Veranstaltungen Punktspiel VL Vorschau ST21

 

VfL Sindelfingen - VfL Pfullingen

Samstag, 07. April, 17.00 Uhr, Floschenstadion Sindelfingen

 

Zwei Mal geführt, zwei Mal gab es am Ende nur einen Punkt. Sowohl beim FC Wangen als auch gegen Spitzenreiter Spfr Dorfmerkingen reichte eine günstige Ausgangsposition nicht für den ersehnten Dreier. Im Allgäu fiel der Gegentreffer in der Nachspielzeit, gegen die Hohenloher führten zwei Handelfmeter dazu, dass aus einem 3:1 am Ende ein 3:3 wurde. „Gegen den Spitzenreiter war der Punkt gut für die Moral, in Sindelfingen wäre er mir zu wenig“, gibt Trainer Michael Konietzny unumwunden zu. Denn: „Irgendwann müssen wir mal einen Sieg einfahren, wenn wir da unten rauswollen.“

Der A-Lizenzinhaber weiß genau, dass im April die wohl entscheidenden Spiele anstehen. „Mal kucken, wie wir aus diesem Monat kommen.“ Beim VfL Sindelfingen wird Stürmer Dominik Früh gelb-rot-gesperrt fehlen. Konietzny will sich aber noch nicht festlegen, wie er den Goalgetter ersetzen will. Auch Yannik Kynast steht verletzungsbedingt noch nicht zur Verfügung, Fran Radmann ist gesundheitlich angeschlagen. Marc Tiryaki-Zeeb macht große Fortschritte und nimmt am Mannschaftstraining fast uneingeschränkt teil. Ein Einsatz am Samstag kommt allerdings noch nicht in Frage.

Alles andere als zufriedenstellend ist auch die aktuelle Situation beim VfL Sindelfingen. Die Mercedesstädter konnte keines der vergangenen sechs Ligaspiele für sich entscheiden. Kaum verwunderlich, dass der Abstand zu den direkten Abstiegsplätzen immer geringer wird. Der letzte Sieg datiert vom 11.11. des vergangenen Jahres (4:0 gegen Wangen). Zuletzt gab es für die Schützlinge von Trainer Maik Schütt eine 0:1-Niederlage im nachgeholten Derby bei Calcio Leinfelden-Echterdingen, in der Lars Jäger zu allem Überfluss in der Schlussphase auch noch die gelbe Karte sah.

Auch aus dem wfv-Pokal sind die Sindelfinger seit Ostermontag ausgeschieden. Beim ambitionierten Ligakonkurrenten TSV Ilshofen (dort bestreitet der VfL Pfullingen am 01. Mai ein Nachholspiel) kam das Team um Kapitän Oliver Glotzmann mit 2:7 unter die Räder. Ein Ergebnis, welches für VfL-Manager Thomas Dietsche deutlich zu hoch ausgefallen ist: „Wir waren auf dem kleinen Kunstrasenplatz einfach nicht aggressiv genug. Wenn man bedenkt, dass wir mit 2:7 verlieren, aber keine einzige Gelbe Karte kassieren, dann sieht man, wo das Problem liegt. Irgendwann muss man sich auch mal über das erlaubte Maß hinaus wehren. Das Spiel an sich war aber nicht so schlecht, wie es das Ergebnis vermuten lässt.“ Daraus werden die gebeutelten Sindelfinger die Motivation beziehen, um im Abstiegskampf gegen den Namensvetter erfolgreich sein zu können.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Rico Neidinger (Sulz-Fischingen) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Philipp Baur sowie Robin Bosch. Gut Pfiff!

Vorrunde (23.09.2017): VfL – VfL Sindelfingen - VfL 4:2 (2:2) – Tore: 1:0 D. Früh, 2:0 Özge, 2:1 Jäger, 2:2 Syla, 3:2 D. Früh, 4:2 Yilmaz – Die Hausherren führten unter anderem durch das erste Tor von Fatih Özge, ein direkt verwandelter Freistoß bereits mit 2:0, bis zur Pause glichen die Sindelfinger aus. Im zweiten Durchgang legten die Schützlinge von Michael Konietzny und Patrick Plewnia wieder einen Gang zu und schossen den insgesamt verdienten Sieg heraus.

