Veranstaltungen Punktspiel LL Vorschau ST04

 

VfB Bösingen – VfL Pfullingen
Samstag, 08. September 2018, 15.30 Uhr, Sportgelände Bruckäcker Bösingen

 

Der Pokalwettbewerb ist nach der dritten Runde Geschichte. Zwar ist es erstaunlich, dass der VfL in diesem Wettbewerb überhaupt so weit kam, dennoch hätte das Ausscheiden nach eigener Führung nicht sein müssen. Trainer Michael Konietzny, der das Team gegen den SKV Rutesheim im Vergleich zum Punktspiel gegen den FC Gärtringen auf einigen Positionen umstellte, wird seine entsprechenden Lehren aus der 1:3-Niederlage ziehen. Nicht gefallen hat ihm die Art und Weise, wie seine Jungs sowohl gegen Rutesheim als auch Gärtringen Fußball gespielt haben.

Hier hofft der Inhaber der A-Lizenz für die kommenden schweren Spiele auf eine deutliche Leistungssteigerung: „Wir kennen Bösingen und wissen, dass sie vor allem zu Hause sehr unangenehm sein können. Da heißt es dagegenzuhalten, mehr zu investieren und vor allem den Ball wieder länger durch die eigenen Reihen zirkulieren zu lassen!“ Erstmals das Spielgerät aus dem Netz fischen musste nach fünfeinhalb Pflichtpartien Tim Becker, der natürlich darauf hofft, in der Landesliga die Null noch eine Weile halten zu können.

Sowohl Goalgetter Dominik Früh (Kurzurlaub) als auch Kevin Haußmann (beruflich verhindert) stehen in Bösingen wieder zur Verfügung. Aussetzen muss hingegen Marc Tiryaki-Zeeb, der am Mittwoch nur 25 Minuten nach seiner Einwechslung mit gelb-rot wieder vom Platz musste.

Aufatmen beim VfB Bösingen. Nach dem 1:1-Unentschieden in Nehren und der 1:2-Heimniederlage im Derby gegen Zimmern konnte durch einen Last-Minute-Sieg am dritten Spieltag der Fehlstart in die Saison vermieden werden. Neuling SSC Tübingen erwies sich dabei als dankbarer Aufbaugegner. Nach der Führung durch den SSC behielt das Team von Trainer Michael Neumann die Nerven und kam in der Schlussminute zum 2:1-Sieg. „Tübingen hat es uns teilweise richtig schwer gemacht, doch nach dem Rückstand haben wir Moral gezeigt und das Spiel gedreht", freute sich der Trainer.

Der VfB sieht sich in der Begegnung gegen den VfL als klarer Außenseiter, auch wenn es jede Mannschaft auf dem Bösinger Rasen schwer hat. „Ein Sieg wäre eine Überraschung“, meint Spielleiter Fabian Banholzer. „Unsere Jungs müssen voll konzentriert, mit Engagement und dem unbedingten Willen ans Werk gehen, dann ist sicherlich mindestens ein Punkt möglich.“

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Frank Faller (Bräunlingen) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Kevin Kneipp sowie Lukas Stiepermann.

Historie (09.04.2016): VfB Bösingen - VfL 0:1 (0:0) – Tor: 0:1 Haußmann – Erst ein Foul an Steven Scheurer ermöglichte dem VfL den im Meisterschaftskampf wichtiger Dreier. Kevin Haußmann traf vom Elfmeterpunkt und war somit der Schütze des goldenen Tores.

Veranstaltungen Punktspiel LL Vorschau ST03

 

VfL Pfullingen – FC Gärtringen

Samstag, 01. September 2018, 15.30 Uhr, Volksbank-Stadion Pfullingen

 

Als klar war, dass es der VfL zum Auftakt der Saison mit zwei Aufsteigern zu tun bekommt, hielt sich die Freude in Grenzen. Schließlich kann es unangenehm werden, gegen Teams zu spielen, die sich in der Meistereuphorie befinden und zeigen wollen, was sie zu leisten im Stande sind. Doch beide Aufgaben erledigten die Schützlinge von Michael Konietzny mit Bravour. Jeweils 6:0 hieß es am Ende nach recht einseitigen Spielen, in denen der VfL über die gesamte Distanz spielbestimmend war und bis zum Ende hungrig blieb. „Bei allem Respekt, die beiden Partien waren kein Maßstab, wenn man ganz oben mitspielen will“, gibt Dominik Biber zu. Der Defensivakteur, der zurzeit die Kapitänsbinde trägt, zeigt allerdings vor der heutigen Partie Respekt: „Gärtringen ist da eine ganz andere Hausnummer, da gilt es, spielerisch und kämpferisch zu bestehen.“

