In einem grandiosen und spannenden Spiel bezwang der VfL Pfullingen den Tabellenzweiten Balingen mit 3:2 und holte nach sechs sieglosen Spielen die lang ersehnten drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Das Spiel begann mit hohem Tempo auf beiden Seiten, wobei die Balinger ein Plus an Ballbesitz hatten. Der VfL verteidigte mit großer Leidenschaft und aggressivem Zweikampfverhalten und kam durch einige gute Konter zu ihren Chancen. Das 1:0 wurde von Hannes Haag nach schöner Vorarbeit von Jonas Drews veredelt. Die Führung sollte nicht lange halten, erzielten die Balinger doch nach einem Freistoß aus dem Halbfeld kurz darauf den Anschlusstreffer. Die Echazstädter ließen sich nicht davon beeindrucken und überzeugten weiterhin auf voller Linie, indem sie den Balingern durch eine giftige Zweikampfführung ihre spielerische Stärke nahmen. Dies sollte sich durch das Spiel wie ein roter Faden ziehen.

In der zweiten Hälfte präsentierten sich die Blauhemden weiterhin extrem stark. Vor allem im Spiel mit dem Ball waren sie nun deutlich stärker und zeigten mit teils sehr schönen Kombinationen ihre spielerische Klasse. Genau in der Drangphase der Pfullinger konnte die TSG Balingen allerdings die 2:1 Führung erzielen. Bei den Hausherren zeigte sich einmal mehr ihre eklatante Schwäche bei gegnerischen Standartsituationen. Doch wer gedacht hat, dass Spiel sei nun entschieden, wurde eines Besseren belehrt. Der VfL konnte nach einer Ecke kurz darauf durch David Straube den 2:2 Ausgleich erzielen. Als die Echazstädter in der Nachspielzeit in Person von Ibrahimi Jallow auch noch den 3:2-Siegtreffer erzielten, brachen alle Dämme bei den Gastgebern und die knappe Führung konnte trotz einer fragwürdigen Zeitstrafe für Maximilian Ott in den letzten Minuten erfolgreich über die Zeit gerettet werden. Somit war die Sensation perfekt.

Auf schlecht bespielbaren und tiefen Geläuf in Schemmerhofen kam der VfL Pfullingen nicht über ein 0:0 hinaus.

In den ersten zehn Minuten zeigten sich die Pfullinger extrem präsent und vor allem im Spiel nach vorne zeigten sich die Männer von der Echazstadt von ihrer besten Seite. Allerdings stellten sie nach diesen zehn Minuten das Fußballspielen weitestgehend ein und ließen so die Hausherren ins Spiel kommen. Besonders der Wille und der Kampf fehlten bei den Gästen. Allerdings hatten weder Schemmerhofen noch der VfL in der ersten Halbzeit klare Torchancen.

Die zweite Hälfte gestaltete sich ein wenig offener, wobei die Hausherren besser in den zweiten Spielabschnitt fanden und immer wieder am erneut überragenden Pfullinger Keeper Cornelius Gerdemann scheiterten. In der letzten Viertelstunde kamen die Gäste noch zu einigen guten Chancen, konnten den ebenfalls starken Keeper des SV jedoch nicht überwinden.

Das Unentschieden spiegelt den Spielverlauf exakt wieder, denn keine der beiden Mannschaften konnte sich wirklich einen Vorteil erspielen und somit ist das torlose Remis das korrekte Ergebnis.

„Es ist eine gefühlte Niederlage“, gab Pressewart Hannes Riehle nach dem 2:2 der Pfullinger B-Junioren beim FC Rottenburg zu Protokoll. Seine Mannschaft führte zum Auftakt der Rückrunde in der Bischofsstadt bereits mit 2:0 durch Tore von Roman Schubmann und Julian Eisele. „Wir haben die Heimmannschaft an die Wand gespielt“, blickt Riehle zurück.

In der zweiten Hälfte kamen die Pfullinger dann komplett aus dem Konzept. Klug agierende Rottenburger, welche vor allem durch ihr aggressives körperbetontes Spiel auffielen, erzielten mit zwei Kopfballtoren den nicht unverdienten Ausgleich. Trotz nur einem Punkt aus zwei Begegnungen geht der VfL als Tabellenführer in das Derby gegen Verfolger SSV Reutlingen am kommenden Samstag.

Da ist es wieder mal passiert. Die B-Junioren mussten nach sieben Siegen in Serie wieder eine Niederlage hinnehmen. Die Hausherren verteidigten mit elf Mann gegen die anstürmenden Pfullinger, die sich wieder einmal durch das Auslassen von Torchancen auszeichneten.

Quasi mit dem ersten Torschuss des SV gelang Linus Jüllig nach 64 Minuten das Tor des Tages. Auch nach diesem Gegentor verstand es der VfL nicht, weitere sich bietende Möglichkeiten zumindest in ein Unentschieden umzumünzen.

