Veranstaltungen Punktspiel LL Vorschau ST18

 

FC Gärtringen – VfL Pfullingen
Sonntag, 10. März, 15.00 Uhr, Sportanlage am Weingarten Gärtringen

 

Nach dem spielfreien Wochenende – Pfullingens Partie des 17. Spieltags bei der SG Ahldorf-Mühlen wurde auf Dezember vorgezogen – startet auch für den Tabellenführer die Jagd nach den Punkten in den verbleibenden 13 Pflichtspielen der Saison 2018/2019. Trainer Michael Konietzny bat seinen Kader Ende Januar zur Vorbereitung. In den vergangenen sechs Wochen testete das Team in sechs Vorbereitungsspielen ihre Form. Dabei sprangen drei Siege gegen den SV Bonlanden (5.1), Croatia Reutlingen (3:1) und den FV Altheim (10.2) heraus. Ebenfalls drei Mal endeten die Partien unentschieden, und zwar bei der TSG Tübingen (1:1), beim VfL Sindelfingen (2:2) und gegen den TSV Oberensingen (0:0).

„Die Vorbereitung hätte besser sein können“, stellt Konietzny ein nur befriedigendes Zeugnis aus. „Ich war mit unseren Auftritten nicht zufrieden.“ Dabei interessierte ihn die Art und Weise mehr als das Ergebnis. „Wir haben nie so richtig dominiert.“

Das ist nun alles Vergangenheit und es gilt, den Blick auf den FC Gärtringen zu richten. „Das ist ein Kaliber“, zollt der Übungsleiter dem Tabellenfünften Respekt. Man habe dessen Qualität im Hinspiel gesehen, wo man mit Glück und dank des Torhüters Tim Becker (er hielt unter anderem einen Elfmeter) gewonnen habe.

Auf Fatmir Karasalihovic, Marc Tiryaki-Zeeb und Lukas Früh muss Konietzny verletzungsbedingt verzichten. Seine Hoffnung: „Wir müssen so schnell wie möglich in den Rhythmus reinkommen. Da ist es egal, wie die Gegner heißen.“

Mit einem torlosen Remis startete der FC Gärtringen ins offizielle Fußballjahr 2019. Beim zum Ende des vergangenen Jahres starken SSC Tübingen erkämpften sich die Schützlinge von Trainer Hanjo Kemmler einen Zähler. Der Übungsleiter bewertete das Unentschieden als gerechtes Ergebnis: „Das geht insgesamt schon in Ordnung.“ Er haderte allerdings mit Schiedsrichter Phillip Salver, der einem aus seiner Sicht „glasklaren Elfmeter“ die Anerkennung verweigerte.

Die Gärtringer kletterten durch diesen Teilerfolg mit nun 26 Punkten auf den fünften Platz in der Tabelle. In der Vorbereitung lief es ausgesprochen gut für den FC. In sechs Partien gab es sechs zumeist deutliche Siege.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Jochen Rottner (Ludwigsburg-Poppenweiler) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Albion Maxharraj sowie Markus Portner.

Hinspiel (01.09.2018): VfL – FC Gärtringen 2:0 (1:0) – Tore: 1:0 D. Früh, 2:0 D. Früh – Nach der frühen Führung hatte der VfL einige kritische Situationen zu überstehen. Dank einiger Paraden von Schlussmann Tim Becker, darunter ein gehaltener Elfmeter, blieb es beim knappen Vorsprung. Als Dominik Früh in bester Stürmermanier das 2:0 markierte, war der Gärtringer Widerstand gebrochen.

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SG Ahldorf-Mühlen – VfL Pfullingen
Sonntag, 09. Dezember, 14.00 Uhr, Sportplatz Mühlen (Horb am Neckar)

 

Yasin Yilmaz, der am vergangenen Samstag für den verhinderten Chefcoach Michael Konietzny die Kommandos gab, zeigt sich mit der Leistung seiner Jungs gegen den SSC Tübingen sehr zufrieden: „Wir haben am Anfang paar Minuten gebraucht, um ins Spiel reinzukommen, zudem kam der verschossene Elfmeter. Nach zehn Minuten waren wir dann komplett im Spiel, wir waren wieder gierig, haben die Zweikämpfe gesucht und geführt.“ Der Ausgleich habe das Team nicht aus dem Gleichgewicht gebracht. Nach der neuerlichen Führung „haben wir es clever verwaltet und auch verdient gewonnen.“ Der 2:1-Erfolg im letzten Heimspiel des Jahres 2018 und das Unentschieden im Duell der beiden Konkurrenten Böblingen und Holzhausen hievte den VfL an den Spitzenplatz zurück.

