Die erste Halbzeit begann alles andere als nach Geschmack von Trainer Philipp Staneker. Der FV ging nach einem Eckball in Führung Yunus Kulu vollendete zum 1:0 (3.). In der Folge ließ Pfullingens U17 ihre Zweikampfstärke völlig vermissen, und so ging es nach einer schlechten Leistung in die Pause. Der VfL zeigte direkt zu Beginn des zweiten Abschnitts, dass er am Ergebnis etwas ändern wollen. Zweikämpfe wurden von nun an angenommen und gewonnen. „Der nötige Aufschwung kam durch einen verschossen Elfmeter von uns“, berichtete VfL-Kapitän Fabian Flitsch.

Innerhalb von vier Minuten schnürte Vincent Hornung einen Doppelpack und führte somit sein Team in die richtige Bahn (49. und 52.). Nun wusste auch Ravensburg wieder hochzuschalten, allerdings erzielte in dieser entscheidenden Phase der frisch eingewechselte Pavlos Christidis das wichtige 1:3 (67.). Die Gastgeber kamen postwendend durch Noah Herold zum Anschlusstreffer (69.). Von nun an war auf Seiten des VfL eine stabile Defensive gefragt. Diese bewährte sich, während auf der anderen Seite Maksim Prpos nach überragender Vorarbeit von Albert Silov zum entscheidenden 2:4 abschloss (80+2.). Flitsch: "Nach einer starken zweiten Halbzeit konnten wir uns mit diesem erkämpften Sieg belohnen. Ich bin stolz auf die Jungs und unsere geniale Moral!“

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Vincent Hornung drehte mit seinem Doppelpack die Partie.

Ein vogelwildes Spiel boten der Tabellensechste VfL Pfullingen und der Ligadritte FV Ravensburg im Volksbank-Stadion. Elf Tore, wechselnde Führungen und der entscheidende Doppelschlag von Daniel Schäfer in der Schlussphase boten dem Fan des Angriffsfußballs sehr kurzweilige Unterhaltung. Die Gäste waren zu Beginn der Partie wacher und gingen folgerichtig durch Yannic Huber bereits nach sieben Minuten in Führung. Doch der VfL schlug zurück. Dank der Lufthoheit von Marco Diegel, der das 1:1 per Kopf erzielte und das 2:1-Kopfballtor von Samuel Schmid mit dem Haupte vorbereitete (40.), war das Spiel gedreht. Als dann erneut Schmid per Strafstoß auf 3:1 erhöhte, schien die weitere Richtung des Spiel vorgezeichnet. Doch weit gefehlt, Huber verkürzte mit dem Halbzeitpfiff auf 2:3.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs war es wiederum Huber, der mit seinem dritten Tor, dieses Mal vom Elfmeterpunkt, zum verdienten 3:3 ausgleichen konnte (56.). Nun waren allerdings die Pfullinger wieder an der Reihe. Roman Schubmann brachte den VfL nur eine Minute später erneut in Führung. Die Gäste, die mit den Pfullinger Auswärtstrikots antreten mussten, da sie ihre komplette Ausrüstung zu Hause vergaßen, wollten sich jedoch nicht geschlagen geben. Enes Özmen und Nikola Brankovic nutzten Nachlässigkeiten der VfL-Hintermannschaft eiskalt aus, 4:5 nach 79 gespielten Minuten. Nun mobilisierten die Jungs der Trainer Marco Knoll und Thorsten Fock die letzten Reserven. Mit Erfolg: Mit einem Doppelschlag binnen sechzig Sekunden sicherte Daniel Schäfer den Gastgebern den ersten Punktspielerfolg des Jahres. „Wir haben nie aufgegeben und durch starke Moral am Ende verdient gewonnen“, lobte Knoll den Charakter seiner Truppe.

 

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Pfullingens erster Streich: Marco Digel (Nr. 5) trifft zum 1:1.

Im ersten Rückrundenspiel der Saison hieß es gleich Derbytime oder Zweiter gegen Erster! In diesem sehr umkämpften Topspiel trennten sich der VfL Pfullingen und der SSV Reutlingen mit einem torlosen Remis.

