Veranstaltungen Punktspiel LL Vorschau ST12

 

TV Darmsheim – VfL Pfullingen
Samstag, 03. November, 14.30 Uhr, Rasenplatz Eichelberg Darmsheim

 

„Momentan befinden wir uns in einer Phase, in der wir als Mannschaft sehr gut arbeiten“, blickt Co-Trainer Yasin Yilmaz fast schon bescheiden auf die beiden vergangenen Spiele zurück. „Gegen Gechingen können wir dem Team nur einen Vorwurf in Punkto Chancenauswertung machen.“ In der Tat, beim 4:1-Erfolg über die Spfr Gechingen zeigte der VfL im ersten Durchgang eine enorm starke Leistung und mit etwas mehr Abschlussgenauigkeit hätte es schon deutlich höher als 4:0 stehen können. Dominik Früh zeigt sich weiter in glänzender Verfassung und hat schon 17 Tore auf seinem Konto. Es wäre allerdings unfair, ihn allein aus einer bestens funktionierenden Einheit hervorzuheben. Alle Akteure tragen einen gewichtigen Anteil zum Erfolg bei. Dass es in der zweiten Halbzeit nicht mehr so dominant weiterging und das spielerische Niveau nicht mehr erreicht werden konnte, ist auch dem Umstand zu schulden, dass die Partie längst entschieden war.

Dennoch reichte der deutliche Erfolg, des besseren Torverhältnisses gegen Holzhausen wegen wieder an die Tabellenspitze zu springen. Und hier will der VfL nach Möglichkeit auch lange bleiben. Dazu fordert Yilmaz: „Für die kommenden Spiele müssen wir die zuletzt gezeigte Einstellung bestätigen und weiterhin als Kollektiv auftreten.“ Dies gilt zunächst am Samstag beim TV Darmsheim. Personell gibt es einige Ausfälle zu verkraften. Allerdings ist die Qualität des Kaders groß genug, um dies zu kompensieren - was zuletzt unter Beweis gestellt wurde.

Einen Tag zum Vergessen erlebte der TV Darmsheim im Duell der Aufsteiger beim SSC Tübingen. Mit 3:9 (1:4) kamen die Sindelfinger gehörig unter die Räder. Auch in diesem Duell am vergangenen Sonntag war wie in Pfullingen zur Halbzeit das Spiel bereits entschieden. „So eine Niederlage tut auch dem Trainer weh“, gab Chefcoach Wolfgang Buck unumwunden zu. Nur zwei Wochen nach der deprimierenden 1:6-Schlappe beim SV Nehren musste der TV eine weitere Pleite in einem Kellerduell hinnehmen. Dass die Darmsheimer ungeachtet dieser Ergebnisse in der Landesliga sehr gut mithalten können, haben sie bereits eindrucksvoll bewiesen. Eine knappe 1:2-Niederlage gegen den SV Zimmern, vielmehr aber ein 5:1-Triumph gegen den Topfavoriten FC Holzhausen, ließen die Konkurrenz aufhorchen.

An diese Leistungen muss der aktuelle Meister des Bezirks Böblingen/Calw anknüpfen, wenn das Team den Relegationsplatz verlassen und in das Mittelfeld aufrücken will. Darüber hinaus gilt die Ansage, welche der Darmsheimer Facebook-Autor seiner Mannschaft mitgegeben hat: „Jetzt ist sicherlich Charakter und Verantwortung gefragt und diesen hat die TVD-Mannschaft schon mehrmals bewiesen!“ Buck ergänzt: „Wir müssen mit Mut reingehen, das hat uns zuletzt gefehlt.“

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Bahri Kurz (Wimsheim) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Janik Baumann sowie Florian Wessely.

Historie (30.05.2015): TV Darmsheim - VfL 0:3 (0:1) – Tore: 0:1 Frey, 0:2 Güney, 0:3 Roggenstein – Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatte der VfL die Partie im Griff und legte mit diesem Erfolg am vorletzten Spieltag den Grundstein für die Vizemeisterschaft und Relegationsteilnahme.

 

Veranstaltungen Punktspiel LL Vorschau ST11

 

VfL Pfullingen – Spfr Gechingen
Samstag, 27. Oktober, 17.00 Uhr, Volksbank-Stadion Pfullingen

 

Trainer Michael Konietzny war sichtlich zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs beim SV 03 Tübingen. Er und der Pfullinger Anhang sahen eine klare Überlegenheit seiner Jungs, die nach einem der besten Spiele im ersten Drittel der Saison mit 4:0 in der Universitätsstadt gewinnen konnten. Nach zuletzt zwar erfolgreichen, aber etwas holprigen Auftritten eine deutliche Leistungssteigerung. Zudem war es der dritte Sieg in Serie, der die Position des VfL in der Spitzengruppe weiter festigt.

