Unmittelbar nach der 1:2-Pleite des Bezirksligaaufsteigers VfL Pfullingen II beim TSV Wittlingen informierte Trainer Matthias Jedele die überraschte Mannschaft und den anwesenden Abteilungsleiter Sport, Oliver Herdtner, dass er sein Traineramt mit sofortiger Wirkung niederlegt. Dazu erklärte er: „Ich bin dem VfL Pfullingen sehr dankbar, dass man mir die Chance gegeben hat, eine ambitionierte A-Liga-Mannschaft und dieses Jahr ein Bezirksliga-Team zu trainieren. Im Verlauf der letzten Wochen ist mir jedoch klar geworden, dass sich meine Ansichten und die des Vereins und der Mannschaft nicht immer decken. Daher bin ich der Meinung, dass es für den VfL Pfullingen II in der jetzigen Situation besser ist, wenn jemand anders den Posten des Cheftrainers übernimmt. Ich wünsche dem VfL alles Gute und hoffe, dass sie das Ziel des Klassenerhaltes auch erreichen.“

Jedele übernahm das Amt zu Jahresbeginn 2018 und führte das Team in Reutlingens A-Liga auf den zweiten Platz. In der folgenden Relegation gelang dem VfL II der erstmalige Aufstieg in die Bezirksliga. Nach gutem Rundenstart blieben zuletzt die Erfolgserlebnisse aus und nach zehn Spieltagen steht Pfullingens zweite Garnitur auf einem Abstiegsplatz.

„Wir sind überrascht vom Rücktritt Matthias‘, gibt Herdtner zu Protokoll. „Wir hatten erst am Freitag intern über einige Themen gesprochen. Er hat sich mehr Unterstützung aus dem Kader der Landesligamannschaft erhofft, was aber nicht im gewünschten Maße eintrat. Unter dem Eindruck der nicht bezirkslilatauglichen Leistung in Wittlingen sah er das Ziel des Klassenverbleibs stark gefährdet. Der VfL Pfullingen bedauert diese Entscheidung von Jedele, respektiert diese aber und wünscht ihm auf all seinen Wegen für die Zukunft alles Gute.“

Ein Nachfolger wurde indes schnell gefunden. Jörg Kluge, der bereits in der vergangenen Spielzeit eingesprungen ist und somit der Vorgänger Jedeles war, wird ihm in dieser Aufgabe folgen und die Mannschaft ab sofort trainieren.

 

Nachfolge Jedele

Der Vorgänger wird Nachfolger. Jörg Kluge (re.) übernimmt den Bezirksliga-Trainerposten von Matthias Jedele.

Der VfL Pfullingen II gehört zu den letzten acht Mannschaften im laufenden Pokalwettbewerb. Im Achtelfinale setzte sich das stark ersatzgeschwächte Team von Trainer Matthias Jedele bei der SGM Hirrlingen II/Hemmendorf II mit 3:1 (2:1) Toren durch.

Auf derselben Sportanlage, auf der es am vergangenen Sonntag im Bezirksligaduell mit der ersten Hirrlinger Auswahl eine 0:2-Niederlage setzte, konnte sich der VfL II dieses Mal behaupten. Tobias Astfalk erzielte nach Vorarbeit von Christopher Scheufen bereits in der 9. Spielminute das 0:1. Die Gäste blieben spielbestimmend und hätten erneut durch Astfalk und Dennis Pfitzer die Führung ausbauen können, was Torhüter Patrick Stark allerdings zwei Mal per Fußabwehr verhinderte. Kurz vor der Pause zog Kevin Schmidt aus 20 Metern ab – 0:2. In der Nachspielzeit dann noch der Anschlusstreffer der SGM durch Hannes Klocker, dem allerdings ein ungeahndetes Foul an VfL-Schlussmann Martin Welsch vorausging.

