Trotz spielerischer Überlegenheit und mehr Ballbesitz lag der VfL bereits früh in Rückstand. Nach einem Freistoß der Balinger schafften es die Pfullinger nicht, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern und Dogu Yilmaz köpfte den Ball am langen Pfosten stehend zum 1:0 über die Linie. Weiterhin waren die Schützlinge von Philipp Staneker das bessere Team, konnten jedoch kaum Torchancen erspielen. Erst nach 25 Minuten war Goalgetter Kay Adam beim Ausgleich ebenfalls per Kopf erfolgreich. Fast aus dem Nichts die erneute Führung für die TSG. Wieder stimmte die Ordnung bei einem Eckball nicht, was Kevin Haziraj mit dem Halbzeitpfiff zu nutzen wusste.

„Der zweite Durchgang gehörte dann ganz klar wieder uns“, analysierte Schlussmann Richard Werner. Allein seinen Vorderleuten wollte der neuerliche Ausgleich einfach nicht gelingen. In der Schlussphase kam dann etwas Hektik auf, da der VfL mit aller Macht drängte und die Hausherren mit Mann und Maus verteidigten. Am Ende blieb es bei der knappen Niederlage, wodurch die Pfullinger auf Rang drei der Tabelle abrutschten.

 

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Lukas Klemenz und sein Team mussten sich in Balingen mit einer 1:2-Niederlage abfinden.

Ein Zehn-Tore-Spektakel veranstalteten der VfL und die Oberschwäbischen Gäste am Sonntagmittag. In der Anfangsviertelstunde hatten die Hausherren die Nase vorn, Eren Ayvaz belohnte seine Jungs für deren Einsatz mit dem Führungstreffer. Doch die Gäste wollten sich so einfach nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und gaben nun Gas. Binnen fünf Minuten drehten Ersin Cerimi und Niclas Keller die Partie, vor dem Halbzeitpfiff setzte Patryk Meissner noch einen drauf – 1:3.

Eine deutliche Halbzeitansprache der Trainer Marco Knoll und Thorsten Fock sollte die Wende bringen. Doch diese schien ungehört zu verhallen, denn Daniel Popp erhöhte nach einer Stunde zum 4:1 für den FV. Das 2:4 durch Daniel Schäfer schien kaum wenig mehr als Ergebniskosmetik (77.), vor allem, da Cerimi sechs Minuten vor dem Ende zum 2:5 traf. Doch jetzt ging es erst richtig los und alle, die das Spiel abgehakt hatten, lagen falsch. „Wie aus dem Nichts drehten wir plötzlich auf“, schüttelte Kapitän Julian Eisele im Nachhinein mit dem Kopf. Samuel Schmid und Slavko Filipovic machten es mit einem Doppelpack binnen zweier Minuten wieder spannend. In der Nachspielzeit zeigte der Schiedsrichter nach einem Foul auf den Elfmeterpunkt. Ayvaz trat an und versenkte den Ball zum umjubelten 5:5-Ausgleich in den Maschen. Eisele: „Das war ein unglaubliches Spiel mit einer starken Aufholjagd!“

 

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Jubel in der Nachspielzeit. Eren Ayvaz, Schütze des 1:0, zeichnet auch für das 5:5 per Strafstoß verantwortlich.

Die B-Junioren des VfL Pfullingen stehen nach einem 7:0-Kantersieg gegen die TSG Ehingen aufgrund der besseren Tordifferenz wieder auf dem zweiten Tabellenplatz der Verbandsstaffel Süd.

Der Anfang der Partie war sehr ausgeglichen, sowohl die Hausherren als auch die Gäste aus Ehingen spielten ihre Chancen heraus und hatten beide die Möglichkeit, den Führungstreffer zu erzielen. Nach 16 Minuten war soweit: Albert Silov traf nach einer Freistoßhereingabe zur Führung. In der Folge nahmen die Pfullinger das Spiel in die Hand. Sotirios Vassiliou erhöhte in der 21. Minute. Schon mit dem nächsten Angriff erzielte Tamay Inac das 3:0 und vor der Pause schraubte Kay Adam das Ergebnis auf4:0.

