte nicht mit zum letzten Auswärtsspiel des Jahres. Zudem konnten Kevin Haußmann und Florian Gekeler in dieser Woche krankheitsbedingt noch nicht trainieren. Immerhin ist die Sperre von Patrick Lehmann seit Sonntag abgelaufen. Defensiv gut stehen und die Drecksarbeit machen, das sind die Vorgaben des Cheftrainers für die schwere Aufgabe beim TSV Essingen. Denn trotz allem gibt sich Konietzny selbstbewusst: „Wir fahren dorthin, um zu punkten!“

Alles andere als optimal verlief die Runde bislang für den TSV Essingen. Die Ostälbler haben den Anspruch, zumindest in Reichweite der besten Teams in Württembergs Eliteklasse zu agieren. Dies allerdings ist kurz vor Abschluss der Vorrunde mit Platz acht so gar nicht der Fall. Ein Sieg aus den vergangenen fünf Partien ist die magere, VfL-ähnliche Bilanz. Zuletzt gab es beim heimstarken Spitzenreiter in Hollenbach eine deutliche 0:4-Schlappe, in der auch noch Patrick Faber die rote Karte sah.

Vor allem die Defensive macht dem TSV zu schaffen. Mit 30 Gegentoren (der VfL hat 25) liegt das Team weit hinten im ligainternen Vergleich. Dem Kader von Trainer Dennis Hillebrand, der seit Rundenbeginn das Zepter schwingt, fehlten aus verschiedenen Gründen immer wieder die Innenverteidiger. Mit nachhaltigem (Miss-)Erfolg, wie man sieht.

Abteilungsleiter Siad Esber richtet angesichts der Lage eindringliche Worte an sein Team: „In der Krise zeigt sich, wie stark die Mannschaft ist. Besonders sind unsere Leitwölfe gefragt.“ Für die Partie gegen den VfL hat der Essinger Fußballchef klare Vorstellungen: „Am kommenden Samstag ist ein Dreier ein Muss, das erwarte ich auch von der Mannschaft.“

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Manuel Hellwig (Böblingen) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Maximilian Jäger sowie Christian Runge.

Das letzte Spiel gegeneinander (08.04.2017): VfL - TSV Essingen 1:1 (1:1) – Tore: 0:1 Schiele, 1:1 Ruth (ET) – Ein Eigentor des Essingers Tim Ruth egalisierte die frühe Führung der Gäste. Unter dem Strich ein eher glückliches Unentschieden für den VfL, der zwar Chancen zum Führungstreffer hatte, aber dem TSV die spielerische Überlegenheit zugestehen musste.

Veranstaltungen Punktspiel VL Vorschau ST12

 

VfL Pfullingen – VfB Neckarrems

Samstag, 04. November, 14.30 Uhr, Sport- und Freizeitpark Pfullingen

 

Eine ansprechende Leistung hat nicht ausgereicht. Durch zwei Standardtore verlor das Team um Kapitän Florian Gekeler beim Spitzenreiter FSV Hollenbach mit 0:2 und stand somit nach drei Spielen erstmals wieder ohne Punkte da. Zwar war Trainer Michael Konietzny mit dem Engagement seiner Kicker weitestgehend einverstanden, da es die taktischen Vorgaben bis zum Schluss gut umgesetzt habe. Kritisch merke er allerdings an: „Hinten kassieren wir blöde Tore, vorne machen wir die Dinger nicht.“

Gegen den ebenfalls schwächelnden VfB Neckarrems steht die Elf in der Pflicht, hüben wie drüben Fortschritte zu machen. „Die Qualität des VfB ist besser, als es der Tabellenstand aussagt“, warnt Konietzny. „Für uns ist nicht wichtig, wer der nächste Gegner ist und wo er steht. Wichtig sind nur die Punkte!“ Hoffnung bei diesem Vorhaben macht ein Blick ins VfL-Lazarett. Denn dort lichten sich die Reihen allmählich. Alwin Reuer stand bereits in Hollenbach wieder im Aufgebot und Lukas Linder hat unter der Woche durchtrainiert. Markus Wagner (Meniskusriss) sowie Marc Tiryaki-Zeeb (Kreuzband-OP) stehen zumindest wieder im Aufbautraining. Mit einem Einsatz ist allerdings wie bei Tobias Hauser (Mittelfußbruch) erst im neuen Jahr wieder zu rechnen.

Dank eines Last-Minute-Treffers des Doppeltorschützen Eugenio Del Genio konnte der VfB am vergangenen Spieltag die Heimniederlage abwenden und gegen den FC Wangen wenigstens noch ein 2:2-Unentschieden retten. „Ein schmeichelhafter Punktgewinn, mit dem niemand mehr rechnete“, urteilte die Internetseite des heutigen Gastes über das Remis gegen die Allgäuer. In den Wochen zuvor zeigte des Vorjahresfünfte ansprechende Leistungen, wie zum Beispiel beim knappen 1:2 in Hollenbach.

Allein die Ergebnisse stimmten nicht, sodass die Truppe von Trainer Markus Koch seit fünf Spielen auf einen Sieg wartet. Wie in Pfullingen ist der Knoten in der laufenden Spielzeit noch nicht geplatzt und der Tabellenkeller dementsprechend gefährlich nahe. Noch eine Gemeinsamkeit mit dem VfL: Auswärts sammelten die Remser bislang mehr Punkte ein als zu Hause.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Frau Melissa Joos (Leinfelden-Echterdingen) beauftragt. An den Linien assistieren ihr Marvin Schwoon sowie Martin Kling. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Das letzte Spiel gegeneinander (11.03.2017): VfB Neckarrems - VfL 2:0 (2:0) – Tore: 1:0 Friz, 2:0 Bahadir – Nach einer Klasseleistung gegen Leinfelden-Echterdingen eine Woche zuvor schlug das Pfullinger Formpendel im ersten Auswärtsspiel 2017 in die negative Richtung aus. Verdiente Niederlage!