Konietzny warnt jedoch von einem Nachlassen der Anstrengungen: „Es ist eine Kunst, das unbestritten vorhandene Potential jederzeit abzurufen. Wir müssen gegen Gechingen von Beginn an mit der gleichen Konzentration wie gegen Tübingen zu Werke gehen!“ Kevin Haussmann ist nach seinen absolvierten Prüfungen wieder verfügbar. „Kopfballungeheuer“ Matthias Kunst, der in den vergangenen drei Partien vier Mal den Ball mit der Stirn über die Linie beförderte, fehlt hingegen aus privaten Gründen ebenso wie Tobias Hauser, der in Tübingen die Kapitänsbinde trug.

Unfreiwillig haben es die Spfr Gechingen in die Vereinsannalen des SSC Tübingen geschafft. Letztere gewannen am vergangenen Samstag in Gechingen mit 3:1, es war der erste Landesligaauswärtssieg in deren Vereinsgeschichte. „Nach ganz schwacher Leistung eine verdiente Niederlage gegen den SSC Tübingen“, urteilt der Redakteur des Internetauftritts der Sportfreunde und ärgert sich über die verpasste Möglichkeit, sich mit einem Sieg ins Mittelfeld abzusetzen.

Dabei lief es in den Spielen zuvor recht gut für das Team von Trainer Benni Maier. Vier Siege aus fünf Spielen stehen zu Buche. Lediglich beim Topfavoriten FC Holzhausen gab es nichts zu holen, dafür glänzte das Team bei Vizemeister SV Zimmern mit einem 2:0-Auswärtserfolg. Alles ausgeglichen somit bei den Gechingern, die mit fünf Siegen und fünf Niederlagen bei einem Torverhältnis von 19 zu 19 Treffern auf dem neunten Rang liegen. Bastian Bothner steht mit neun „Buden“ auf Rang drei der Liga-Torschützenliste.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Matthias Zettler (Bodnegg) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Thomas Miller sowie Artur Wagner. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Historie (22.11.2008): Spfr Gechingen - VfL 2:2 (2:1) – Tore: 1:0 Kalmbach, 1:1 Alici, 1:2 Leuthe, 2:2 Ponjavic – Auf einem größtenteils schneebedeckten Kunstrasenplatz musste der VfL in der 87. Minute den Ausgleich hinnehmen.

Veranstaltungen Punktspiel LL Vorschau ST09

 

VfL Pfullingen – VfL Mühlheim
Samstag, 13. Oktober, 15.30 Uhr, Volksbank-Stadion Pfullingen

 

Es war noch kein riesiger Sprung, aber doch ein guter Schritt in die richtige Richtung. Mit dem 3:1-Auswärtserfolg bei Aufsteiger FV 08 Rottweil beendeten die Schützlinge von Trainer Michael Konietzny die englische Woche versöhnlich, nachdem sie wenige Tage zuvor beim TSV Ofterdingen so ziemlich alles vermissen ließen, was eine Spitzenmannschaft ausmacht. Durch den Auswärtserfolg beim Aufsteiger, zu dem auch Goalgetter Dominik Früh mit seinem 12. Saisontreffer beitrug, ist der VfL aktuell wieder Verfolger Nummer eins von Spitzenreiter SV Böblingen.

Dass kein Team vor bösen Überraschungen gefeit ist, bewies erneut der vergangene Spieltag. „Wir müssen vor allem die Heimspiele gewinnen, wenn wir oben dranbleiben wollen“, ist für Konietzny deshalb besonders wichtig. Generell gilt für ihn, dass „die Laufbereitschaft ohne Ball wieder besser wird.“ Der Kader bietet Qualität und Alternativen, um die Spieltagsausfälle Götz Gaiser (Urlaub), Kevin Haußmann sowie Lukas Linder (beide auf einer Hochzeit) kompensieren zu können.

Aufatmen in Mühlheim: Nach vier Niederlagen am Stück behielt der VfL im Aufsteigerduell gegen den SSC Tübingen mit 6:0 (4:0) die Oberhand. Dabei war die Partie nach gerade einmal 12 Minuten entschieden, denn bis zu diesem Zeitpunkt stand es schon 4:0. Die Tübinger, aktuelle Meister des Bezirks Alb, konnten dann zumindest die Gegentorflut etwas eindämmen. Dennoch mussten sie gegen ihre Schwarzwälder Meisterkollegen zwei weitere Treffer einstecken. Drei Mal traf Max Drössel, der es nun auf insgesamt sechs Tore bringt, am Wochenende aber studienbedingt fehlen wird.