Mit dem Anpfiff waren die Pfullinger Jungs auf Betriebstemperatur. Der SSV fand trotz mehr Ballbesitz in den ersten 30 Minuten nicht ins Spiel, da der VfL stark anlief. Gegen Ende von Durchgang einst kamen die Kicker von der Kreuzeiche mit mehr Zug zum Tor. Jegliche Versuche wurden allerdings von einer starken Abwehr sowie einem ebenso souverän auftretenden Keeper Nick Altenhof vereitelt. Somit ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Pause.

Die zweite Hälfte ähnelte der ersten. Es wurde weiterhin jeder Zweikampf mit allen Mitteln geführt. Dies führte zu jeweils zwei gelben Karten auf beiden Seiten. Die Kräfte schwanden, doch durch Wechsel zur richtigen Zeit konnte dies kompensiert werden. So blieb es im Nachbarschaftsduell beim der Punkteteilung. VfL-Trainer Philipp Staneker lobte sein Team: „Ich bin absolut zufrieden mit der kämpferischen Leistung und Einstellung der Jungs. Spielerisch war der SSV etwas besser, aber alles in allem ist es ein verdienter Punktgewinn.“

 

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Die U17 erkämpfte sich gegen den Spitzenreiter einen wichtigen Zähler.

Zum Rückrundenauftakt der Verbandsliga Süd waren die Pfullinger A-Junioren beim SSV Reutlingen zu Gast. Nach einer umkämpften Anfangsphase mit Chancen auf beiden Seiten erzielten die Reutlinger durch ein schönes Freistoßtor durch Savas Ioannidis in der 41. Minute den Führungstreffer. Nach der Halbzeit gelang dem SSV nach einer Ecke in der 50. Minute durch Luka Gyselincks das 2:0. Im direkten Gegenzug kamen dann die Pfullinger ebenfalls nach einer Ecke durch ihren Innenverteidiger Marco Digel zum 1:2-Anschluss und die Partie wurde wieder spannend.

Dann wurde es kurios: Wegen eines Schwans auf dem Platz kam es zu mehreren Unterbrechungen. Nach der Aufregung hatten beide Teams in diesem Derby Chancen auf ein weiteres Tor, ehe Rafael Filipovic in der 81. Minute mit einem strammen Schuss den Ausgleich erzielte. Nun war die Partie offen und beide Teams wollten den Sieg. In der 87. Minute fiel dann für den SSV Reutlingen der 3:2 Endstand. Mit einem guten Spielzug und ein wenig Glück spielten sich die Reutlinger bis vor das Tor der Pfullinger und Mardochee Mourera konnte am Ende lässig einschieben. Trotz einer siebenminütigen Nachspielzeit kamen die Pfullinger nicht mehr ausreichend genug vor das Reutlinger Tor. „Schade, ein Punkt wäre verdient gewesen“, sagte VfL-Coach Marco Knoll nach dem Spiel. „Das Fehlen von drei Stammspielern konnten wir heute nicht kompensieren.“

 

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Rafael Filipovic traf zum zwischenzeitlich 2:2, doch am Ende reichte es nicht zu einem Punkt.

Das Spiel hielt, was die Tabellenkonstellation Dritten gegen Zweiter versprach. Von Beginn an war es das erwartete Topspiel mit schnellen Kombinationen und sehenswerten Aktionen. Den ersten Wirkungstreffer setzte der Gast aus Rottenburg. Nach einem unzureichenden Klärungsversuch gelang Leon Haug ein Traumtor aus 25 Metern (7.). Doch nun waren die Pfullinger Jungs sehr gut im Spiel und konnten durch etliche Passstafetten zahlreiche Chancen herausspielen. Den verdienten Ausgleichstreffer erzielte daher Vincent Hornung nach einem exaktem langen Ball von Liam Allseits per Heber (33.).

