Gut aus der Affäre gezogen haben sich die Schützlinge von Michael Konietzny und Rasmus Joost gegen die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart. Nach 90 unterhaltsamen Minuten gewann der Gast aus der Landeshauptstadt vor 350 Zuschauern durch ein frühes Tor mit 1:0 (1:0).

Dieses erzielte bereits nach vier Minuten Florian Kleinhansl nach einem schnellen Angriff der Stuttgarter über die rechte Außenbahn. Der nun von vielen Beobachtern befürchtete Einbahnstraßenfußball blieb allerdings aus. Die Gastgeber fanden schnell besser in die Partie und begannen, munter mitzumischen. Erstmals gefährlich vors Tor des „kleinen VfB“ ging es nach 20 Minuten. Dominik Frühs Direktabnahme nach Flanke von Christos Chatzimalousis strich jedoch übers Gehäuse. Wenig später befand sich Matthias Dünkel beim Abschluss zu sehr in Rückenlage, sein Abschluss ging weit drüber. Die Gäste hatten in der Folgezeit zwar mehr Ballbesitz, doch der VfL verteidigte geschickt und ließ wenig zu.

Im zweiten Durchgang verzeichneten die Teams zunächst ein ausgeglichenen Kräfteverhältnis und mit teilweise gefälligen Kombinationen kamen die Gastgeber dem Stuttgarter Strafraum gefährlich nahe. Allein im Abschluss wollte nur wenig gelingen. Wie in solchen Spielen üblich, wurde nach der Halbzeit ordentlich durchgewechselt, was sich allerdings kaum negativ aufs Tempo der Partie niederschlug. Gegen Ende hatte der Kandidat Nummer eins auf den Meistertitel in der Oberliga noch einige gute Abschlussmöglichkeiten, die jedoch allesamt ungenutzt blieben, was auch an einem aufmerksamen Tim Becker in Pfullingens Gehäuse lag. So blieb es am Ende beim knappen Sieg des Favoriten.

Gästetrainer Paco Vaz zeigte sich zufrieden: „Es war ein guter Test für uns. Pfullingen hat dagegengehalten und uns körperlich alles abverlangt. Wir sind einen Schritt weitergekommen.“ Auch VfL-Coach Michael Konietzny war mit der Leistung seines Kaders einverstanden: „Wir haben uns gut verkauft, die Jungs haben alles rausgehauen. Defensiv war das eine gute Leistung, Spiel mit Ball teilweise mit guten Spielzügen.“

 

Test VfB

Trainer Michael Konietzny nutzte die Trinkpausen zur taktischen Feinjustierung seiner Spieler.

 

Die Testspiele in der Übersicht

SSC Tübingen – VfL 1:5 (0:4)
Tore für den VfL: Karasalihovic (2). Kühnbach Azevedo, L. Früh, Chatzimalousis

SV Pfrondorf – VfL 1:1 (0:0)
Tor für den VfL: Häußler

VfL – FC 07 Albstadt 4:2 (1:2)
Tore für den VfL: Dodaj (2), Haußmann (FE), L. Früh

VfL – VfB Stuttgart II 0:1 (0:1)

Samstag, 27.07., 14.00 Uhr: VfL – SSV Reutlingen

Mittwoch, 31.07., 19.00 Uhr: SV Nehren - VfL