Nach drei Niederlagen in Serie konnte der VfL II den Abwärtstrend stoppen und beim TSV Genkingen einen 2:0-Sieg einfahren. Die Tore für den Aufsteiger fielen erst spät. Patrick Weiland (70.) und der eingewechselte Immanuel Baur (86.) sorgten für die Entscheidung. Die Schlussviertelstunde konnte der VfL in Überzahl gestalten, da Daniel Saur die Ampelkarte sah.

Nach gutem Pfullinger Beginn setzten die personell gebeutelten Hausherren die Akzente. Das Team um Trainer Markus Leuthe, langjähriger Kapitän des Pfullinger Landesligateams, hatte mit zwei Aluminiumtreffern Pech und scheiterte zudem am gut aufgelegten VfL-Schlussmann Martin Welsch. Die spielentscheidende Situation: nach einem Abwehrschnitzer in der Genkinger Hintermannschaft vollendete Gaolgetter Weiland für den VfL zur Führung. Während Pfullingens Trainer Matthias Jedele sich über den Sieg freute, haderte sein Gegenüber mit dem Umstand, dass es nicht zum verdienten Punkt gereicht habe.

Mit der dritten Niederlage in Serie hat der VfL Pfullingen II den fünften Spieltag der Bezirksliga Alb begonnen. Der SV Croatia Reutlingen nahm beim 3:1-Erfolg wichtige zähler im Kampf um die Meisterschaft mit. Die Gäste aus Reutlingen dominierten die ersten 45 Minuten und gingen folgerichtig nach 25 Minuten in Führung. Kevin Nicolaci traf mit einem platzierten Schuss ins lange Eck. Mit etwas mehr Glück wäre auch ein Tor der Hausherren möglich gewesen. Vor allem die weiten Einwürfe von Julian Welsch auf Stürmer Patrick Weiland brachte die Kroaten mehrmals durcheinander.

Im zweiten Durchgang machte sich bemerkbar, dass dem SV ein Pokalspiel vom Mittwoch in den Knochen steckte. Die Schützlinge von Matthias Jedele hielten nun gut mit und kamen in der 78. Minute durch Patrick Weiland, der den Ball in die Maschen drosch zum mittlerweile verdienten Ausgleich. Doch die Hoffnung auf eine Überraschung gegen den Meisterschaftsfavoriten hielt kaum 60 Sekunden. Mirko Jelcic brachte seine Farben wieder in Führung. Dies Pfullingens Zweiter Garnitur den Nackenschlag, wiederum eine Minute später machte Ante Galic im Nachschuss alles klar. Verdienter Sieg des Titelaspiranten vor über 200 Zuschauern.

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Patrick Weiland traf zum zwischenzeitlichen 1:1.

Erster Rückschlag für den VfL Pfullingen II. Im Freitagabendspiel des 3. Spieltags unterlag das Team vom Matthias Jedele im Aufsteigerduell gegen den SV Pfrondorf verdientermaßen mit 2:4 (2:1) Toren. Und das nach eigener 2:0-Führung!

Die Hausherren begannen sehr schwungvoll. Die Partie war kaum angepfiffen, schon hatte Maurizio Laureti die Führung auf dem Fuß. Diese besorgte dann nur wenig später Immanuel Baur mit einem fulminanten Schuss in den Winkel. Der VfL blieb weiter am Drücker und spielte schnörkellos nach vorn, aber sowohl Laureti (Pfosten) als auch Dennis Pfitzer (Schuss aus der Drehung) blieb ein Erfolg verwehrt. Es war erneut Baur, der mit einem sehenswerten Heber die Führung seiner Mannschaft ausbaute (25.). Ein Kopfball an den Pfosten war das Signal für die Gäste aus Pfrondorf, die sich auch durch einen 0:2-Rückstand nicht beirren ließen und nun begannen, ihr Spiel aufzuziehen. Die Gastgeber sahen sich mehr und mehr zurückgedrängt, neben dem Verrichten der Defensivarbeit blieb wenig Zeit für weitere Offensivaktionen. Mit dem Halbzeitpfiff war es Tim Meslin, der den längst überfälligen Anschlusstreffer erzielte.