Für die Pfullinger geht es nun noch in die Verlängerung. Grund: Der Spielplan sieht den Start 2019 ausgerechnet für das Fasnetswochenende vor. Deshalb bat Gastgeber SG Ahldorf-Mühlen um eine Verlegung. Das kommt Konietzny nicht ungelegen: „Ich würde gerne mit drei Punkten Vorsprung in die Winterpause gehen. Dann hätten wir einen kleinen Puffer und das erhöht etwas den Druck auf unsere Konkurrenten.“ Dazu muss beim Aufsteiger erst einmal gewonnen werden. „Ein anderes Ziel dürfen wir bei allem Respekt nicht haben,“ lautet die Vorgabe des Trainers. „Deshalb müssen wir Vollgas geben.“

Der Ausflug vom Neckar an die Donau hat sich für die SG Ahldorf-Mühlen nicht wirklich gelohnt. Mit einer 1:7-Packung beim VfL Mühlheim musste der Liganeuling deprimiert die Heimreise antreten. Die Mühlheimer haben sich durch diesen Kantersieg für die spektakuläre 4:5-Niederlage zum Rundenauftakt revanchiert, als die SG im ersten Landesligaspiel ihrer Geschichte ein 1:4 noch in einen Sieg umwandeln konnte. Auch dieses Mal stand es zwischenzeitlich 1:4, doch der schnelle fünfte Treffer des VfL machte die Hoffnung auf ein weiteres Wunder zunichte. „Nach 20 Minuten hätten wir uns eigentlich wieder in den Bus setzen können, um den Heimweg anzutreten“, gab ein frustrierter SG-Trainer Bernd Rebmann zu.

Durch die Niederlage, es war die dritte in Folge bei 1:15 Toren, rutscht der Aufsteiger auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Doch die Spielgemeinschaft, deren beiden Stammvereine FV Ahldorf und SV Mühlen jeweils ein Jahr in der Landesliga spielten, ist durchaus für eine Überraschung gut. So gewannen die Rebmann-Schützlinge beim SV Zimmern mit 2:0. Zu Hause konnten zudem immerhin schon drei Siege eingefahren werden.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Kadir Yagci (Seitingen-Oberflacht) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Daniel Dosch sowie Christian Hafner.

Hinspiel (25.08.2018): VfL – SG Ahldorf-Mühlen 6:0 (3:0) – Tore: 1:0 Kunst, 2:0 D. Früh, 3:0 Dünkel, 4:0 Linder, 5:0 D. Früh, 6:0 Schall – Wie schon im Auftaktspiel der Saison gelangen dem VfL auch beim Heimdebut sechs Tore gegen einen Aufsteiger. „Der Traumstart ist perfekt“, titelte der GEA richtigerweise.

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VfL Pfullingen – SV Zimmern
Samstag, 24. November, 15.30 Uhr, Volksbank-Stadion Pfullingen

 

Beim Auftritt in Nehren hatte der VfL mal wieder einen seiner schlechteren Tage. Im letzten Moment konnte ein Anschwellen des Rückstandes auf Tabellenführer SV Böblingen verhindert werden. Trainer Michael Konietzny bewies zum Glück ein goldenes Händchen und wechselte mit Fatmir Karasalihovic (wurde vor dem Elfmeter zum 1:1 gefoult) und Matthias Kunst (köpfte das 2:1 in der 94. Minute) zwei entscheidende Protagonisten beim 2:1-Auswärtserfolg ein.

„Wir müssen vor allem im Spiel gegen den Ball wieder eine Schippe drauflegen und mal wieder zu Null spielen. Vorne sind wir so stark, dass wir immer für ein Tor gut sind“, gibt Patrick Lehmann die Marschroute vor. Der Mittelfeldroutinier verletzte sich in der Schlussphase am Innenband, was ihn zu einer mehrwöchigen Pause zwingt. Er kennt den Gegner aus früheren Begegnungen bestens: „Mit Zimmern erwartet uns ein eingespielter Gegner, der schon immer unbequem zu spielen war.“ Muskuläre Probleme verhindern den Einsatz von Marc Tiryaki-Zeeb, Goldköpfchen Matthias Kunst hat private Termine.

