Wieder einmal blieb dem VfL Pfullingen II der Erfolg verwehrt. Im Kellerduell beim TSV Wittlingen hieß es nach einer schlechten und einer passablen Halbzeit der Gäste das Erfolgserlebnis verwehrt. Aufgrund der berufsbedingten Abwesenheit von Stammtorhüter Martin Welsch kam Steffen Pehl an seiner alten Wirkungsstätte zum Einsatz. Um es vorweg zu nehmen: er war bei beiden Gegentoren machtlos.

Die Pfullinger kamen besser in die Partie, allerdings blieben sie in Sachen Torabschluss harmlos. Die Schüsse, meist aus der Distanz abgegeben, verfehlten ihr Ziel deutlich. Da machte es Martin Reiff, der schon in Diensten des VfL stand, besser mit einem Schuss aus der Drehung brachte er seine Farben in Führung (27.). Kurz vor der Pause hatte Patrick Weiland den Ausgleich auf dem Fuß, sein Schuss ließ jedoch den nötigen Druck vermissen. Kein Problem für TSV-Torhüter Kevin Dalke. Nur Sekunden später war es auf der anderen Seite Onur Seyhan, der nach einem Patzer in der Hintermannschaft auf 2:0 erhöhte. Allerdings ging diesem Treffer eine knappe Abseitsposition des Torschützen voraus.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Pfullinger leicht verbessert und drängten auf den Anschluss. Dieser gelang dann Alessio Piras, der nach einem zu kurz abgewehrten Freistoß abstaubte (68.). Dann wurde es hektisch. Auf beiden Seiten gab es jeweils eine gelb-rote Karte durch Schiedsrichter Kay Kokowski, der so wie beide Mannschaften nicht seinen besten Tag erwischte. Beim VfL traf es Neuzugang Alen Habibovic, der nach seiner Einwechslung für viel frischen Wind sorgte und nach einer angeblichen Schwalbe die zweite gelbe Karte sah (3.). Eine Entscheidung, die für großen Unmut auf Pfullinger Seite sorgte. In den verbleibenden Minuten schaffte es der VfL II nicht mehr, die notwendige Kraft für einen weiteren Treffer aufzubringen und es blieb bei der knappen Niederlage.

 

STBL10

Steffen Pehl kam an alter Wirkungsstätte für den VfL II zum Einsatz.