Durch einen knappen Sieg im Verfolgerduell gegen den im Jahr 2018 starken TSV Glems und dem Patzer des TSV Oferdingen wahrt der VfL Pfullingen II seine Chancen auf den zweiten Platz in der Kreisliga A, der zur Teilnahme an den Relegationsspielen berechtigt.

Im Stadion am Schönberg sahen die Zuschauer eine recht überschaubare Partie, in der die Hausherren Wiedergutmachung für das blamable 3:5 gegen den TSV Kusterdingen am vergangenen Sonntag betrieben. Allerdings schöpfte der VfL sein potential gegen teilweise feldüberlegene Glemser nicht annähernd aus. Schlussmann Tim Becker hielt seine Farbe ein ums andere Mal im Spiel. Dennoch gelang Manuel Elting mit seinem 12. Saisontor nach 20 Minuten aus kurzer Distanz die Pfullinger Führung. Kurz vor dem Pausenpfiff glich Dzemal Morankic zum verdienten 1:1 aus.

Nach einem Foul am einschussbereiten Patrick Weiland zeigte Schiedsrichter Stephan Dorer erneut auf den Punkt. Julian Welsch verwandelte sicher zur neuerlichen Pfullinger Führung (69.). Die Schützlinge von Matthias Jedele brachten den knappen Erfolg dann über die verbliebene Zeit und rücken somit bis auf zwei Punkte an den TSV Oferdingen heran.

 

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Im Kampf um den begehrten zweiten Platz konnte der VfL Boden gut machen.

Einen Rückschlag im Kampf um den Relegationsplatz musste die zweite Garnitur einstecken. Gegen den abstiegsbedrohten TSV Kusterdingen setzte es eine blamable 3:5 (2:2)-Heimniederlage. Die Gäste gingen hochmotiviert in die Partie, während der favorisierte Gastgeber nicht im Ansatz sein Potential abzurufen bereit war. Kusterdingen ging drei Mal in Führung, der VfL II glich bis zur 65. Minute immer wieder auf.

Nach dem 3:3 schien es, als könnten Benjamin Hübner und Co. Die Partie drehen. Doch ein von Andreas Braun verwandelter Freistoß zum 3:4, bei dem Schlussmann Adrian Wrobel eine unglückliche Figur machte, brach den Schützlingen von Matthias Jedele endgültig das Genick. In der Schlussminute machte Wolfram Deuscher den Sack endgültig zu. Für Pfullingen trafen Dennis Pfitzer (2) und Hübner.

 

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Auslands-Heimkehrer Immanuel Baur konnte ebenso wenig wie seine Teamkameraden einen Gästesieg verhindern.

Beim TSV Betzingen, der vor wenigen Wochen Spitzenreiter TSV Eningen mit 1:0 bezwungen hat, kam Pfullingens zweite Garnitur mit 1:4 deutlich unter die Räder. Zwar ging der VfL II früh durchKevin Schmidt in Führung (7.). „Dann haben wir komplett den Faden verloren und alles vermissen lassen, was notwendig ist, so einen Gegner auf so einem Platz schlagen zu können“, befand Pfullingens Kapitän Jan Herrmann. Die Hausherren kamen allmählich ins Rollen und drehten mit zwei schön herausgespielte Tore durch Steffen Nedele und Patrick Lauer binnen fünf Minuten die Partie.

Auch nach dem Seitenwechsel warteten die Pfullinger Zuschauer vergeblich auf ein Aufbäumen der Mannschaft. Nach der gelb-roten Karte für Jürgen Wagner und dem folgenden, durch Liridon Preniqi direkt verwandelten Freistoß war das Spiel entschieden (61.). Prenigi war es dann auch, der zehn Minuten vor Spielende den 4:1-Endstand herstellte. Herrmann bilanzierte ehrlich: „Es war ein verdienter Betzinger Sieg.“

 

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Kapitän Jan Herrmann musste mit seinem Team eine empfindliche Niederlage einstecken.

Der VfL II hat sich im Nachholspiel beim SV Sveti Sava Reutlingen den Frust der jüngsten 1:4-Niederlage gegen den TSV Betzingen von der Seele geschossen. Im Nachholspiel auf der Dietweg-Sportanlage gewannen die Schützlinge von Matthias Jedele verdient mit 8:3 (4:0) Toren.

Es dauert allerdings eine gute Viertelstunde, ehe die Pfullinger ins Rollen kamen. Nach 18 Minuten traf Manuel Elting zur Führung, nach einer guten halben Stunde erhöhte Patrick Weiland auf 0:2. Elting stellte mit einem Doppelpack noch vor dem Seitenwechsel die Weichen auf Sieg.

Im zweiten Durchgang vernachlässigten die Gäste ob der deutlichen Führung etwas die Defensivarbeit, was die wackeren Reutlinger zu drei Treffern nutzten. Doch auch der VfL tat noch einiges für das Torekonto. Zwei Mal Weiland, der unter dem Strich wie Elting auf drei Tore kam, Kevin Schmidt und der starke Dennis Pfitzer schossen den 8:3-Endstand heraus.

 

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Beim abstiegsbedrohten SV Sveti Sava Reutlingen hatte der VfL wenig Mühe.

Die Trainerpremiere ist geglückt, das Team des VfL Pfullingen II machte Coach Matthias Jedele an seinem 36. Geburtstag ein schönes Geschenk in Form von drei Punkten bei der schweren Auswärtsaufgabe beim SV Walddorf. Doch der 3:1-Erfolg war teuer erkauft. Christopher Leuze, ansonsten im Verbandsligateam im Einsatz und nach Verletzungspause zum Sammeln von Spielpraxis in der zweiten Garnitur im Einsatz, musste nach einem Sturz auf die Schulter ins Krankenhaus. Diagnose: Schlüsselbeinbruch.

Auf einem sehr schwer zu bespielenden Rasen gingen die Hausherren in der dritten Minute in Führung. Eine unglückliche Rückgabe, die auf dem holprigen Geläuf versprang und VfL-Schlussmann Tim Becker deshalb nicht unter Kontrolle brachte, versenkte Andreas Berbaum zum 1:0. Doch der VfL schlug zurück und kam nach 12 Minuten durch einen Kopfball von Tobias Steiner zum Ausgleich. Das Spiel litt über weiter Strecken unter den für Mitte März üblichen Platzverhältnissen. Geordnete Spielzüge hatten Seltenheitswert, viel spielte sich im Mittelfeld ab. In der Schlussphase erhöhten beide Teams das Tempo, mit größerem Erfolg auf Seiten der Gäste. Dennis Pfitzer glückte nach 88 Minuten der 2:1-Führungstreffer und per Konter – der SV war in den Schlussminuten alles nach vorn – stellte Manuel Elting den 3:1-Endstand her.

 

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Viel Kampf, aber auch viel Krampf beim ersten Pflichtspiel des Jahres für Pfullingens Zweite.