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VfL Pfullingen – VfL Mühlheim
Samstag, 13. Oktober, 15.30 Uhr, Volksbank-Stadion Pfullingen

 

Es war noch kein riesiger Sprung, aber doch ein guter Schritt in die richtige Richtung. Mit dem 3:1-Auswärtserfolg bei Aufsteiger FV 08 Rottweil beendeten die Schützlinge von Trainer Michael Konietzny die englische Woche versöhnlich, nachdem sie wenige Tage zuvor beim TSV Ofterdingen so ziemlich alles vermissen ließen, was eine Spitzenmannschaft ausmacht. Durch den Auswärtserfolg beim Aufsteiger, zu dem auch Goalgetter Dominik Früh mit seinem 12. Saisontreffer beitrug, ist der VfL aktuell wieder Verfolger Nummer eins von Spitzenreiter SV Böblingen.

Dass kein Team vor bösen Überraschungen gefeit ist, bewies erneut der vergangene Spieltag. „Wir müssen vor allem die Heimspiele gewinnen, wenn wir oben dranbleiben wollen“, ist für Konietzny deshalb besonders wichtig. Generell gilt für ihn, dass „die Laufbereitschaft ohne Ball wieder besser wird.“ Der Kader bietet Qualität und Alternativen, um die Spieltagsausfälle Götz Gaiser (Urlaub), Kevin Haußmann sowie Lukas Linder (beide auf einer Hochzeit) kompensieren zu können.

Aufatmen in Mühlheim: Nach vier Niederlagen am Stück behielt der VfL im Aufsteigerduell gegen den SSC Tübingen mit 6:0 (4:0) die Oberhand. Dabei war die Partie nach gerade einmal 12 Minuten entschieden, denn bis zu diesem Zeitpunkt stand es schon 4:0. Die Tübinger, aktuelle Meister des Bezirks Alb, konnten dann zumindest die Gegentorflut etwas eindämmen. Dennoch mussten sie gegen ihre Schwarzwälder Meisterkollegen zwei weitere Treffer einstecken. Drei Mal traf Max Drössel, der es nun auf insgesamt sechs Tore bringt, am Wochenende aber studienbedingt fehlen wird.

Mit aktuell 19 Toren rangiert das Team von der Donau an vierter Stelle bei den erzielten Treffern. Dazu trugen auch das 4:0 gegen den SV 03 Tübingen oder das spektakuläre 4:5 zum Saisonauftakt in Ahldorf-Mühlen bei. 17 Einschläge im eigenen Gehäuse sind auf der anderen Seite allerdings der fünftschlechteste Wert aller Landesligisten. Unter dem Strich garantiert die Truppe vom Ettenberg also für beste Fußballunterhaltung.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Alexander Mack (Nersingen) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Michael Miller sowie Marco D‘Amico. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Historie (16.03.2013): VfL – VfL Mühlheim 0:3 (2:1) – Tore: 0:1 Wolff, 0:2, 0:3 Stelter – „Brotlose Kunst“ bescheinigte der GEA dem VfL unter Trainer Jochen Class in diesem Abstiegsduell. Immerhin: ab dann ging es aufwärts.