Mit einem Punkt kehrte der VfL Pfullingen II von der schweren Auswärtsaufgabe in Orschel-Hagen heim. Die SG führte bereits mit 2:0, doch die Schützlinge von Jörg Kluge wussten sich zu steigern und entführten durch einen Doppelpack von Youngster Hannes Haag einen wichtigen Zähler.

Im bereits letzten Auswärtsspiel der Vorrunde lief es für die zweite Garnitur zunächst nicht nach den eigenen Vorstellungen. Ilija Lukic markierte früh das 1:0, kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Sebastian Hausch auf 2:0.

Die Moral stimmte dennoch beim VfL II, auch ein Lattenschuss durch Immanuel Baur und sogar ein verschossener Handelfmeter von Maurizio Laureti brachte den Aufsteiger nicht aus dem Konzept. Dies sollte sich auszahlen. Eine Viertelstunde vor dem Ende konnte Haag den Anschlusstreffer erzielen, sieben Minuten vor dem Abpfiff gelang ihm mit einem fulminanten Schuss der Ausgleich.

„Vor allem für die Moral war dieser Punkt für uns wichtig“, befand Co-Trainer Patrick Weiland. „Bis zum Strafraum sieht es ganz gut aus, allerdings fehlte uns dann etwas die Leichtigkeit und Konsequenz im Abschluss. Daran müssen wir arbeiten, ich bin zuversichtlich für die kommenden Spiele.“

 

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Hannes Haag sorgte fast im Alleingang für das Remis bei der SG.

Im Duell mit der TuS Metzingen musste der Aufsteiger dem ambitionierten Gast verdientermaßen die Punkte überlassen. Der VfL II hielt im ersten Durchgang jedoch sehr gut dagegen und konnte mit einer 1:0-Führung in die Pause gehen. „Das hat nach Fußball ausgesehen“, lobte Trainer Jörg Kluge den Einsatz seiner Mannen in den ersten 45 Minuten. Per Kopf hatte Manuel Elting seine Farben früh in Führung gebracht. Auf der anderen Seite vergab Alexander Novak freistehend die Chance zum Ausgleich. Die Pfullinger hatten durchaus die Möglichkeit, im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit die Führung auszubauen. So scheiterte Yannik Kynast am Torhüter und Hannes Haag am Pfosten. Kluge: „Wir hätten ein 2:0 oder sogar 3:0 machen können.“

Nach dem Seitenwechsel ging es Schlag auf Schlag. Zunächst traf Marc Gollinski zum Ausgleich (47.). Nach einer knappen Stunde machte es Novak besser und drehte mit dem 1:2 die Partie. Patrick Jasny nach einem Konter und Efstratios Tzakis per direkt verwandeltem Freistoß schraubten das Ergebnis in die Höhe. Zu allem Übel sah Torwart Martin Welsch kurz vor dem Ende wegen eines Handspiels außerhalb des Strafraums die rote Karte.

 

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Die TuS war im zweiten Durchgang obenauf und siegte verdient.

Wieder einmal blieb dem VfL Pfullingen II der Erfolg verwehrt. Im Kellerduell beim TSV Wittlingen hieß es nach einer schlechten und einer passablen Halbzeit der Gäste das Erfolgserlebnis verwehrt. Aufgrund der berufsbedingten Abwesenheit von Stammtorhüter Martin Welsch kam Steffen Pehl an seiner alten Wirkungsstätte zum Einsatz. Um es vorweg zu nehmen: er war bei beiden Gegentoren machtlos.

