Rasmus Joost wird Co-Trainer beim Neu-Verbandsligist VfL Pfullingen. Er löst Yasin Yilmaz ab, der sich wieder voll auf seine Rolle als Spieler konzentrieren wird. Der 36-jährige Lehrer für Sport, Chemie und Gemeinschaftskunde am Reutlinger Johannes-Kepler-Gymnasium hatte zuletzt eine einjährige Pause eingelegt, die er u.a. für den Erwerb der A-Lizenz nutzte.

Bis zum Sommer 2018 trainierte er fünfeinhalb Jahre lang den SV Pfrondorf, wo er sich mit dem Meistertitel der A-Liga verabschiedete. Der gebürtige Lübecker spielte im Juniorenbereich auf Verbandsebene, als Aktiver folgten Einsätze bis zur Bezirksliga.

„Das Angebot von Pfullingen hat mich sehr gefreut und ich habe es angenommen, weil ich große Lust habe, an der Seite eines erfahrenen Trainers die Herausforderung Verbandsliga anzugehen“, benennt Joost die Gründe seines neuen Engagements. „Nach der langen Zeit beim familiären SV Pfrondorf war es mir wichtig, zu einem Verein zu wechseln, der Leistungsorientierung, familiäres Umfeld und Kameradschaft kombiniert und ich bin nach den Gesprächen sehr guter Dinge, dass der VfL hier genau der Richtige ist!“

 

Vorstellung Joost

Rasmus Joost (rechts, neben Spielleiter Frank König) freut sich auf seine neue Aufgabe beim VfL.

Noch stehen nicht alle Starter der Verbandsligasaison 2018/2019 fest. Sowohl der FSV Hollenbach als auch der VfL Nagold haben Relegationsspiele vor sich, die das Gesicht des Teilnehmerfelds in der Württembergischen Eliteklasse verändern könnten.

Sicher ist

Aus der Oberliga müssen der 1. FC Normannia Gmünd und die TSG Backnang absteigen. Mit den Landesligameistern SV Fellbach (Staffel I), TSG Hofherrenweiler-Unterrombach (II), VfL Pfullingen (III) sowie TSV Berg (IV) stehen vier Aufsteiger fest.

Offen ist

Der FSV Hollenbach hat die Möglichkeit, sich in zwei Aufstiegsspielen gegen den Freiburger FC bzw. FV Fortuna Heddesheim für die Oberliga zu qualifizieren. Sollte dies der Fall sein, besteht die Verbandsliga in der kommenden Spielzeit aus 16 Teams. Scheitern die Hollenbacher, sind 17 Mannschaften am Start. Dies hätte einen verschärften Abstieg (fünf direkte Absteiger) zur Folge. Diese Entscheidung fällt am 23. Juni.

Die Landesliga-Vizemeister TSV Heimerdingen, SV Bonlanden, SV Böblingen sowie VfB Friedrichshafen spielen das Team aus, dass gegen den VfL Nagold um den letzten verbleibenden Platz in der Verbandsliga kämpft.

 

Vorschau Verbandsliga

Der VfL Pfullingen geht als Vertreter der Landesliga, Staffel III ins Verbandsliga-Rennen.

Die Schiedsrichtergruppe des VfL Pfullingen kann sich sehen lassen. Seit Thomas Nieswandt den Posten des Schiedsrichterbeauftragten übernommen hat, steigt die Zahl der Unparteiischen im Diensten des VfL stetig an.

Dies ist auch notwendig, denn die Vorgaben des wfv an die zu stellenden Schiedsrichter hängt von Zahl und Spielklasse der Aktiven- und Juniorenmannschaften bis einschließlich der C-Junioren ab. Beim VfL beträgt diese Sollzahl 13 pfeifende Spielleiter. Hier kann Nieswandt einen tollen Erfolg vermelden: 15 der 16 Unparteiischen haben die erforderliche Zahl an Partien gepfiffen sowie Schulungen besucht und werden somit in die Wertung übernommen. Darauf kann der VfL wirklich stolz sein!

Auf diesen Lorbeeren will sich der Schiedsrichterbeauftragte nicht ausruhen. Ständig ist er auf der Suche nach geeignetem Nachwuchs. Schließlich will er mit seiner Gruppe weiterhin zu den führenden Einheiten des Bezirks Alb zählen.

 

Schiedsrichter

Thomas Nieswandt (ganz rechts) kann stolz auf seine VfL-Schiedsrichtergruppe sein.

Schon lange war klar, dass Trainer Jörg Kluge die Traineraufgabe, die er nach dem Rücktritt von Matthias Jedele nach dem Spiel beim TSV Wittlingen im Oktober 2018 übernahm, nicht über das Ende der laufenden Saison ausführen wird. So musste sich VfL-Abteilungsleiter Sport, Oliver Herdtner, auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger machen. Und dies mit Erfolg. Kim Laudage wird ab der kommenden Saison das sportliche Sagen bei Pfullingens zweiter Mannschaft haben.

Laudage, zurzeit noch in Diensten beim TSV Wittlingen, kann einiges an Erfahrung vorweisen. Als Spieler unter anderem für den SSV Reutlingen in der Oberliga im Einsatz, verdiente sich der 32-jährige Diplom-Sportwissenschaftler auch schon auf der Trainerbank seine Sporen. Als Übungsleiter coachte er den SSV U23 (Spielertrainer) und war in der Jugend des VfB und SSV aktiv, bevor es ihn auf die Alb zog.

Nun also folgt der Weg ans Jahnhaus: „Der VfL Pfullingen ist ein sehr gut geführter Verein mit tollen Strukturen und Rahmenbedingungen. Mit der U23 erwartet mich eine junge, dynamische, hungrige und technisch begabte sowie spielstarke Mannschaft, die in ihrer Entwicklung noch nicht am Ende ist. Ich freue mich riesig, dieses Team in der nächsten Saison trainieren zu dürfen und die Jungs in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten.“

Seine Arbeit umreißt Kim Laudage folgendermaßen: „Wir wollen in der kommenden Saison weiterhin eine spielstarke Mannschaft sein, die gerne den Ball hat, das Spiel aktiv gestalten möchte und über die gesamte Spielzeit hinweg eine brutale Intensität auf den Platz bringt.“

Die VfL-Fußballer freuen sich schon heute auf die Zusammenarbeit und die gemeinsame Weiterentwicklung der U23.

 

Laudage

Kim Laudage gibt künftig die Kommandos beim VfL Pfullingen II.