Trotz der Niederlage sind die Schützlinge von Yasin Yilmaz des besseren Torverhältnisses wegen Herbstmeister der Verbandsstaffel.

Gegen den TSV Nusplingen mussten sich Pfullingens A-Junioren mit einem 1:1 begnügen. Und das, obwohl sich die Hausherren im ersten Durchgang von ihrer besten Seite zeigten. Sie waren deutlich aggressiver im Zweikampfverhalten und ließen ihre spielerische Klasse mit starken Kombinationen immer wieder aufblitzen. In der 32. Minute führte eine starke Einzelaktion von Maximilian Ott zu Marvin Krüger, der schließlich den Ball nur noch zum 1:0 einschieben musste. Das war zugleich auch der Halbzeitstand in einer weitestgehend einseitigen ersten Hälfte.

Die zweite Halbzeit begann wie schon so oft in dieser Saison nicht gut für den VfL. Die Gäste konnten durch einen Foulelfmeter ausgleichen. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, allerdings hatten die Echazstädter auch in dieser Phase in Chancenplus. Doch sie konnten wie schon so oft in dieser Saison kein Kapital daraus schlagen. „Wir waren 90 Minuten das bessere Team“, trauerte Pressesprecher Ott den verschenkten Punkten nach. „Allerdings ließen wir auf eine sehr starke erste Halbzeit eine schwächere zweite Hälfte folgen und brachten die Nusplinger dadurch wieder ins Spiel zurück.“

 

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Marvin Krügers Treffer reichte nicht. Am Ende sprang nur ein 1:1 für den VfL heraus.

In einem spannenden Spiel setzten sich die Jungs aus Pfullingen mit 4:2 gegen Friedrichshafen durch. Dies war der siebte Sieg der U17 des VfL in Serie.

In einer furiosen Anfangsphase, in welcher das Team aus Friedrichshafen durch ein Handspiel auf der Torlinie zurecht eine rote Karte kassierten, gingen die Gäste trotz Unterzahl in Führung. Pilip Vukelic rutschte kurz zuvor bei der Ausführung des Elfmeters aus und vergab die Möglichkeit zum 1:0 für den VfL (17.). Im darauffolgenden Spielverlauf versiebte die Heimmannschaft aus Pfullingen teils kläglich zahlreiche hochkarätige Chancen. Mit Mühe und Not reichte es dennoch durch Treffer von Kay Adam und Daniel Schäfer für eine 2:1-Führung zur Pause. In der zweiten Hälfte sah man dem Pfullinger Spiel die Überzahlsituation nicht mehr an, was laut Trainer Yasin Yilmaz an der fehlenden Einstellung seiner Elf lag. Der daraus resultierende Ausgleichstreffer durch einen strittigen Elfmeter bescherte den Seehasen den zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten Ausgleich (47).

Dieses Gegentor weckte die Pfullinger Mannschaft wieder auf und so konnte der Spitzenreiter nur fünf Minuten später erneut durch Kay Adam mit 3:2 in Führung gehen. Im weiteren Spielverlauf verwaltete Pfullingen das Ergebnis größtenteils souverän, auch wenn sich vereinzelt noch Chancen auf beiden Seiten ergaben. Der eingewechselte Julian Eisele erzielte dann in der Schlussphase noch den 4:2 Schlusspunkt.

„Insgesamt ein verdienter Sieg, auch wenn er zu niedrig ausgefallen ist“, gab Pressesprecher Hannes Riehle zu Protokoll. „Die letzte Konsequenz in den Abschlüssen war heute einfach nicht gegeben.“

 

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Philipp Frank und seine Mannschaftskameraden hatten einige Mühe, bis der siebte Sieg in Serie unter Dach und Fach war.

Mit einem 11:1 (4:0)-Kantersieg in der B-Junioren-Verbandsstaffel kehrte der VfL Pfullingen vom SV Weingarten heim. Nach 19 Minuten eröffnete Armin Humic das muntere Toreschießen. Mit einem Doppelpack stelle Kay-Fabian Adam die Weichen früh auf Sieg. Elias Lachenmann erhöhte noch vor der Pause auf 4:0.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Gäste in ihrem Tordrang nicht nach. Im Gegenteil: Daniel Schäfer, Samuel Schmid und Filip Vikelic trugen sich in die Torschützenliste ein. Leon Fleischer und Adam, der es insgesamt auf vier Treffer brachten, verbuchten jeweils noch zwei Tore. In der Schlussphase kamen die Hausherren durch Pius Genschow zum Ehrentreffer. Trainer Yasin Yilmaz jubelte: „Endlich haben wir mal unsere herausgespielten Chancen auch verwertet!“ Dies war in den vergangenen Spielen nicht immer der Fall. Mit einem Augenzwinkern fügte der Trainer hinzu: „Jetzt können wir den Klassenerhalt feiern.“ Durch den Sieg und des gleichzeitigen Ausrutschers des SSV Reutlingen kletterte der VfL wieder auf den ersten Platz.