Nach dem Seitenwechsel drosselten die Gastgeber ihre Bemühungen etwas. Schlussmann Richard Werner: „So kamen die Ehinger auch wieder zu Gelegenheiten.“ Ein Gegentor fiel jedoch nicht. Im Gegenteil, Vasilliou schnürte in der 52. Minute seinen Doppelpack mit dem Treffer zum 5:0. Es dauerte eine Weile und mehrere Chancen, bis der nächste Treffer zu Buche stand. Der eingewechselte Danijel Beslic erhöhte auf ein halbes Dutzend Treffer. Drei Minuten später traf Luka Caliskan zum 7:0 Endstand - per Elfmeter, welchen er nach tollem Solo selbst herausholte. Werner: “Mit diesem Sieg im Rücken fahren wir nun mit breiter Brust zum Spiel in Balingen am kommenden Sonntag.“

 

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Wieder einmal traf Sotirios Vassiliou doppelt.

Beim zuletzt etwas schwächelnden Spitzenreiter TSG Balingen mussten sich Pfullingens A-Junioren am Ende deutlich mit 2:6 (1:3) geschlagen geben. Dabei konnten die Schützlinge von Marco Knoll und Thorsten Fock das Spiel lange offen halten.

Pfullingen startete mit guten Chancen, aber Balingen war cleverer und ging nach fünf Minuten in Führung. Auch beim 2:0 machte es der Aufstiegsaspirant durchaus sehenswert. Nach und nach kamen die Gäste besser ins Spiel, prompt konnte Marvin Krüger verkürzen (29.). Balingen stellte jedoch fünf Minuten später den Zwei-Tore-Abstand durch einen verwandelten Handelfmeter wieder her.

Für den zweiten Durchgang hatte sich der VfL einiges vorgenommen und bereits nach 47 Minuten verkürzte Samuel Schmid zum 2:3. Doch Unkonzentriertheiten in der Hintermannschaft führten wieder zu Chancen der Balinger, die eine davon zum 4:2 nutzen. „Auch danach ließen wir nicht locker. Aber es hat nichts mehr gebracht“, erzählte Kapitän Julian Eisele. Im Gegenteil, der Tabellenführer schraubte das Ergebnis auf 6:2. Eisele: „Sechs Gegentore waren am Ende definitiv zu viel.“

 

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Kapitän Julian Eisele musste von einer Niederlage seines Teams beim Tabellenführer berichten.

Die 2:4-Niederlage im Derby gegen den SSV Reutlingen am vergangenen Mittwoch haben Pfullingens B-Junioren schnell vergessen. Vom Auswärtsspiel beim TSV-Neu Ulm kehrten die Schützlinge von Philip Staneker mit einem Dreier im Gepäck heim. Der VfL war von Beginn an tonangebend und schnürte die Hausherren in der eigenen Hälfte ein. Schnell kamen die ersten Torchancen zustande, die jedoch ihr Ziel noch nicht fanden. Anders nach einer halben Stunde. Kay Adam brach den Bann und schloss einen Konter zur Gästeführung ab. Noch vor dem Pausenpfiff erhöhte Erblin Gorgaj auf 2:0.

In Halbzeit zwei spielten die Pfullinger ihre nach wie vor vorhandene Dominanz nicht aus und gerieten prompt ins Schwimmen. Die Folge: der TSV verkürzte nach 53 Minuten durch Eronis Dinaj auf 1:2. „Danach war das Spiel von Hektik geprägt, auf wir spielten die knappe Führung verdient nach Hause“, berichtete Kapitän und Torhüter Richard Werner.

 

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Erblin Gorgaj traf vom Elfmeterpunkt zum 0:2.

Zu Hause läuft es in diesem Jahr für die U19 des VfL. Das bekam der Tabellenvorletzte der TSG Ehingen deutlich zu spüren und wurde mit einer 1:7-Packung nach Hause geschickt. Die Pfullinger ließen keinen Zweifel daran, wer den Platz als Sieger verlassen sollte. Eren Ayvaz per Kopf gelang der erste Pfullinger Treffer (9.), Samuel Schmid und Daniel Schäfer legten noch in der ersten halben Stunde auf 3:0 vor, was zugleich der Halbzeitstand war.

