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VfL Pfullingen - Calcio Leinfelden-Echterdingen
Mittwoch, 21. August, 19.00 Uhr, Sport- und Freizeitpark Pfullingen

 

„Zur sehr starken zweiten Halbzeit kann man den Jungs nur gratulieren. Die spielerische und konditioneller Klasse ebnete uns den Weg zum verdienten Sieg“, lobte Co-Trainer Rasmus Joost den Auftritt der Mannschaft beim SV Fellbach fast schon überschwänglich. Das Team um Kapitän Patrick Lehmann steckte 120 Pokalminuten am Mittwoch, eine staudurchdrängte Anfahrt sowie den 0:1-Rückstand weg und siegte wie schon im ersten Aufsteigerduell gegen Heimerdingen verdient mit 3:1.

Cheftrainer Michael freut sich: „Man merkt, wie positiv sich der Erfolg auf die Stimmung in der Mannschaft auswirkt.“ Im Hinblick auf den heutigen Gegner stellt er fest: „Ohne die beiden Mitaufsteiger herabsetzen zu wollen, mit Calcio wartet ein anderes Kaliber auf uns, auch wenn sie noch keine Punkte haben.“ Dennoch wolle er vor heimischem Publikum auf Sieg spielen lassen. Weiterhin fehlen wird Matthias Dünkel, dem das Sportgericht für seine rote Karte in Holzgerlingen eine Sperre von drei Spielen auferlegt hat. Fatmir Karasalihovic und Stefan Matus haben Spätschicht.

Seit dem Aufstieg im Jahr 2016 gehört Calcio Leinfelden-Echterdingen zum erweiterten Kreis der Titelanwärter in der Verbandsliga. Die Qualität des zur Verfügung stehenden Kaders ist regelmäßig überdurchschnittlich und lässt eine positive Prognose zu. Doch bislang konnte Calcio diesen Erwartungen nicht gerecht werden. Im Gegenteil, ein siebter, zehnter und neunter Rang in den Abschlusstabellen müssen bei den Leinfelden-Echterdinger Fans als enttäuschend angesehen werden.

Auch der Start in die laufende Spielzeit war alles andere als viel versprechend. Zwei Niederlagen stehen zu Buche. Zunächst setzte es eine Pleite beim Aufsteiger TSV Berg (1:2), dann folgte gegen den Oberliga-Absteiger 1. FC Normannia Gmünd eine weitere, allerdings durchaus vermeidbare Schlappe (0:3). Kein Grund für Sportdirektor Angelo Vaccaro, den Teufel an die Wand zu malen: „Ich ziehe erst nach sieben, acht Spieltagen ein Resümee.“ Der Ex-Spieler des SSV Reutlingen betont aber auch: „Wir müssen jetzt punkten.“

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Jan Wenzel (TSV Eriskrich) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Benedikt Wiegmann sowie Fabrice Butscher. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Historie (13.04.2018): VfL - Calcio Leinfelden-Echterdingen 2:4 (0:1) – Tore: 0:1, 0:2 Häcker, 1:2 Dünkel, 2:2 D. Früh, 2:3 Zukic, 2:4 Häcker – Die Aufholjagd brachte nichts, in einem hitzigen Spiel war Sascha Häcker mit drei Toren der Held der Gäste.

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SV Fellbach – VfL Pfullingen
Samstag 17. August, 15.30 Uhr, Max-Graser-Stadion Fellbach

 