Im zweiten Durchgang war Welsch mehr beschäftigt, weil die Hausherren, die in der Runde zuvor den TSV Genkingen mit 4:0 hinauskegelten, Morgenluft witterten. Diesem Ansinnen schob jedoch Dennis Pfitzer einen Riegel vor, als er mit einem platzierten Kopfball nach präziser Flanke von Kevin Schmidt auf 1:3 erhöhte (64.). Die Partie wurde nun fahrig, das Anrennen der SGM und die Konterversuche des VfL brachten nichts mehr ein. So blieb es beim Pfullinger Erfolg, für Anfang April 2019 stehen die Viertelfinals im Rahmenterminkalender.

 

Pokal SGM HHII

Das Team des VfL II freut sich über den Einzug ins Viertelfinale, das im April 2019 durchgeführt wird.

Der Traum vom Achtelfinale ist ausgeträumt. Im Pokalspiel gegen den Verbandsligisten SKV Rutesheim unterlag der VfL vor heimischem Publikum verdientermaßen mit 1:3 (1:1) Toren.

Die 200 Zuschauer sahen zunächst eine forsche Heimmannschaft, die im Vergleich zum Punktspiel gegen Gärtringen gleich auf mehreren Positionen umbesetzt war. Dennoch hatte der VfL durch Lukas Linder nach neun Minuten die erste gute Torgelegenheit. SKV-Schlussmann Dennis Mangold war jedoch auf dem Posten und parierte den strammen Schuss. Besser machte es Minuten später Patrick Lehmann, der nach einer Hereingabe von Lukas Früh sträflich frei den Pfullinger Führungstreffer erzielen konnte. Lehmann war es auch, der nach einer halben Stunde in Folge eines Missverständnisses in der Rutesheimer Hintermannschaft alleine vor Mangold stand, dann aber zu lange zögerte und am Torhüter scheiterte. Eine ausgelassene Gelegenheit, die sich rächen sollte. Denn die Gäste hatten nun mehr vom Spiel, kamen aber kaum in gute Schusspositionen. Bis zur 45. Minute. Nachdem Tim Becker im Pfullinger Gehäuse einen an sich wenig gefährlichen Schuss nach vorne abwehrte, staubte Salvatore Catanzano zum 1:1-Halbzeitstand ab.

Dieser Ausgleich beflügelte den Verbandsligisten, der zu Beginn des zweiten Durchgangs die Gastgeber in der eigenen Hälfte einschnürte. Folgerichtig ging der SKV erneut durch Catanzano nach 53 Minuten in Führung. Trainer Michael Konietzny reagierte nun mit einigen Wechseln auf den steigenden Druck. So kam zum Beispiel Marc Tiryaki-Zeeb erstmals nach seiner langen Verletzungspause wieder zum Einsatz. Mit Erfolg. Die Hausherren befreiten sich aus der Umklammerung, mehr als eine Kopfballchance durch Linder war jedoch nicht zu verzeichnen. Zu ungenau war das Pfullinger Spiel durchs Mittelfeld, die Spitzen konnten kaum in Szene gesetzt werden und die Gäste verwalteten die knappe Führung. Nachdem Tiryaki-Zeeb nach einer Rangelei verwarnt worden war (eine harte Entscheidung), hatte Schiedsrichter Achim Mauz wenige Minute keine andere Wahl, als ihn nach einem harten Einsteigen mit der Ampelkarte vom Platz zu schicken (86.). In der Schlussminute machte Gianluca Crepaldi nach einem Konter das Pfullinger Ausscheiden perfekt. Konietzny gefrustet: „Nicht das Ergebnis, aber die Art und Weise, wie wir gespielt haben, ärgert mich.“

Am Samstag ist dann wieder Landesliga angesagt. Es steht die Auswärtspartie beim VfB Bösingen auf dem Spielplan.

 

Pokal Rutesheim

Patrick Lehmann erzielt hier das 1:0, hätte wenig später sogar den zweiten Treffer nachlegen müssen.

Der Traum vom Achtelfinale ist ausgeträumt. Im Pokalspiel gegen den Verbandsligisten SKV Rutesheim unterlag der VfL vor heimischem Publikum verdientermaßen mit 1:3 (1:1) Toren.