Nach einer turbulenten Schlussphase gingen die Young Boys als glücklicher, aber keinesfalls unverdienter 2:1-Sieger aus dem Derby gegen den VfL Pfullingen hervor.

Die Anfangsphase gehörte den Hausherren auf dem kurzen und engen Kunstrasen am Ringelbach. Sie waren aggressiver und hatten den größeren Willen an den Tag gelegt. Insbesondere durch Standardsituationen kamen sie zu Chancen Die Pfullinger konnten sich mal wieder bei ihrem überragenden Schlussmann Cornelius Gerdemann bedanken, der Mitte der ersten Halbzeit zwei hundertprozentige Chancen der Reutlinger bravourös entschärfte. Langsam kam der VfL nun besser ins Spiel, vor allem Maximilian Ott hatte zwei gute Möglichkeiten, die Gäste in Führung zu bringen.

Nach der Halbzeit entwickelte sich ein offener Kampf zwischen beiden Mannschaften. Nach einem Patzer des Reutlinger Schlussmanns, der einen Klärungsversuch direkt vor die Beine des Pfullinger Ronny Ruess spielte, musste dieser den Ball nur noch ins leere Tor schieben (78.) und die Echazstädter gingen mit 1:0 in Führung. Danach schien es so, als könnten die Mannen vom VfL das Ergebnis über die Zeit retten, doch die Young Boys konnten durch Steven Dillmann drei Minuten vor Schluss nach einer Standartsituation den 1:1-Ausgleich erzielen. Jeder rechnete nun mit einem Unentschieden, doch in der Nachspielzeit konnte Mikail Arslan für die die Young Boys erneut durch einen Standard den 2:1 Siegtreffer markieren.

 

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Kapitän David Straube und sein Team mussten in der Nachspielzeit das bittere 1:2 hinnehmen.

Bei starkem Regen starteten die Pfullinger sehr druckvoll und dominant, was schon in der Anfangsphase zu sehr vielen und guten Torchancen führte. Aufgrund der fast schon gewohnt schlechten Chancenverwertung brauchte es dann aber einen Kopfball von Armin Humic nach einer Ecke, um das 1:0 zu erzielen (17.). Die Hausherren blieben am Drücker und ließen den Ulmern nach wie vor keine Chance. Auch das 2:0 fiel abermals nach einer Standartsituation per Kopfball, dieses Mal durch Samuel Schmidt. Kaum war der Jubel verhallt, erzielten die Ulmer wie aus dem nichts das 2:1 mit einem schönen Volleyschuss in den Winkel.

Den Anfang von Durchgang zwei verpennte der VfL und bekamen prompt durch einen Foulelfmeter den Ausgleich serviert. In der Folge brauchten die Schützlinge von Yasin Yilmaz eine Weile, um wieder ins Spiel zu kommen. Dann ging es wieder richtig los: Elias Lachenmann sorgte für die neuerliche Führung (64.). Ab da spielten die Pfullinger wieder gewohnt dominant und ließen den Ulmern keine Chance mehr. Die Folge waren dann die Tore vier (ebenfalls Lachenmann), fünf (Daniel Schäfer) und sechs (erneut durch Schmidt) binnen sieben Minuten. Die Punkte blieben also auch an diesem Spieltag verdient in Pfullingen und der Zweikampf um die Tabellenspitze geht weiter.

Bei mehr als widrigen Wetterverhältnissen musste sich der VfL Pfullingen mit dem ungeschlagenen Tabellenführer SV Zimmern auseinandersetzen. Die Partie war keine sechs Minuten alt, als der Gast durch einen Nachschuss aus zweiter Reihe mit 1:0 in Führung ging. Der weitere Verlauf der ersten Halbzeit kennzeichnete sich durch einfallslose Zimmerer, die gegen eine gut organisierte und kompakt auftretende Pfullinger Mannschaft keine Mittel fanden. Per direkt verwandeltem Freistoß erhöhte der Spitzenreiter zehn Minuten vor dem Seitenwechsel allerdings auf 0:2.

Nach einer taktischen Umstellung fanden die Pfullinger im zweiten Durchgang vor allem offensiv besser ins Spiel und konnten sich einige gute Chancen herausspielen. Mit Erfolg: In der 51. Minute verkürzte Maximilian Ott auf 1:2. Der Anschlusstreffer tat dem Spiel sichtlich gut, da sich daraus ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten entwickelte. Vor allem der Spitzenreiter kam zu einigen hochkarätigen Chancen, allerdings scheiterten sie entweder am überragenden Pfullinger Schlussmann Cornelius Gerdemann oder sie ließen den letzten Tick an Präzision vermissen. So blieb es bei der knappen Pfullinger Heimniederlage, in der sich der VfL zwar teuer verkaufte, sich allerdings auch nicht gegen eine höhere Niederlage hätte beschweren können.

 

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Gleich schlägt der Ball zum 0:2 für den SV Zimmern im Tor ein.