Mit aktuell 19 Toren rangiert das Team von der Donau an vierter Stelle bei den erzielten Treffern. Dazu trugen auch das 4:0 gegen den SV 03 Tübingen oder das spektakuläre 4:5 zum Saisonauftakt in Ahldorf-Mühlen bei. 17 Einschläge im eigenen Gehäuse sind auf der anderen Seite allerdings der fünftschlechteste Wert aller Landesligisten. Unter dem Strich garantiert die Truppe vom Ettenberg also für beste Fußballunterhaltung.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Alexander Mack (Nersingen) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Michael Miller sowie Marco D‘Amico. Herzlich willkommen und Gut Pfiff!

Historie (16.03.2013): VfL – VfL Mühlheim 0:3 (2:1) – Tore: 0:1 Wolff, 0:2, 0:3 Stelter – „Brotlose Kunst“ bescheinigte der GEA dem VfL unter Trainer Jochen Class in diesem Abstiegsduell. Immerhin: ab dann ging es aufwärts.

Veranstaltungen Punktspiel LL Vorschau ST10

 

SV 03 Tübingen – VfL Pfullingen
Sonntag, 21. Oktober, 15.00 Uhr, SV 03-Stadion Tübingen

 

Es lief bereits die dritte Minute der Nachspielzeit, als Matthias Kunst nach einer Ecke zum Kopfball hochstieg und den Ball neben dem langen Pfosten zum 3:2-Siegtreffer versenkte. Glück für die Pfullinger, Pech für die tapferen Mühlheimer. Mit diesem Last-Minute-Sieg bleiben die Schützlinge von Trainer Michael Konietzny auf Tuchfühlung mit den großen Konkurrenten Böblingen und Holzhausen. Ein entscheidendes Tor Sekunden vor Schluss, das gab es in der Meistersaison 2015/2016 nicht nur ein Mal. Diese Fortune ist ab und an unverzichtbar, will man die Saisonziele erreichen. Unter dem Strich bezeichnete Konietzny den Erfolg angesichts des erbrachten Aufwands als durchaus verdient, ungeachtet des glücklichen Zustandekommens. „Wir sind im Soll“, stellt der Chefcoach fest. Die Situation in dieser Spielzeit sei eine andere als vor drei Jahren. Als Absteiger werde man anders wahrgenommen.

Das kommende Spiel in Tübingen vergleicht er mit der Begegnung in Ofterdingen: „Die Niederlage beim TSV muss uns eine Warnung sein. Der SV wird alles reinhauen und uns sicherlich nichts schenken. Im Gegensatz zum Spiel vor zweieinhalb Wochen müssen wir dieses Mal von Beginn an hellwach sein und Präsenz zeigen.“ Die Startaufstellung muss Konietzny gezwungenermaßen ändern. Tobias Hauser, der gegen Mühlheim die Kapitänsbinde trug, fehlt die kommenden drei Spiele aus privaten Gründen. Marc Tiryaki-Zeebs Einsatz ist wegen muskulärer Probleme gefährdet. Kevin Haußmann muss passen, da er sich im Prüfungsstress befindet. Wieder zur Verfügung stehen hingegen Lukas Linder und Götz Gaiser.

Im Tübinger Derby behielt der SV 03 am vergangenen Samstag gegen den SSC mit 3:1 die Oberhand und behauptet somit den zweiten Platz in der innerstädtischen Fußballhierarchie hinter dem Verbandsligisten TSG Tübingen. Es war der dritte Auswärtssieg der Gelbschwarzen in Serie, die es sich in der Tabelle mit nunmehr 16 Punkten im Mittelfeld gemütlich machen. Daniel Genuardi glänzte bei allen drei Treffern als Vorbereiter, was ihn in die „Schwitzkasten-Fußball-Elf der Woche“, eine Auswahl der besonders Guten des vergangenen Fußballwochenendes im Schwäbischen Tagblatt, brachte. Die Elf von Trainer Andreas Beyerle ist weit entfernt von den Abstiegssorgen der ersten Halbserie der vergangenen Saison, was sich die Unistädter mit soliden bis guten Leistungen in den vergangenen Wochen erarbeitet haben.