Nach dem Seitenwechsel dauerte es wiederum nur wenige Minuten, dann sorgte Slavko Filipovic für die frühe Vorentscheidung in einer recht einseitigen Partie. Nur eine Minute später erhöhte erneut Schäfer auf 5:0. Die TSG durfte dann auch mal ran, nach einer Ecke köpfte Luca Ulmer unbedrängt ein. Erst in der Schlussphase drehte der VfL erneut auf. Die eingewechselten Luka Caliskan und Leon Fleischer schraubten den Endstand auf 7:1. „Wir haben das Spiel über 90 Minuten kontrolliert“, war Trainer Marco Knoll zufrieden. „Das einzige, was ich meine Truppe ankreiden muss ist die Vielzahl an ausgelassenen Chancen. Überdies ist es schade, dass wir nicht ‚zu null‘ gespielt haben.“

 

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 Eren Ayvaz eröffnete nach acht Minuten den Torereigen.

Im Spitzenspiel der B-Juniorenverbandsstaffel musste der VfL am Mittwochabend eine 2:4 (0:1)-Niederlage gegen die Altersgenossen des SSV Reutlingen hinnehmen, der nun mehr denn je dem Titel entgegenstrebt.

In einem kampfbetonten Derby gelang dem Kreuzeiche-Team das frühe 0:1 durch Ben Schaal (11.). Nach und nach kamen auch die Schützlinge von Philipp Staneker besser ins Spiel, verpassten es aber, vor dem Seitenwechsel den Ausgleich zu machen.

Steve Jäth verpasste dem VfL mit dem 0:2 nach 53 Minuten den nächsten Nackenschlag. „Dann haben Juli (Welsch) und ich umgestellt. Die Jungs zeigten eine überragende Einstellung und Moral und kämpfen sich mit dem 2:2 zurück ins Spiel“, schildert Staneker diese Phase des Spiels. Kay Adam und Luka Caliskan, der schon beim 2:0-Erfolg in der Vorrunde traf, waren die Torschützen zum Ausgleich nach 75 Minuten. Nun setzten die Pfullinger alles auf eine Karte. Staneker: „Nichts anderes als ein Sieg hätte uns in der Tabelle noch geholfen.“ Doch dieser Schuss ging nach hinten los. Die ausgebufften Reutlinger machten mit dem Doppelpack durch Mirhan Inan in der Schlussphase alles klar.

„Der SSV war einfach reifer und hat die Chancen, die sie hatten, genutzt. Muss man anerkennen“, gab Pfullingens Cheftrainer zu. Auch Torwart und Berichterstatter Richard Werner bekannte: „Es war eine verdiente Niederlage.“ Nun konzentriert sich das Team darauf, wie im Vorjahr auf Platz zwei zu landen.

 

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Kay Adam traf zum 1:2, doch am Ende sollte es nicht reichen für seinen VfL.

Nach dem jüngsten Heimerfolg wollte Pfullingens U19 auch auswärts beim SV Zimmern punkten. Die Partie begann verhalten, beide Teams kamen zunächst zu wenigen guten Möglichkeiten. Das änderte sich schnell. So trafen die Hausherren den Pfosten und dem VfL wurde ein Abseitstor aberkannt. Kurz vor der Halbzeit kam es zu einer kniffligen Situation im Pfullinger Strafraum. Der Schiedsrichter zeigte auf den Elfmeterpunkt, Stürmer Oskar Szymanski trat an und traf zur Halbzeitführung des SV.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit traten die Schützlinge von Thorsten Fock und Marco Knoll etwas forscher auf und bedingt durch Einwechslungen kam neuer Schwung in die Sache. Der VfL erarbeitete sehr gute Tormöglichkeiten, die jedoch allesamt ungenutzt blieben. So traf Elias Lachenmann zum Beispiel nur die Latte. In der Schlussphase warfen die Gäste VfL alles nach vorne und versuchten, den Ausgleich zu erzwingen. Dies eröffnete Räume für Konter, in einem Fall traf Atakan Özpinar beim Klärungsversuch jedoch nicht den Ball, sondern den Zimmerer Stürmer. Der Schiedsrichter zog ohne zu zögern die rote Karte für diese Notbremse. „Insgesamt hatten wir gute Möglichkeiten, um den Ausgleich oder sogar eine Führung zu erzielen. Diese haben wir allerdings nicht genutzt. Zudem müssen die vereinzelten Fehler im Aufbauspiel abgeschafft werden“, analysierte Berichterstatter Julian Eisele.