Seit vier Spieltagen wartet der SV Zimmern auf einen Sieg. Die jüngste Niederlage verursachte der SSC Tübingen, der sich zurzeit in überragender Form befindet und in diesem Jahr zum Rückrundenstart noch nach Pfullingen kommen wird. Der Aufsteiger gewann beim SV mit 3:0 und ließ den Vizemeister des Vorjahres auf den siebten Tabellenrang abrutschen. „Zwei Spiele ohne Tore belegen unsere derzeitige Schwäche“, legt Spartenleiter Erwin Beck den Finger in die Wunde. Mit insgesamt nur 17 geschossenen Toren stellen die Schwarzwälder den zweitschwächsten Sturm der Liga, wobei allein Christian Braun schon zehn Mal ins Schwarze traf. Angesichts der derzeitigen Flaute, der Schützlinge von Trainer Patrick Fossè sieht er die Rollen im Landesliga-Klassiker schon verteilt: „Wir kommen als klarer Außenseiter nach Pfullingen.

Doch ist Beck lange genug dabei, um zu wissen, was in den unzähligen Duellen der beiden Teams schon alles passiert ist: „Trotzdem haben wir heute nichts zu verlieren und wollen einen Punkt mitnehmen.“

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Lukas Graeser-Herbstreuth (Stuttgart) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Marvin Schwoon sowie Johannes Kammerer. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Historie: VfL – SV Zimmern 4:3 (1:2) – Tore: 0:1 Schoch, 0:2 Gonszcz, 1:2 D. Früh, 2:2 Grauer, 3:2 Grauer, 3:3 Hasani, 4:3 Frey – Der fast schon abgestiegene Gast lieferte dem VfL ein kurzweiliges Verbandsligaduell.

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VfL Pfullingen – SSC Tübingen
Samstag, 01. Dezember, 14.00 Uhr, Volksbank-Stadion Pfullingen

 

Die abgelaufene Vorrunde der Saison 2018/2019 beendet der VfL in Schlagdistanz zu Herbstmeister SV Böblingen auf Platz zwei. Fazit des Cheftrainers Michael Konietzny: „Ich bin zufrieden. Wir sind bei der Musik, das war nach den vielen Negativerlebnissen der vergangenen Spielzeit nicht so selbstverständlich.“ Zum Abschluss der Hinserie war ein hartes Stück Arbeit gegen den SV Zimmern notwendig. Wie schon in Nehren ging der Gegner nach torloser erster Halbzeit in Führung. Doch anders als im Derby steigerten die Konietzny-Schützlinge ihre Leistung deutlich und gewannen unter dem Strich verdient mit 3:2. Nach dem 0:1-Rückstand bewies das Team die notwendige Ruhe und Geduld und traf die richtigen Entscheidungen.

Diese sind auch heute notwendig. Konietzny: „Es muss uns bewusst sein, dass es ein gänzlich anderes Spiel als im August werden wird. Alle müssen mindestens eine Schippe drauflegen!“ Personell ist der Kader wieder kleiner geworden als noch vor wenigen Wochen. Die Alternativen für die Positionen werden weniger.

Den SSC als Mannschaft der Stunde zu bezeichnen, ist sicherlich untertrieben. Was die Mannschaft seit anderthalb Monaten bietet, ist mehr als bemerkenswert. Bis zum sechsten Spieltag fristete der aktuelle Meister der Bezirksliga Alb sein Dasein auf dem letzten Tabellenplatz. Der erste Sieg, ein 8:0-Erfolg gegen Rottweil, ließ aufhorchen, seit dem zehnten Spieltag starten die Schützlinge von Trainer Jonathan Anel so richtig durch und räumen einen Gegner nach dem anderen aus dem Weg. Der jüngste 5:0-Erfolg gegen Mitaufsteiger SG Ahldorf-Mühlen war nun der sechste Sieg in Serie, darunter auch ein sensationeller 2:1-Auswärtserfolg beim Meisterschaftsaspiranten FC Holzhausen.

Lohn der Mühe ist zum Abschluss der Vorrunde eine ausgeglichene Bilanz und Tabellenplatz sieben. Will man einen Spieler aus diesem Kollektiv aus dem Tübinger Stadtteils Waldhäuser Ost hervorheben, ist dies Kapitän Markus Markos Chatziliadis, der in den vergangenen sechs Partien ganze 15 Mal ins Schwarze traf.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Johannes Röhrig (Lorch) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Felix Strukelj sowie Patrick Wagner. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Hinspiel (18.08.2018): SSC Tübingen - VfL 0:6 (0:2) – Tore: 0:1 D. Früh, 0:2 Linder, 0:3 Dünkel, 0:4 D. Früh, 0:5 Karasalihovic, 0:6 D. Früh – Hoher Auftaktsieg für den VfL beim Aufsteiger nach Anlaufschwierigkeiten.