Das Pokalspiel steckt Trainer Michael Konietzny noch in den Knochen. „Das Ergebnis war echt bitter“, erklärte der A-Lizenzinhaber, der gerne eine Runde weitergekommen wäre. „Fünf Gegentore sind entschieden zu viel.“ Bei der 4:5-Niederlage nach Verlängerung in Holzgerlingen, führten fast durchweg individuelle Fehler zu den Toren für die Spielvereinigung. Auf der anderen Seite zeigte der VfL im Spiel nach vorne durchaus Kreativität und Spielwitz, was am Ende allerdings zu wenig war. „Aber wir dürfen die Köpfe nun nicht hängen lassen“, richtet Konietzny den Blick nach vorn. „Am Samstag geht es schon in der Verbandsliga weiter.“ Der SV Fellbach werde wie der TSV Heimerdingen am vergangenen Wochenende hochmotiviert in die Partie gehen, ahnt der Trainer die Voraussetzungen. „Deren 0:0 gegen Normannia Gmünd hat gezeigt, zu was sie im Stande sind.“

Fehlen wird bis auf weiteres Matthias Dünkel, der im Pokalspiel nach einem Schubser die rote Karte sah. „Das tut mehr weh als die Niederlage. Er weiß selbst, dass es unbedacht war.“ Es bleibt abzuwarten, wie das Sportgericht die Aktion Dünkels wertet. Angeschlagen ist zudem Lukas Früh, der in Holzgerlingen mit Schienbeinproblemen ausgewechselt wurde. Aus dem Urlaub zurück melden sich Christos Chazimalousis und Dominik Früh. Beide werden zumindest im Kader stehen.

Mit einem respektablen 0:0 gegen den Oberligaabsteiger 1. FC Normannia Gmünd startete der SV Fellbach in die neue Spielzeit. Nach elf Jahren Abstinenz war dies der erste Punktgewinn für die Fellbacher im Württembergischen Oberhaus. Großen Anteil am Punktgewinn hatte Philipp Gutsche, der 22-jährige Torwart des Sportvereins. Er hielt seinen Kasten gegen den Aufstiegsaspiranten sauber. Auch im Verbandspokal ist der SV noch aktiv. Durch einen 3:2-Erfolg in Neresheim hat sich das Team von Trainer Giuseppe Greco für die zweite Runde qualifiziert. Die Partie gegen den Oberligisten SV Göppingen wurde auf den 28. August verlegt. Somit konnte der Aufsteiger im Gegensatz zum VfL eine ganze Woche frische Kräfte sammeln.

Das torlose Remis gegen Schwäbisch Gmünd war für Mathias Fischer, Abteilungsleiter beim SVF, ein gutes Resultat: „Wir sind zufrieden mit dem Spiel und Ergebnis. Wir müssen uns jedes Mal reinknien und uns den Erfolg erarbeiten. Gehen wir gegen Pfullingen mit der gleichen Einstellung und Leidenschaft in die Partie, wird es für den VfL schwer, bei uns etwas zu holen.“ Auch Trainer Greco hat sein Erfolgsrezept: „In der Verbandsliga hast du es mit ambitionierten Gegnern zu tun, die viele gute Spieler in ihren Reihen haben. Wir müssen über die Mannschaftsstärke kommen“. Diese Tugend soll beim zweiten Heimspiel in Folge wieder zum Erfolg führen.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Tobias Huthmacher (Sigmaringen) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Julian Jahnel sowie Alessandro Winter.

Historie: Man muss weit zurückblicken, um Wettkampfspiele beider Mannschaften gegeneinander zu finden. Auch Zeitzeugen dürften mittlerweile rar gesät sein. In der Saison 1953/54 war es, als der VfL in der 2. Amateurliga auf den Aufsteiger SV Fellbach traf. Einem Pfullinger 3:2-Heimerfolg folgte die 1:2-Auswärtsniederlage in Fellbach. Eine Saison später gab es sogar ein deutliches 7:1 für den VfL am Jahnhaus, während der SV vor heimischem Publikum im Rückspiel mit 4:2 das bessere Ende für sich hatte. Diese Begegnung blieb für die nächsten 64 Jahre ohne Wiederholung. Pfullingen wechselte zusammen mit Metzingen und Mittelstadt in die neueingeführte Staffel 6 der 2. Amateurliga.