Veranstaltungen Punktspiel VL Vorschau ST20

 

VfL Pfullingen - Spfr Dormerkingen

Samstag, 24. März, 15.00 Uhr, Volksbank-Stadion Pfullingen

 

Der Start ins Fußballjahr 2018 ist dem VfL nicht geglückt. Sowohl gegen Öhringen (2:3) als auch in Wangen (1:1) fehlte dem Team in der Schlussphase die notwendige Konzentration, um die entscheidenden Gegentreffer zu verhindern. So gingen dem Team im letzten Moment drei Punkte flöten, die angesichts der Tabellensituation schmerzhaft vermisst werden.

Ausgerechnet in dieser schwierigen Phase macht Tabellenführer Dorfmerkingen seine Aufwartung in Pfullingen. Kapitän Florian Gekeler zollt dem heutigen Gegner großen Respekt: „Diese Mannschaft spielt den besten Fußball der Liga. Taktisch exzellent und individuell stark besetzt. Wir müssen an unsere Grenzen gehen, wenn wir etwas holen wollen. Dazu müssen wir in Sachen Kompaktheit und Effektivität das Maximale herausholen.“ Trainer Michael Konietzny hofft auf etwas Zählbares: „Ein Punkt wäre schon für die Moral nicht schlecht, wobei wir immer gewinnen wollen, egal, wie der Gegner heißt.“ Yasin Yilmaz hat nach seiner Verletzung zwar wieder trainiert, wird aber wohl noch nicht zum Einsatz kommen können. Auch Tobias Hausers Mitwirken ist nach einer Oberschenkelverletzung fraglich. Ganz sicher fehlen werden Yannik Kynast und Lukas Linder.

Kein Verein der aktuellen Verbandsligakommune kann auf eine nur annähernd spektakuläre jüngste Vergangenheit wie die Sportfreunde Dormerkingen verweisen. Als Landesligameister und somit Aufsteiger, wfv-Pokalsieger und Teilnehmer am DFB-Pokal stehen die Nehresheimer nach zwei Dritteln der laufenden Spielzeit auf dem ersten Platz der Tabelle und sind drauf und dran, den Durchmarsch in die Oberliga zu realisieren.

Doch Trainer Helmut Dietterle möchte von Vorschusslorbeeren nichts wissen. Angesichts der Tabellensituation stehe sein Team unter Druck und müsse viel investieren: „Wir sind der Gejagte: Das wird jedes Spiel so sein.“ Ungewohnt schwer taten sich die Sportfreunde in den beiden vergangenen Partien. Beim Aufsteiger SKV Rutesheim gab es eine 0:2-Niederlage, im Spitzentanz gegen den Zweiten FSV Hollenbach sprang durch einen verwandelten Elfmeter in der Nachspielzeit wenigstens noch ein 1:1-Unentschieden heraus.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Tobias Bauch (Stuttgart) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Moritz Herr sowie Kim Christian Speda. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Vorrunde (17.09.2017): Spfr Dorfmerkingen - VfL 2:2 (1:0) – Tore: 1:0 Weißenberger, 1:1 D. Früh, 1:2 Dünkel, 2:2 Özge (ET) – Erst ein Eigentor von Fatih Özge in der Nachspielzeit machte den Pfullinger Überraschungssieg zunichte.

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VfL Pfullingen – TSG Öhringen

Samstag, 10. März, 15.00 Uhr, Volksbank-Stadion Pfullingen

 

Sowohl der abschließende Test gegen die U19 der Stuttgarter Kickers als auch der erste Pflichttermin in Ilshofen fielen flach, deshalb traten die Schützlinge von Trainer Michael Konietzny am Mittwoch zum finalen Feinschliff gegen den Bezirksligisten SV Zainingen an. Beim 11:0-Erfolg kamen 20 Feldspieler zum Einsatz und Konietzny hob den Mehrwert hervor: „Es war für jeden Spieler positiv, unter Wettkampfbedingungen trainieren zu können. Die Chancenverwertung war gut und die Pässe kamen an.“ Allerdings schränkte er ein: „Gegen den Ball müssen wir noch geordneter sielen, das Umschalten nach Ballverlust besser machen, die Konter konsequenter zu Ende bringen.“

Rechtzeitig zum Start in die entscheidende Saisonphase meldeten sich fast alle Spieler fit zurück. Lediglich Fatih Özge und Marc Tiryaki-Zeeb, der große Fortschritte macht, stehen nicht zur Verfügung. Entsprechend gut war die Stimmung im Verlaufe dieser Woche. Beste Voraussetzungen also, um an die Form der letzten Punktspiele des Jahres 2017 anzuknüpfen. Ende November/Anfang Dezember konnte der VfL mit einem 7:3 gegen Ehingen-Süd und einem 5:1 gegen die TSG Tübingen zwei deutliche Erfolge feiern.