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SV Nehren – VfL Pfullingen
Sonntag, 18. November, 14.30 Uhr, Sportgelände Nehren

 

„Wir belohnen uns nicht für unser gutes Spiel“, bedauerte Cheftrainer Michael Konietzny die ausgelassenen Chancen beim 2:2-Unentschieden im Spitzentanz gegen den FC Holzhausen. Zwar sei er stolz auf die Leistung seines Teams, doch insgeheim schmerzt der unnötige Punktverlust schon. Umso mehr, als dem VfL auch in der Woche zuvor der Sieg in den Schlusssekunden weggeschnappt wurde. Beide Male führte seine Elf, beide Male hieß es am Ende Unentschieden. Zwei statt sechs Punkte, die Tabellenführung ist futsch. Bemerkenswert dabei ist auch, dass Torhüter Tim Becker in diesen Spielen mit drei verschuldeten Elfmetern eine neue Marke für die Ewigkeit gesetzt haben dürfte. Ihm jedoch die Schuld zuzuschieben, wäre sicherlich falsch. Es war das gesamte junge Team, dass in den entscheidenden Situationen nicht clever genug agierte. Unter dem Strich waren die gezeigten Leistungen durchaus akzeptabel.

Insofern besteht auch kein Grund, nicht mit Optimismus und Selbstvertrauen die kommenden Aufgaben anzugehen. Spielleiter Frank König wünscht sich für das Spiel am Sonntag, dem Tag seines Geburtstags, einen Sieg als Geschenk: „Dazu müssen wir an die gezeigte Leistung des vergangenen Samstags anknüpfen.“ Genau darin sieht Coach Konietzny die Herausforderung: „Wir müssen die selbstverständliche Motivation, die wir gegen Holzhausen hatten, natürlich auch gegen Nehren zeigen. Keinesfalls dürfen wir den Fehler machen, das Spiel als Selbstläufer zu betrachten.“ Er mahnt: „Wenn wir die notwendige Spannung nicht aufbauen, können wir auch sicherlich nicht unsere Qualität abrufen.“ Personell sieht die lange unverändert gut aus. Lediglich Matthias Kunst kränkelt etwas, will aber zum Abschlusstraining wieder an Bord sein.

Durch eine 3:4-Niederlage im Derby gegen den SSC Tübingen musste der SV Nehren den zurzeit starken Aufsteiger an sich vorbeiziehen lassen und rutscht auf einen Abstiegsrang ab. Bereits zur Halbzeit schien die Partie beim Stand von 3:0 entschieden, der Schlussspurt der Steinlachtäler kam zu spät. Weniger spektakulär verliefen die vergangenen Wochen, es war ein ständiges Auf und Ab für die Nehrener. So trotze der SV zum Beispiel dem ambitionierten SV Zimmern ein 1:1-Unentschieden ab, gewann gegen Darmsheim mit 6:1 und in Ahldorf-Mühlen mit 4:1, um gegen Holzhausen mit 1:5 und Gechingen mit 1:4 den Kürzeren zu ziehen. Mit acht der 27 erzielten Treffer führt Oliver Traub die interne Torschützenliste an.

Pedro Keppler, zusammen mit Philipp Reitter (spielender) Trainer des SV, moniert den dezimierten Kader beim Tabellenvierzehnten: „Ich laboriere derzeit eine Innenbandverletzung im Knie aus. Auch ansonsten haben wir personelle Probleme bei gestandenen Spielern (Keller, Frank, Reitter, Leutbecher).“ Trotz der misslichen Lage ist er sich bewusst: „Wir brauchen bis zur Winterpause noch Punkte, um in der Rückrunde in Schlagdistanz zu sein. Mit dem VfL kommt am Sonntag eine denkbar schwere Aufgabe. „Jedoch“, fügt er optimistisch an, „kann man in unserer Liga an einem guten Tag gegen jeden punkten!“

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Richard Milz (Riedingen) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Alessandro Winter sowie Tobias Stross.

Historie (26.03.2016): SV Nehren - VfL 0:3 (0:2) – Tore: 0:1 Dünkel, 0:2 Haußmann, 0:3 Fauser – Nach 165 Tagen Verletzungspause kehrte an diesem Ostersamstag Dominik Grauer wieder ins Team zurück, doch die Tore erzielten Andere. Matthias Dünkel besorgte mit seinem vierten Tor im vierten Spiel hintereinander die frühe Führung, Kevin Haußmann und Julian Fauser trafen jeweils in der Schlussminute von Halbzeit eins und zwei.