Mit 2:6 kam der VfL II beim SV Croatia Reutlingen unter die Räder. Dabei waren die Youngster von Jörg Kluge bis zur Schlussviertelstunde durchaus ein ebenbürtiger Gegner, hatten dem Croatia-Express dann aber nichts mehr entgegen zu setzen.

Frech und motiviert ging der VfL in die Partie und verzeichnete die ersten Chancen. Das 0:1 nach einer knappen halben Stunde durch Maximilian Mez, vorausgegangen war wieder einmal ein Einwurf von Julian Welsch, war somit nicht sehr überraschend. Mez hatte sogar den zweiten Treffer auf den Fuß, sein Lupfer wurde im letzten Moment von einem Abwehrspieler von der Linie gekratzt.

Nur drei Minuten nach dem Wiederanpfiff kamen die Hausherren zum Ausgleich. Ein Freistoß von Mario Nikolovski an den Weg an Freund und Feind ins Tor, Florian Hekele im Pfullinger Gehäuse war ohne Abwehrchance. Der SV legte nach, erneut Nikolovski drehte nur neun Minuten später die Partie. Doch Pfullingens zweite Garnitur wollte sich (noch) nicht in ihr Schicksal fügen. Ahmad Allaham wurde im Strafraum gelegt, Felix Häußler ließ dem erfahrenen Denis Grgic im Tor der Kroaten keine Abwehrchanche (63.). Doch die Reutlinger hatten Lunte gerochen und profitierten nun vom Nachlassen der Kräfte und Konzentration auf Pfullinger Seite. Ante Galic erhöhte auf 3:2. Waren die Hoffnungen der Kluge-Schützlinge bis zur 80. Minute noch Hoffnung auf eine Überraschung, ging diese in den letzten zehn Minuten völlig flöten. Galic mit Treffer Nummer zwei, Vincenzo Giambrone und Kevin Nicolaci schraubten das Ergebnis auf 6:2

Die erste Halbzeit sah ganz gut aus, spielerisch wie taktisch“, befand Kluge. „Das frühe 1:1 in Durchgang zwei war dann kontraproduktiv. Danach merkte man oft unsere Unerfahrenheit.“

 

STBL20

Viel Arbeit wartete auf die Hintermannschaft vor allem im zweiten Durchgang.