Gegensatz zum VfL hat unser heutiger Gast schon zwei Punktspiele im Jahr 2018 absolviert. Und diese hatten es in sich, brachten sie das Team aus dem Hohenlohischen doch in Schlagdistanz zu den Nichtabstiegsplätzen. Zum Jahresauftakt landete die TSG im Kellerduell beim SKV Rutesheim einen immens wichtigen 3:2-Auswärtssieg, am vergangenen Wochenende trotzen die Schützlinge von Wolfgang Guia im Derby dem Favoriten und Oberligaabsteiger FSV Hollenbach beim 1:1 einen weiteren wichtigen Zähler ab. Der Start hätte für das Team, das vor zwei Spielzeiten noch in der Bezirksliga um Punkte kämpfte, nicht viel besser laufen können.

Entsprechend selbstbewusst gibt sich Michael Carle, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit bei der TSG: "Das Spiel in Pfullingen ist aufgrund der Tabellensituation ein ‚6-Punkte Spiel‘. Nach unserem durchaus positiven Start können wir mit einem Sieg den Abstand auf die Nichtabstiegsplätze verkürzen.“ Und Guia fügt an: „Unsere Mannschaft hat in den letzten beiden Spielen gezeigt, dass sie den Willen hat, den Klassenerhalt zu schaffen. Wichtig ist dennoch, dass wir eine Konstanz in unser Spiel bekommen und wir uns in der Offensive verbessern.“

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Matthias Hennig (Stiefenhofen) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Bernhard Badstuber sowie Jomo Zander. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Vorrunde (02.09.2017): TSG Öhringen - VfL 2:4 (0:0) – Tor: 0:1 Dünkel, 1:1 Schropp, 1:2 Yilmaz, 1:3 Linder, 1:4 Schall, 2:4 Wiegner – Erster VfL- Sieg der jungen Saison beim Aufsteiger, Youngster Lukas Linder mit Premierentor.

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FC Wangen – VfL Pfullingen

Samstag, 17. März, 14.00 Uhr, Kunstrasenplatz Hinteres Ebnet, Wangen

 

Knapp eine Woche nach dem ernüchternden 2:3 gegen Mit-Kellerkind TSG Öhringen muss Trainer Michael Konietzny den Blick nach vorne richten. Vor allem gilt es, die gegen die Hohenloher oftmals und insbesondere bei den Gegentoren unsortierte Hintermannschaft zu stabilisieren. „Wir müssen defensiv besser stehen und aktiver gegen den Ball spielen“, gibt der Übungsleiter als Defensive aus. Dazu komme, dass seine Jungs offensiv mehr Druck erzeugen und mutiger sein müssten. Zusammengenommen sicherlich ein gutes Rezept, um auf dem Wangener Kunstrasen erfolgreich sein zu können.

Zur Umsetzung dieses Vorhabens können Lukas Linder, Neuzugang Yannik Kynast, Yasin Yilmaz und Christopher Leuze verletzungsbedingt keinen Beitrag leisten. Letzterer zog sich im Spiel der zweiten Mannschaften nach einem Sturz einen Bruch des Schlüsselbeins zu. Ob es Kevin Haußmann wegen seines Samstagsunterrichts rechtzeitig schafft, ist fraglich

Die Stimmungslage beim FC Wangen könnte wohl kaum besser sein. Zwar kamen die Allgäuer zum Jahresauftakt zu Hause gegen den SKV Rutesheim über ein 1:1 nicht hinaus. Doch am vergangenen Wochenende trotze der FC den Strapazen einer 240 km langen Anfahrt nach Hollenbach und gewannen beim Oberligaabsteiger und Aufstiegsfavoriten mit 1:0. Fabian Eninger traf vor dem Seitenwechsel per Foulelfmeter. „“Wir haben einen unfassbaren Willen und eine tolle Mannschaftsleistung auf den Platz gebracht“, lobte Trainer Adrian Philipp die Performance seiner Auswahl, die dem Schlusspowerplay der Gastgeber standhielt.

Mit aktuell 24 Punkten haben sich die Wangener, dessen bester Torschütze Okan Housein gleich viel Treffer wie Pfullingens Offensivprimus Dominik früh aufweisen kann (7 Treffer), etwas von der Abstiegsregion entfernt und führen mit 24 Punkten das kleine Mittelfeld der Verbandsligatabelle an. Die Allgäuer sind auf dem besten Weg, eine ähnliche Zittersaison wie in der vergangenen Spielzeit zu vermeiden.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Dario Litterst (Rielasingen-Worblingen) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Felix Streibert sowie Fabian Margraf. Gut Pfiff!

