Im vorgezogenen Kellerduell des zehnten Spieltages unterlag die U23 des VfL Pfullingen dem TSV Sickenhausen mit 1:2 und muss im Kampf um den Klassenverbleib einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen. Vor 120 Zuschauern hatten die Hausherren bei nasskaltem Regenwetter zwar mehr vom Spiel, doch ab dem Strafraum verließen Entschiedenheit und Kreativität die Kicker von Trainer Ralf Luik. Kam der VfL zum Abschluss, waren die Schüsse entweder zu ungenau oder ließen es am nötigen "Bums" vermissen. Das Spiel der Gäste war ganz auf Spielertrainer Dominik Grauer ausgerichtet, der an diesem Abend seinen Chef Walter Mayer vertrat. Mit Erfolg: Nach 24 Minuten traf der Ex-Pfullinger aus halbrechter Position mitt einem tückischen Aufsetzer ins lange Eck. Nur 120 Sekunden später profitierte der Goalgetter von einer unglücklichen Abwehraktion und erhöhte auf 0:2.

Die Gastgeber brauchten eine ganze Weile, um sich von diesem Doppelschlag zu erholen. Nach einer Stunde war es dann soweit, Felix Häußler verkürzte aus spitzem Winkel. Nun folgten fünf Minuten Powerplay des VfL, doch der Ausgleich wollte nicht gelingen. In der Schlussphase war das Spiel der Pfullinger viel zu hektisch und zu ungenau, um wirklich für Gefahr vor dem TSV-Gehäuse zu sorgen. Ein Fehlpass folgte dem anderen. So hatte die Sickenhäusener Hintermannschaft kaum Mühe, den knappen Vorsprung über die Zweit zu retten. Angesichts der gebotenen Cleverness und Abgezocktheit geht der Sieg der Gäste in Ordnung.

 

STBL10

Dominik Grauer war mit seinen beiden Toren der Mann des Spiels