Nach zuletzt zwei Heimniederlagen gegen die ambitionierten Teams aus Holzhausen (0:1) und Zimmern (1:4) setzt Abteilungsleiter Michael Urban darauf, dass die gute Form auch in heimischen Gefilden den Erfolg bringt: „Wir gehen als Außenseiter ins Spiel und hoffen, mit einer guten Leistung vor eigenem Publikum was Zählbares mit nehmen zu können. Wir freuen uns auf die Begegnung mit dem VfL. Dieses Spiel hat es als Pflichtspiel schon lang nicht mehr gegeben!“ In der Tat liegt das letzte Aufeinandertreffen in einem Punktspiel schon über 12 Jahre zurück – damals mit glücklichem Ende für die Tübinger (siehe unten)

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Özgür Tan (Neu-Ulm) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Leon Popp Miller sowie Jens Steck.

Historie (22.04.2006): VfL – SV 03 Tübingen 1:2 (0:1) – Tore: 0:1 Hoffmann, 1:1 Nuoffer, 1:2 Yildiz – Es waren turbulente Wochen, Trainer Bodo Baum war kurz zuvor entlassen worden, als der VfL im Abstiegsduell die Chance nicht nutzen konnte und dem SV verdientermaßen die Punkte überlassen musste. Am Saisonende stieg Pfullingen in die Bezirksliga ab.

Veranstaltungen Punktspiel LL Vorschau ST08

 

FV 08 Rottweil – VfL Pfullingen
Samstag, 06. Oktober, 15.30 Uhr, Stadion Rottweil

 

Der mittlere Teil der englischen Woche lässt große Enttäuschung und Ratlosigkeit zurück. Stimmte beim 7:0 gegen Holzgerlingen zumindest das Ergebnis, war der Auftritt in Ofterdingen die bislang schlechteste Leistung des Verbandsligaabsteigers in der laufenden Saison. Der Sprung an die Tabellenspitze wurde durch die 1:3-Niederlage an der Steinlach verpasst. Zurecht, möchte man fast sagen, denn an den Platz an der Sonne gehört ein Team mit einem anderen Niveau. Vielleicht war der 7:0-Kantersieg am vergangenen Samstag Gift für die Leistungsbereitschaft der Schützlinge von Michael Konietzny, wer weiß. Auf alle Fälle muss sich das Team schleunigst seiner Stärken besinnen, möchte es weiter im Kampf um die Meisterschaft mitmischen.

„Ich bin schwer enttäuscht vom gestrigen Spiel“, gab Spielleiter Frank König zu Protokoll. „Ich erwarte am Samstag eine Reaktion, eine ganz andere Körpersprache auf dem Platz. Eine Mannschaft, die von Anfang an mit Leidenschaft und Gier spielt und 90 Minuten Vollgas gibt.“ Mal schauen, inwieweit die Elf den Forderungen der sportlichen Leitung entsprechen kann.

Es war eine böse Schlappe, die der FV 08 Rottweil beim Mitaufsteiger SSC Tübingen hinnehmen musste. Mit 8:0 wurde das Team von Trainer Uli Fischer auseinandergenommen. Für die auch nicht gerade erfolgsverwöhnten Tübinger war es der erste Sieg in der Landesliga. Die Rottweiler, immerhin in der insgesamt 15. Saison in dieser Spielklasse, bilden nach sieben Spieltagen mit bereits 29 Gegentoren das Schlusslicht in dieser Kategorie. Zwar trat der FV mit einer dezimierten Auswahl an, was der Übungsleiter jedoch nicht als Ausrede zählen lassen wollte: "Wir hatten immer noch viel Qualität im Kader, aber was die Mannschaft, gerade in der ersten Halbzeit abgeliefert hat, war einfach nichts und hatte keine Landesligatauglichkeit." Böse Worte wie „Schießbude der Liga“ und „Arbeitsverweigerung“ machten beim aktuellen Meister des Bezirks Schwarzwald die Runde.

Auf der anderen Seite stehen elf geschossene Tore, die unter anderem vom 2:0-Heimsieg, dem bislang einziger Dreier der Saison 2018/2019, gegen die Sportfreunde Gechingen herrühren. Soll der Abwärtstrend gestoppt und der vorletzte Tabellenplatz nach oben verlassen werden, hilft nur eines: „"Wir müssen schleunigst die Kurve kriegen", mahnt Fischer.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Daniel Traub (Ehingen) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Peter Mast sowie Dominik Dürr.

Historie (09.05.2015): VfL - FV 08 Rottweil 7:0 (3:0) – Tore: 1:0 Bochinger, 2:0, 3:0 Güney, 4:0 Frey, 5:0 Güney, 6:0 Fauser, 7:0 Scheurer – Mit einem Schützenfest gegen das Schlusslicht machten die Class-Schützlinge das 1:1-Unentschieden beim Vorletzten TB Kirchentellinsfurt eine Woche zuvor wieder wett. Julian Fauser gelang in dieser Partie gegen die Schwarzwälder sein erstes Landesligator.