 

Die 200 Zuschauer sahen zunächst eine forsche Heimmannschaft, die im Vergleich zum Punktspiel gegen Gärtringen gleich auf mehreren Positionen umbesetzt war. Dennoch hatte der VfL durch Lukas Linder nach neun Minuten die erste gute Torgelegenheit. SKV-Schlussmann Dennis Mangold war jedoch auf dem Posten und parierte den strammen Schuss. Besser machte es Minuten später Patrick Lehmann, der nach einer Hereingabe von Lukas Früh sträflich frei den Pfullinger Führungstreffer erzielen konnte. Lehmann war es auch, der nach einer halben Stunde in Folge eines Missverständnisses in der Rutesheimer Hintermannschaft alleine vor Mangold stand, dann aber zu lange zögerte und am Torhüter scheiterte. Eine ausgelassene Gelegenheit, die sich rächen sollte. Denn die Gäste hatten nun mehr vom Spiel, kamen aber kaum in gute Schusspositionen. Bis zur 45. Minute. Nachdem Tim Becker im Pfullinger Gehäuse einen an sich wenig gefährlichen Schuss nach vorne abwehrte, staubte Salvatore Catanzano zum 1:1-Halbzeitstand ab.

 

Dieser Ausgleich beflügelte den Verbandsligisten, der zu Beginn des zweiten Durchgangs die Gastgeber in der eigenen Hälfte einschnürte. Folgerichtig ging der SKV erneut durch Catanzano nach 53 Minuten in Führung. Trainer Michael Konietzny reagierte nun mit einigen Wechseln auf den steigenden Druck. So kam zum Beispiel Marc Tiryaki-Zeeb erstmals nach seiner langen Verletzungspause wieder zum Einsatz. Mit Erfolg. Die Hausherren befreiten sich aus der Umklammerung, mehr als eine Kopfballchance durch Linder war jedoch nicht zu verzeichnen. Zu ungenau war das Pfullinger Spiel durchs Mittelfeld, die Spitzen konnten kaum in Szene gesetzt werden und die Gäste verwalteten die knappe Führung. Nachdem Tiryaki-Zeeb nach einer Rangelei verwarnt worden war (eine harte Entscheidung), hatte Schiedsrichter Achim Mauz wenige Minute keine andere Wahl, als ihn nach einem harten Einsteigen mit der Ampelkarte vom Platz zu schicken (86.). In der Schlussminute machte Gianluca Crepaldi nach einem Konter das Pfullinger Ausscheiden perfekt. Konietzny gefrustet: „Nicht das Ergebnis, aber die Art und Weise, wie wir gespielt haben, ärgert mich.“

 

Am Samstag ist dann wieder Landesliga angesagt. Es steht die Auswärtspartie beim VfB Bösingen auf dem Spielplan.

Als erstes Team hat sich der VfL Pfullingen II für das Achtelfinale des Bezirkspokals 2018/2019 qualifiziert. Beim Tübinger A-Ligisten SV Weiler setzte sich das Team mit 1:0 (0:0) durch. Allerdings war es wenig erbaulich, was die Akteure auf dem Rasen im Rottenburger Stadtteil boten.

Zwar hatte der Gast aus der Bezirksliga mehr Ballbesitz zu verzeichnen, konnte jedoch kaum ein gefährliches Angriffsspiel aufbauen. Auch die Hausherren präsentierten sich wahrlich nicht in Bestform, so plätscherte die Begegnung im ersten Durchgang im Mittelfeld dahin.

Erst mit der Einwechslung von Maximilian Mez, Maurizio Laureti und Patrick Weiland kam etwas Schwung in die Bude. Prompt bediente Weiland im Strafraum Dennis Pfitzer, der wenig Mühe hatte, zum 0:1 abzuschließen (54.). Damit schienen sich die Schützlinge von Matthias Jedele zufrieden zu geben, was sich in der Schlussphase beinahe noch rächte. Mit der besten Weiler Gelegenheit scheiterten sowohl Christian Schaupp als auch Philipp Samtner im Nachschuss an einem Abwehrbein auf der Torlinie.

 

Pokal Weiler

Dennis Pfitzer war in Weiler der Schütze des goldenen Tores.