Beide Mannschaften kamen gut erholt aus der Kabine. Doch nun bewies der Gastgeber den besseren Torriecher. So war es Albert Silov, der nach einem Eckball per Hacke den VfL in Führung brachte (50.). Pfullingens U17 drängte auf das nächste Tor, doch musste sich in dieser Phase auf der anderen Seite Torspieler Nick Altenhof auszeichnen, um den Ausgleich zu verhindern. Nach einer sehenswerten Kombinationsspiel über Vincent Hornung, der auf den aufgerückten Verteidiger Moritz Moczygemba querlegte, erhöhte dieser nach einer guten Stunde auf 3:1 erhöhte. Der nächste Treffer ließ nicht lange auf sich warten. Sotirios Vassiliou stellte die Weichen auf Pfullinger Sieg (66.). Die Gäste warfen nochmal alles nach vorne, Leon Kaiser gelang der Anschlusstreffer (69.). Mehr als Ergebniskorrektur sollte es am Ende allerdings nicht sein und so blieb es beim verdienten 4:2. Durch diesen Erfolg überwintern die Schützlinge von Philipp Staneker auf dem zweiten Platz.

Kapitän Fabian Flitsch: „Die ganze Mannschaft ist nach einem katastrophalen Start in die Saison nun überglücklich, auf Platz zwei überwintern zu können. Zur Rückrunde wollen sie an das heutige Spiel anknüpfen. Das Junioren-Redaktions-Team wünscht allen Lesern fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!“

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Freude herrscht bei Pfullingens U17 über den starken Auftritt im Spitzenspiel.

 

Zum Abschluss der Vorrunde und des Jahres musste der VfL im Derby in Rottenburg eine Niederlage hinnehmen. In einem umkämpften Spiel tasteten sich beide Teams langsam in die Partie. Pfullingen reklamierte Mitte des ersten Durchgangs nach einem vermeintlichen Foul an Samuel Schmid einen Elfmeter für sich, doch der Pfiff blieb aus. Stattdessen ging der FC durch Alioune Kane Diedhiou in Führung (27.).

Im zweiten Durchgang präsentierte sich der VfL bissiger und kämpfte um jeden Meter. Lohn der Mühe war der Ausgleich durch Schmid nach einer Stunde. Doch die Hausherren schlugen durch Nick Heberle nur eine Minute später eiskalt zurück. Die Gäste warfen nun alles nach vorn, hatten aber im Abschluss kein Glück. Anders die Rottenburger, die durch Roque Kiesow fünf Minuten vor dem Spielende den Sack zumachten. Trainer Marco Knoll macht seinem Team keinen Vorwurf: „Wir haben ein ordentliches Spiel abgeliefert und die beiden B-Junioren im Team haben ihre Sache mehr als gut gemacht. Jetzt gehen wir in die Pause und in der Vorbereitung werden wir konzentriert an unseren Fehlern arbeiten, damit wir mit einem guten Start aus der Pause kommen.“

 

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Samuel Schmids zwischenzeitlicher Ausgleichstreffer war unter dem Strich zu wenig.

 

 

Das Spiel begann vielversprechend für die Gäste: Nach einer starken Einzelaktion traf Stürmer Vincent Hornung zur Führung für die Gäste (6.). Doch die Freude war nicht von langer Dauer. Nur zwei Minuten später konnte der VfL den Ball nach einem Einwurf nicht klären, bei der anschließenden Flanke musste Nick Zimmerer nur noch den Kopf hinhalten – 1:1. Nach dieser wilden Anfangsphase beruhigte sich das Spiel, bis zur Pause gab es keine nennenswerten Torchancen mehr.

Im zweiten Durchgang schalteten die Ulmer einen Gang nach oben. In der 57. Minuten schloss Stefan Haiß einen gut herausgespielten Angriff mit dem 2:1. Der VfL drängte nun auf den Ausgleich. Die sich nun bietenden Räume nutzte der SSV und erhöhte durch Zimmerer auf 3:1 (65.). Die Pfullinger gaben jedoch nicht auf, erneut Hornung verkürzte nur eine Minute später. Doch der Ausgleich wollte nicht fallen, im Gegenteil: Nach einem Foul von VfL-Schlussmann Nick Altenhof schnappte sich Zimmerer den Ball und sorgte vom Elfmeterpunkt mit seinem dritten Treffer des Nachmittags für die Entscheidung.