Im Duell Erster gegen Zweiter stehen dem Übungsleiter weiterhin eine ganze Reihe von Spielern nicht zur Verfügung, darunter Christos Chatzimalousis (Urlaub), Florian Gekeler oder Florian Hekele (beide verletzt).

Am Ende war es der höchste Heimsieg seit gut vier Jahren, den der FC Gärtringen gegen den Aufsteiger SSC Tübingen einfahren konnte. 5:1 Tore standen am Ende zu Buche. Dabei war am vergangenen Sonntag bis fünf Minuten vor dem Abpfiff der Sieg, gar in dieser Höhe, noch nicht in trockenen Tüchern. Doch in der Schlussphase ging es auf dem Sportgelände am Weingartenberg Schlag auf Schlag. Der SSC warf alles nach vorn und entblößte die Abwehr, was die Mannen von Trainer Hanjo Kemmler eiskalt und mehrfach per Konter zum ersten Dreifacherfolg der Spielzeit ausnutzten.

Nach dem leistungsgerechten und respektablen 0:0 im Auftaktmatch dieser Spielzeit beim SV Zimmern und einer knappen 0:1-Niederlage im wfv-Pokal gegen Drittligisten VfR Aalen (der VfL verlor im vergangenen Jahr mit 0:5) zeichnet sich ab, dass der Landesligameister des Jahres 2014 nach dem mäßigen elften Platz im Vorjahr wieder Ambitionen hegt, um ein Wörtchen bei der Vergabe der vorderen Plätze mitzureden.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Phillip Salver (Stuttgart) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Alessandro Heim sowie Johanna Granzow-Emden. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Historie (06.03.2016): FC Gärtringen - VfL 1:2 (0:1) – Tor: 0:1 Dünkel, 1:1 Kör; 1:2 Baur – In der 89. Minute traf Immanuel Baur zum Sieg in der ersten Partie des Jahres 2016, das im Sommer mit dem Landesligameistertitel gekrönt wurde.

 

Veranstaltungen Punktspiel LL Vorschau ST01

 

SSC Tübingen - VfL Pfullingen

Samstag, 18. August 2018, 15.30 Uhr, Stemmler-Arena Tübingen

 

Die Saisonvorbereitung ist auf der Zielgeraden, spätestens am Freitag kehrt nicht nur für die Landesligateams der Ligaalltag ein. Hinter den Mannschaften liegen wochenlange Vorbereitungen und der Großteil fiebert dem Start der Punkterunde entgegen. Trainer MIchael Konietzny schaut zufrieden auf die Vorbereitungsphase zurück. „Es war an sich in Ordnung. Die Ergebnisse haben gestimmt und in den Testspielen waren die Trainingsschwerpunkte durchaus sichtbar. Aber ab Samstag zählt das alles nicht mehr.“

Der Absteiger muss ausgerechnet bei Aufsteiger SSC Tübingen antreten. „Der SSC ist schwer einzuschätzen“, bekennt Konietzny. „Als Liganeuling herrscht dort eine riesige Euphorie und der Trainer muss das Team gegen einen Verbandsligaabsteiger sicherlich nicht motivieren.“ Dennoch gibt sich der A-Lizenz-Inhaber selbstbewusst. „Wenn wir konzentriert zu Werke gehen und die notwendige Mentalität und Einsatzbereitschaft an den Tag legen, wird es schwer, uns zu schlagen. Das Engagement ist allerdings die Grundvoraussetzung!“ Im Vergleich zum Pokalspiel muss der Trainer auf Christos Chatzimalousis und Patrick Lehmann verzichten, die sich in den Urlaub verabschiedet haben. Von dort meldet sich hingegen Matthias Kunst erholt zurück.