Verunsicherung war beim VfL auch zu Beginn der zweiten Halbzeit zu spüren, vor allem, nachdem Maik Rockenbauch per abgefälschtem Schuss der schnelle Ausgleich gelang (51.). Der starke Phillip Badke drehte mit zwei Toren, die durch Pfullinger Unzulänglichkeiten begünstigt wurden, die Partie nun komplett. Bis zur 66. Minute führten die Pfrondorfer mit 4:2. Nun kamen die Hausherren wieder besser ins Spiel. Der SV konnte es seinem Torhüter Jonathan Wutzler verdanken, dass es nicht wieder spannend wurde. Allein gegen Patrick Weiland rettete er drei Mal bravourös. „Willkommen in der Bezirksliga!“, resümierte Pfullingens Spielleiter Jan Herrmann nach dem Schlusspfiff. Wir haben nach dem 2:0 aufgehört zu spielen und keine Zweikämpfe mehr gewonnen. Das rächt sich in dieser Spielklasse.“ Für den SV Pfrondorf waren es die ersten Punkte nach dem Aufstieg, die sie sich auch redlich verdient haben.

 

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Der SV Pfrondorf war an diesem Freitagabend unter dem Strich die bessere Mannschaft.

Im Nachbarschaftsduell bei den Young Boys Reutlingen musste der VfL II die zweite Saisonniederlage einstecken. Zwar ging der Aufsteiger – wie in allen Saisonspielen bislang – mit 1:0 in Führung. Rafael Robertazzi verwandelte einen Freistoß direkt. Doch der Aufstiegskandidat vom Ringelbach erholte sich schnell und zeigte die bessere Spielanlage. Dies wurde belohnt. Mit einem Doppelschlag binnen zwei Minuten drehte Goalgetter Panagiotis Nakos die Partie. Die Pfullinger bekamen in der Folge keinen Zugriff mehr auf das Spiel, schafften es aber immerhin, die Partie lange Zeit offen zu halten.

In der Schlussphase bekamen die Hausherren einen Elfmeter zugesprochen, der die Entscheidung brachte. Erneut Nakos verwandelte sicher. Der pfeilschnelle Haitham Obeyapwa schraubte das Ergebnis in der Nachspielzeit noch auf 4:1. Ein durchaus verdienter, wenngleich etwas zu hoch ausgefallener Sieg für den Landesligaabsteiger.

 

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Im Derby behielten die Young Boys die Oberhand.

Aufsteiger VfL Pfullingen II blieb auch im zweiten Bezirksligaauswärtsspiel erfolgreich. Beim TSV Sickenhausen gewannen die Mannen um Kapitän Benjamin Hübner deutlich mit 3:0 (1:0) Toren. Mann des Tages war Maurizio Laureti. Der vom SV Nehren heimgekehrte Stürmer zeichnete für zwei Tore verantwortlich.

Die Hausherren waren für die erste spektakuläre Situation verantwortlich. Anton Kandlbinder hielt aus der Distanz drauf und der Ball knallte gegen das Lattenkreuz (21.). Zwei Minuten später die Pfullinger Führung. Einen langen Ball von Julian Welsch nahm Laureti gekonnt mit und vollendete zum 0:1. Der VfL war von nun an die spielbestimmende Mannschaft, verpasste es aber, das Ergebnis deutlicher zu gestalten.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste am Drücker. Dennis Pfitzer erhöhte mit einem schönen Schuss aus der Drehung auf 2:0 (54.). Neun Minuten später krönte Laureti seine starke Leistung an diesem Nachmittag. Im Strafraum spielte er drei Gegenspieler aus und setzte den Ball zur Entscheidung unter die Latte. Mit dieser erneut starken Leistung hat Pfullingens zweite Garnitur unter Beweis gestellt, dass der Ligaverbleib kein Traum bleiben muss.

 

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Maurizio Laureti war an diesem Nachmittag nicht zu stoppen.