 

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Mittelfeldmann Lukas Klemenz musste von einer Niederlage seines Teams berichten.

Der erste Durchgang des Derbys war sehr taktisch geprägt. Beide Seiten schenkten sich nicht viel, dennoch gab es hüben wie drüben Chancen zur Führung. Ein Kopfballtor von Samuel Schmid nach schöner Vorarbeit von Andreas Piotopoulos über die rechte Seite brachte die Pfullinger Führung (42.). Der VfL nutzte den Schwung, noch vor dem Seitenwechsel erhöhte Marco Digel ebenfalls per Kopf auf 2:0.

Im zweiten Durchgang wurde es deutlich hitziger. Die Gäste mussten, um im Spiel zu bleiben, den Anschlusstreffer erzielen, während die Hausherren auf Stabilisierung der Führung aus waren. Die TSG konnte ihr Vorhaben in die Tat umsetzen, per abgefälschtem Schuss traf der Ex-Pfullinger Melih Erborazan zum 2:1 (64.). In der langen und hektische Nachspielzeit sah ein Gästespieler noch die rote Karte, es blieb jedoch beim knappen Pfullinger Erfolg im letzten Heimspiel des Jahres. „Einmal mehr bin ich stolz auf die Jungs, dass sie nach der bitteren Niederlage am vergangenen Wochenende zurückgekommen sind und wir den Derbysieg eingefahren haben“, gab ein zufriedener Trainer Marco Knoll zu Protokoll.

 

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Marco Digel traf kurz vor dem Halbzeitpfiff zum 2:0.

Nach sieben Erfolgen riss die Pfullinger Siegesserie ausgerechnet gegen das Schlusslicht SV Weingarten. Die Gäste aus Oberschwaben entführen beim 2:2 einen verdienten Punkt beim neuen Tabellenzweiten. Viele Fehlpässe prägten das Spiel des VfL in der Anfangsphase. Einen Ballverlust nutzten die Gäste und gingen durch Henrique Neto in Führung (17.). Nach etlichen Chancen konnte Vincent Hornung nach einer guten halben Stunde des Ausgleich erzielen. Zu allem Übel vergab Hornung noch vor dem Seitenwechsel einen Strafstoß.

Trainer Philipp Staneker reagierte mit zwei offensiven Wechseln und bewies ein glückliches Händchen. Einer dieser Joker, Sotirios Vassiliou, traf per direktem Freistoß (47.) und führte sein Team auf die vermeintliche Erfolgsspur. Der VfL ließ nun mehrere Hochkaräter liegen, dies sollte sich rächen. Erneut Neto glich für den SV zum 2:2-Endtsand aus (66.) Stanecker: „"Ich bin sehr enttäuscht vom Ergebnis, aber nicht von meiner Mannschaft. Was wir an Chancen erspielt haben, spricht für das Team. Aber was wir daraus machen, müssen wir verbessern!"

 

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Traf zum 1:1, scheiterte danach allerdings vom Elfmterpunkt. Pfullingens Vincent Hornung.

Nur eine Woche nach dem überraschenden Sieg in Balingen kassierte die U19 des VfL beim VfB Bösingen eine böse Klatsche. „Es war ein Tag zum Vergessen“, schüttelte Trainer Marco Knoll den Kopf. Nach dem frühen Rückstand durch Marco Hechler versuchte der VfL ins Spiel zu kommen, doch vergebens. Kurz vor der Halbzeit erhöhte Yannick Spät per Strafstoß auf 2:0.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Pfullinger deutlich präsenter. Die Gäste waren drauf und dran, den ersten Durchgang vergessen zu machen. Allerdings nur, bis der VfB erneut jubelte. Leon Schlosser erhöhte nach einer Stunde auf 3:0. Dies war der Genickbruch für den VfL, die Spieler ergaben sich fortan ihrem Schicksal. Andy Zimmermann und Spät jeweils per Doppelpack schraubten das Ergebnis auf einen deprimierenden 0:7-Endstand aus Pfullinger Sicht.

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Trainer Marco Knoll und sein Kollege Thorsetn Fock mussten in Bösingen eine 0:7-Niederlage schlucken.