Die Pfullinger kamen besser in die Partie, allerdings blieben sie in Sachen Torabschluss harmlos. Die Schüsse, meist aus der Distanz abgegeben, verfehlten ihr Ziel deutlich. Da machte es Martin Reiff, der schon in Diensten des VfL stand, besser mit einem Schuss aus der Drehung brachte er seine Farben in Führung (27.). Kurz vor der Pause hatte Patrick Weiland den Ausgleich auf dem Fuß, sein Schuss ließ jedoch den nötigen Druck vermissen. Kein Problem für TSV-Torhüter Kevin Dalke. Nur Sekunden später war es auf der anderen Seite Onur Seyhan, der nach einem Patzer in der Hintermannschaft auf 2:0 erhöhte. Allerdings ging diesem Treffer eine knappe Abseitsposition des Torschützen voraus.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Pfullinger leicht verbessert und drängten auf den Anschluss. Dieser gelang dann Alessio Piras, der nach einem zu kurz abgewehrten Freistoß abstaubte (68.). Dann wurde es hektisch. Auf beiden Seiten gab es jeweils eine gelb-rote Karte durch Schiedsrichter Kay Kokowski, der so wie beide Mannschaften nicht seinen besten Tag erwischte. Beim VfL traf es Neuzugang Alen Habibovic, der nach seiner Einwechslung für viel frischen Wind sorgte und nach einer angeblichen Schwalbe die zweite gelbe Karte sah (3.). Eine Entscheidung, die für großen Unmut auf Pfullinger Seite sorgte. In den verbleibenden Minuten schaffte es der VfL II nicht mehr, die notwendige Kraft für einen weiteren Treffer aufzubringen und es blieb bei der knappen Niederlage.

 

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Steffen Pehl kam an alter Wirkungsstätte für den VfL II zum Einsatz.

 

Im Kellerduell musste sich der VfL mit einem torlosen Unentschieden begnügen. Bei tristem Herbstwetter hielt sich das spielerische Niveau beider Teams haargenau an deren Tabellensituation. Die Schützlinge von Jörg Kluge hielten zunächst dagegen und ließen die Hausherren nicht zur Entfaltung kommen. Nach und nach rückte das Geschehen immer mehr vor das von Martin Welsch gehütete Gehäuse. Doch dessen Aufgabe hieß vornehmlich Ballsuche und Abschlag, da die Stürmer des TSV ihr Visier schlecht eingestellt hatten.

Daran änderte sich auch nach dem Seitenwechsel wenig. Nun hatte zwar Pfullingens zweite Garnitur mehr vom Spiel, im Strafraum war es dann jedoch meistens aus mit der Herrlichkeit. „Es war die zu erwartende schwere Partie“, gab Spielleiter Jan Herrmann zu Protokoll. „Nach dem Spielverlauf müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein, auch wenn wir uns natürlich mehr erhofft hatten.“

 

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Maximilian Metz und sein Team treten auf der Stelle.

Wieder war es nichts mit einem zählbaren (Teil-)Erfolg vor heimischem Publikum. Trotz großem Engagement musste sich der VfL Pfullingen II dem Spitzenreiter FC Rottenburg durch ein spätes Gegentor mit 0:1 beugen. Dabei hielten die Jedele-Schützlinge über nahezu die komplette Spielzeit dagegen und machten die bessere Spielanlage durch das große Engagement wett.

Wenig Torraumszenen prägten den ersten Durchgang. Die Mannschaften bekämpften und neutralisierten sich im Mittelfeld. Ein Freistoß von Bernd Kopp, den VfL-Keeper Martin Welsch entschärfte, war die beste Chance der Gäste in Durchgang eins. Auf der anderen Seite hätte Dennis Pfitzer seine Farben per Fuß und per Kopf in Führung bringen können.

Auch in Durchgang zwei plätscherte das Spiel lange Zeit vor sich hin. Erst in der Schlussphase wurde es nochmals spannend. Der eingewechselte Co-Trainer Patrick Weiland hatte die große Möglichkeit, seine Farben per Kopf in Führung zu bringen, verfehlte das Ziel allerdings knapp. Auf der anderen Seite leistete sich VfL-Kapitän Benjamin Hübner ein unnötiges Foul an der Grundlinie. Den folgenden Freistoß drückte Loris Zettel über die Linie (83.). Schiedsrichterin Daniela Kottmann beendete nach 93 Minuten die Partie, die für den FC Rottenburg mit einem etwas glücklichen Sieg endete. Die Pfullinger brachten sich wieder einmal um die Früchte ihrer Arbeit und rutschen in der Tabelle weiter ab.

 

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Dennis Pfitzer hatte im ersten Durchgang die Pfullinger Führung auf dem Fuß und auf dem Kopf.