Vorrunde (09.09.2017): VfL – FC Wangen 1:2 (0:0) – Tor: 0:1 Rädler, 0:2 Housein, 1:2 Leuze – „Man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, resümierte Coach Michael Konietzny nach der Heimniederlage gegen Wangen. Der VfL hatte die Partie weitestgehend im Griff, vor dem Tor waren jedoch die Gäste aus dem Allgäu cleverer. Lediglich Christopher Leute traf in der Nachspielzeit zum nicht mehr relevanten Anschlusstreffer.

Veranstaltungen Punktspiel VL Vorschau ST17

 

TSV Ilshofen - VfL Pfullingen (Das Spiel wurde abgesagt!)

Samstag, 03. März, 14.00 Uhr, Sportanlage TSV Ilshofen

 

Trainer Michael Konietzny zieht im Rückblick auf die vergangenen Wochen ein gemischtes Fazit. „So richtig optimal war die Vorbereitung nicht. Einige Spieler haben aus den verschiedensten Gründen immer wieder nicht am Training teilnehmen können. Die Testspiele waren an sich nicht schlecht, ärgerlich waren anfangs allerdings die vielen Gegentore. Zum Ende haben wir erfreulicherweise zwei Mal zu null gespielt.“ Die Schlussphase der Wintervorbereitung war den jahreszeittypischen Restriktionen unterworfen. Konietzny improvisierte und bat sein Team zum Training im peb2, dem frisch eröffneten Sportvereinszentrum und zum Hallentraining. Mit den beiden Neuzugängen vom SSV Reutlingen ist der Übungsleiter zufrieden: „Beide haben sehr gute Ansätze, aber auch noch Entwicklungspotential.“ Yannik Kynast war zuletzt verletzt, Christos Chatzimalousis hat Chancen auf die Startformation am Samstag.

Zum Auftakt geht zum starken TSV Ilshofen. „Viel verlieren können wir dort nicht. Es ist vielleicht gar nicht schlecht, gegen einen solchen Brocken zu beginnen“, gibt sich Konietzny selbstbewusst. Fehlen werden auf jeden Fall Kevin Haußmann (Schule) und die beiden Verletzten Florian Gekeler sowie Fatih Özge. Bis Marc Tiryaki-Zeeb wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann, werden noch ein paar Wochen vergehen. Trainer sowie Spieler haben vereinbart, sich die nötige Zeit zu nehmen. Der von den Stuttgarter Kickers gekommene Mittelfeldspieler zog sich in der Sommervorbereitung einen Kreuzbandriss zu.

Der ambitionierte TSV Ilshofen konnte sich in der Spielzeit 2017/2018 bislang 29 Punkte erspielen, was hinter den Spfr Dorfmerkingen (35) und dem FSV Hollenbach (31) zum dritten Tabellenplatz qualifiziert. Zudem stehen die Ilshofener im Viertelfinale des Verbandspokals, wo sie auf den Ligakonkurrenten VfL Sindelfingen treffen. Seit Mitte Januar bereitet sich das Team von der Hohenloher Ebene unter Spielertrainer Ralf Kettemann auf die Rückrunde vor, die dem Verein den noch durchaus möglichen Aufstieg bescheren soll. Der Wintereinbruch sorgte zuletzt auch beim TSV für Einschränkungen im Trainingsbetrieb. Zwei Testspiele fielen der eisigen Witterung zum Opfer. „Es wird nicht einfach, die Punkte in Ilshofen zu behalten“, meint Abteilungsleiter Dario Caeiro. „Wir wollen mit einer überzeugenden Leistung in die Runde starten.“

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Dr. Carl Höfer (Weissach i.T.) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Silas Buth sowie Lars Diesinger. Gut Pfiff!

Vorrunde (26.08.2017): VfL – TSV Ilshofen 0:2 (0:1) – Tore: 0:1 Wilske, 0:2 Weber – „Ein paar Prozent Bereitschaft“ haben gefehlt, so das abschließende Urteil von Trainer Michael Konietzny nach der Niederlage gegen den Titelaspiranten. Die Gäste waren spielerisch über die kompletten 90 Minuten die überlegende Mannschaft, auch wenn der VfL immer mal wieder gute Phasen hatte. Dies war nach langer Zeit die erste und seither letzte Partie der Verbandsligamannschaft auf dem Rasen im Stadion am Schönberg.