Nach dem Highlight im wfv-Pokal, am Mittwoch war der SSV Reutlingen in der Stemmler-Arena zu Gast (0:7), kann sich Aufsteiger SSC Tübingen nun ganz dem Abenteuer Landesliga widmen. Erstmals konnte sich der 1988 gegründete Verein für diese Spielklasse qualifizieren. Und das nach einer imponierenden Saison 2017/2018, die den „Multi-Kulti-Club“ nicht nur zur Bezirksmeisterschaft, sondern auch bis ins Bezirkspokalfinale führte.

Den Grundstock für diesen Erfolg legte der Spiel- und Sportclub auf dem heimischen Kunstrasenplatz, wo das Team von Trainer Jonathan Annel nur eine Niederlage verschmerzen musste. Dieser Heimstärke fiel auch der SV Zimmern, immerhin Vizemeister in der vergangenen Landesligasaison, zum Opfer. In der ersten Runde des ließ der SSC mit einem 2:1-Erfolg aufhorchen. Das Team wird am Samstag alles daran setzen, Vereinsgeschichte zu schreiben und das allererste Punktspiel in der siebten Spielklasse erfolgreich zu gestalten.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Markus Sutera (Schwäbisch Gmünd) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Sven Urban sowie Steffen Baumann.

Historie: Beide Teams haben in Ihrer Geschichte noch keine Punktspiele gegeneinander ausgetragen.

Veranstaltungen Punktspiel LL Vorschau ST02

 

VfL Pfullingen – SG Ahldorf-Mühlen

Samstag, 25. August 2018, 15.30 Uhr, Stadion am Schönberg Pfullingen

 

8:0, 4:0, 6:0. So lauten die Ergebnisse der bisherigen Pflichtspiele im Pokal- und Punktwettbewerb. Sicherlich ein imposanter Auftakt in die Saison 2018/2019, den es in den kommenden Wochen zu bestätigen gilt. Eine große Herausforderung, die es auch ein, zwei Nummern kleiner tun würde. Chefcoach Michael Konietzny freut sich vor allem über den 6:0-Sieg am vergangenen Wochenende beim SSC Tübingen: „Wir haben die gute Vorbereitung mit ins Spiel genommen. Wobei man einzelne Dinge immer besser machen kann, zum Beispiel die unnötigen Ballverluste vermeiden.“ Das Team um Kapitän Dominik Biber präsentierte sich nach einer gewissen Anlaufzeit zielstrebig und konsequent. Positiv: Die Qualität litt auch unter einem ausgedünnten Kader nicht.

Personell geht es wieder aufwärts. Einige Spieler melden sich genesen oder aus dem Urlaub zurück. Marc Tiryaki-Zeeb hat unter der Woche wieder mit der Mannschaft trainiert. „Wir wollen unseren guten Lauf auch gegen den starken Aufsteiger Ahldorf-Mühlen fortsetzen“, versichert Konietzny.

Spektakulärer hätte der Start für Neuling SG Ahldorf-Mühlen kaum laufen können. Im ersten Landesligaspiel kam die Spielgemeinschaft zu einem 5:4-Heimerfolg über den VfL Mühlheim. Der Meister des Bezirks nördlicher Schwarzwald musste einen 1:4-Rückstand wegstecken und drehte die Partie binnen 25 Minuten zu seinen Gunsten. Goalgetter Tobias Schmollinger (Bezirksligatorschützenkönig mit 39 Treffern in der abgelaufenen Saison) war mit drei Toren maßgeblich an der Aufholjagd beteiligt, die den enormen Siegeswillen und die intakte Moral des Aufsteigers belegt. Eine Kombination, die von keinem Gegner auf die leichte Schulter genommen werden darf.

Sowohl der FV Ahldorf (1978/79) als auch der SV Mühlen (1984/85) starteten eine Spielzeit in der Landesliga, ehe die Fußballabteilungen 1999 „…nach hitzigen Debatten in ihren jeweiligen Stammvereinen…“ (Homepage des SV Mühlen) zu einer Spielgemeinschaft zusammengeführt wurden.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Christian Pittner (Jebenhausen) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Alexander Laichinger sowie Philipp Renz. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Historie: In der Landesligasaison 1984/85 trafen der VfL und der SV Mühlen aufeinander. In Pfullingen gab es einen 3:0-Erfolg, in Mühlen gar einen 7:1-Kantersieg für die Mannen von Trainer Lothar Baumbach.