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VfL Pfullingen - TSV Heimerdingen
Samstag, 10. August, 14.00 Uhr, Sport- und Freizeitpark Pfullingen

 

Wenn Trainer Michael Konietzny auf die vergangenen sechs Wochen zurückblickt, ist sein Urteil differenziert: „Die Vorbereitung verlief durchwachsen. Aber das ist normal, man versucht verschiedene Dinge mit urlaubsbedingt unterschiedlichem Personal aus. In den kommenden Wochen haben wir noch Zeit zu schauen, wo der Schuh drückt.“ Im ersten Pflichtspiel des Jahres am vergangenen Samstag schien das lange Training Früchte zu tragen. Beim deutlichen 5:1-Erfolg im Pokalspiel beim FC Gärtringen sah die Vorstellung schon ganz gut aus. „Das Spiel war angesichts der personellen Konstellation durchaus in Ordnung“, analysiert Konietzny. „Wir hatten drei Spieler des Jahrgangs 2000 in der Startformation und fünf Tore muss man erst einmal schießen.“ Für die Treffer zeichneten Lukas Linder (2), Felix Häußler sowie Dominik Früh verantwortlich. Zusätzlich traf ein Gärtringer ins eigene Tor.

Nach den Zielen für das Auftaktspiel in die Verbandsligasaison befragt, redet der A-Lizenzinhaber Klartext. „Gegen einen Mitaufsteiger müssen wir das Heimspiel gewinnen. Natürlich treffen wir dabei auf hochmotivierte Heimerdinger, die sicherlich dasselbe Resultat anstreben.“ Aber, so Konietzny, sind dies die Spiele, die erfolgreich gestaltet werden müssen, wolle man in einer Spielzeit mit verschärften Abstieg bestehen. Christos Chatzimalousis, Hannes Haag und Sven Packert haben sich in den Urlaub verabschiedet und stehen am Samstag nicht zur Verfügung. Matthias Dünkel laboriert noch an einer Wadenverletzung, die er sich in Gärtringen zugezogen hat. Wieder mit im Kader ist Nico Seiz, der am Donnerstag 19 Jahre alt wurde.

Für den TSV Heimerdingen beginnt heute das Abenteuer Verbandsliga mit dem Auswärtsspiel beim VfL Pfullingen. Die 1951 gegründete Fußballabteilung des TSV nimmt erstmals an Punktspielen in Württembergs Oberhaus teil. Möglich gemacht hat dies der Triumph in der Aufstiegsrunde, die den Vizemeister der Landesliga, Staffel 1 über die Stationen SV Bonlanden (3:0), VfB Friedrichshafen (2:1) und schließlich VfL Nagold (4:2) geführt hat. Somit war der größte Erfolg seit dem erneuten Landesligaaufstieg 2012 perfekt.

Die Kicker aus dem Ditzinger Stadtteil ließen am vergangenen Wochenende im Verbandspokal erstmals aufhorchen. Im Nachbarschafts- und Verbandsligaduell beim SKV Rutesheim (beide Sportplätze liegen gerade einmal acht Kilometer auseinander) siegte der Aufsteiger mit 2:1. „Das ist natürlich schon eine kleine Überraschung, zumal wir mit der Vorbereitung noch etwas hinterherhinken, es hat aber auch gezeigt, dass wir in der Klasse mithalten können, denn Rutesheim ist nicht irgendeine Mannschaft“, gab TSV-Trainer Holger Ludwig zu Protokoll. Das Siegtor fiel in den Schlussminuten, nachdem sich die Heimerdinger mit einem frühen Rückstand konfrontiert sahen.

Die Feuertaufe hat der Neuling also bei der letztjährigen Überraschungsmannschaft der Verbandsliga bestanden und wird mit einer großen Portion Selbstvertrauen auf dem Ahlsbergsportplatz antreten.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Daniel Traub (SG Griesingen) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Michael Gienger sowie Michael Miller.

Historie: Hier gibt es nichts zu berichten. Beide Teams haben in ihrer Geschichte noch keine Pflichtspiele gegeneinander ausgetragen.