VL07

 

Aufatmen beim VfL Pfullingen. Nach dem Spiel in Neckarrems kehrt der gewohnte Wochenrhythmus in den Spielplan des Verbandsligateams zurück. Dann haben die Schützlinge von Michael Konietzny neun Spiele binnen eines Monats in den Knochen und dürfen es ein klein wenig ruhiger angehen lassen. Schon beim erkämpften 1:0 über den SV Fellbach am Mittwoch merkte man es dem einen oder anderen Akteur an, wie kräftezehrend der Start in die Saison 2020/2021 war. Umso erfreulicher, dass das Team um Kapitän Andreas Maier mit viel Willen den dritten Saisonsieg einfahren konnte und mit zehn Punkten eine sehr ordentliche Zwischenbilanz ziehen kann.

Doch ausruhen und regenerieren ist vorerst nicht angesagt. Beim VfB Neckarrems erwartet das Team eine weitere knifflige Aufgabe. Dort, im GWV-Sportpark, gelang dem VfL in drei Versuchen noch kein zählbarer Erfolg. Dies soll sich natürlich ändern. „Es wäre schön, wenn wir mal nachlegen und die englische Woche mit sechs Punkten abschließen könnten“, wünscht sich Cheftrainer Michael Konietzny. „Das ist auch unser Ziel. Dazu müssen wir noch mal alle Kraftreserven mobilisieren.“ Sven Packert ist noch ein Spiel gesperrt, Nyamekye Awortwie-Grant macht seine Schulterverletzung weiterhin zu schaffen.

Die Lage in Remseck am Neckar stellt sich weniger rosig dar. Nach sechs Spielen weist die Bilanz fünf Punkte aus, die aus einem Sieg gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach (4:0) und zwei Unentschieden resultieren. Am Mittwoch kehrte das Team von Trainer Markus Koch mit einer 1:2-Niederlage im Gepäck von Aufsteiger FC Holzhausen heim. „Mit einer konzentrierten Leistung von Beginn an hätten wir einen Punkt holen können“, trauert Pressevorstand Arne Läubin der verpassten Chance nach.

Eingewechselt wurde in dieser Partie auch Nesreddine Kenniche, der in der Sommerpause eigentlich vom VfB zum SKV Rutesheim gewechselt war, sich dann aber Anfang September zur Rückkehr entschloss. Neben Sascha Häcker zählt Kenniche sicherlich zu den Spielern im Neckarremser Kader, die wissen, wo das Tor steht. Doch will sich der Erfolg noch nicht so recht einstellen. Läubin: „Unser Saisonstart ist um drei Punkte zu gering ausgefallen. Zwei davon fehlen uns aus Crailsheim und wie gesagt einer am Mittwoch. Mit acht Zählern wären wir dann im Soll. Die fehlenden drei Punkte brauchen wir jetzt natürlich am Samstag gegen den VfL.“

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Marc List (Neckarsulmer Sport-Union) beauftragt. An den Linien assistieren ihm André Wagner sowie Fabian Gebhardt.

Das letzte Spiel gegeneinander (05.10.2019): VfB Neckarrems - VfL 2:1 (0:1) – Tore: 0:1 Tiryaki-Zeeb, 1:1 Slawig, 2:1 Kenniche – Der VfL führte zur Halbzeit, verpasste es jedoch, in der Druckphase ein weiteres Tor nachzulegen. Dies rächte sich in Durchgang zwei. Der VfB wurde stärker und drehte das Spiel.