 

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Rot in der Schlussphase: Atakan Özpinar wird dem VfL auf unbestimmte Zeit fehlen.

Schon in den ersten Minuten war klar, wer das Spiel bestimmen wird. Die Pfullinger hatten vom Anpfiff weg die komplette Spielkontrolle und legte sich die Rottenburger Abwehr zurecht. Allerdings war der VfL im letzten Drittel zu inkonsequent und die Angriffe wurden nicht konzentriert zu Ende gespielt. Nach einer Viertelstunde war es aber soweit und Sotirios Vassiliou traf, nach Abpraller in der Rottenburger Abwehr, sehenswert per Fallrückzieher zur 1:0 Führung für die Echazstädter. Die Gäste waren weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, aber schafften es nicht, gefährlich vors Tor zu kommen. Die Folge: Nach einer kurzen Phase der Unkonzentriertheit glichen die Rottenburger in Minute 33 aus. Jedoch traf noch vor der Pause der stark aufspielende Vassiliou erneut zur Führung für den VfL.

Nach dem Seitenwechsel nahmen sich die Staneker-Schützlinge wieder etwas zurück und die Konzentration ließ nach. Dadurch kamen auch die Rottenburger wieder mehr auf und waren bemüht, Torgelegenheiten zu erspielen, gefährlich waren diese allerdings nicht. Erst in der 75. Minute machte Danijel Beslic den Sack zu und traf nach kurzem Solo aus 20 Metern zum 3:1. Und mit dem Schlusspfiff erhöhte Kay Adam zum 4:1 Endstand.

Nun blickt das Team auf das Derby gegen Spitzenreiter SSV Reutlingen am Mittwoch, 27. März um 19 Uhr.

 

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Sotirios Vassiliou traf beim Erfolg über Rottenburg doppelt.

Nach dem missglückten Start ins Jahr konnte der VfL beim zweiten Anlauf Wiedergutmachung betreiben. Gleich der Auftakt ins Spiel war vielversprechend. Nach einem Freistoß köpfte Armin Humic den Ball etwas kurios zur Führung ins Tor (15.). Doch die Bischofsstädter brauchten nur drei Minuten, ehe sie durch Alioune Kane Diedhiou zum Ausgleich kamen. Die Pfullinger ließen sich dadurch nur wenig beeindrucken und drehten den Turbo auf. Roman Schubmann, Luca Caliskan und Samuel Schmid schraubten das Ergebnis binnen weniger Minuten auf 4:1, was auch der Halbzeitstand war.

Es war ein Eigentor der Rottenburger, der nach wackeligen Anfangsminuten des zweiten Durchgangs alles klar machte. Jannis Hägele war der Unglücksrabe beim 5:2. „Nun wurde das Spiel zäher, beide Teams hatten etwas Unordnung in den eigenen Riehen“, wusste der Pfullinger Spieler und Berichterstatter Julian Eisele über diese Phase der Partie zu berichten. Besser wurde es in Minute 73, als der Doppeltorschütze Schmid auf 6:1 erhöhte. Von den folgenden Chancen auf beiden Seiten nutzte lediglich Alexander Frank die seine und verkürzte zum Endstand von 6:2. Eisele: „Im Großen und Ganzen war es ein erfolgreicher Sonntagmittag. Die Fehler in der zweiten Halbzeit müssen wir trotzdem abschaffen und darauf aufbauen.“

 

STU1916

Samuel Schmid traf beim Erfolg über Rottenburg doppelt.