Der Auftakt ins Pflichtspieljahr 2020 ist für die U23 des VfL deutlich missglückt. Gegen den ebenfalls um den Klassenverbleib kämpfenden FC Engstingen setzte es eine verdiente 1:3 (1:1)-Heimniederlage. Die Partie begann verheißungsvoll für die Hausherren. Nach wenigen Minuten traf Stefan Matus das Quergebälk des Engstinger Tores. Doch das war es dann schon. Der Aufsteiger übernahm mehr und mehr das Kommando. In einer Drangphase nutzte Markus Vöhringer die Chance nach einer Ecke und markierte das 0:1. Der FCE blieb am Drücker, doch war es der VfL, der nach einem Distanzschuss von Kevin Schmidt zum Ausgleich kam. Gästeschlussmann Jonas Dohrmann machte beim 1:1 keine glückliche Figur (16.). Nun fanden die Hausherren deutlich besser ins Spiel, mit einem gerechten 1:1 wurden die Seiten gewechselt.

Jeweils ein Aluminiumtreffer auf beiden Seiten läutete die letzte halbe Stunde der Partie ein. Und in dieser erwiesen sich die Gäste als die Mannschaft, die deutlich mehr zu investieren bereit war. Nach 68 Minuten erhöhte Stefan Baisch völlig unbedrängt auf 1:2. Die Schützlinge von Mario Kienle fanden auf den neuerlichen Rückstand keine Antwort, im Gegenteil. Mit einem Kopfball ins lange Eck sorgte Marvin Schnizer elf Minuten vor dem Ende für die Entscheidung. „Die wollten einfach mehr als wir“, fasste VfL-Spieler Nick Ebert die neunzig Minuten im Volksbank-Stadion zusammen. Eine Aussage, die sicherlich richtig war, angesichts der ernsten Situation auch zum intensiven Nachdenken anregen sollte.

 

STBL18

Gegen den FC Engstingen war für die U23 nichts zu holen.