Die Rückrunde des VfL Pfullingen II kann bis dato als sehr durchwachsen bezeichnet werden. Klatschen wie gegen Spitzenreiter TSV Eningen (0:5) und überraschende Heimniederlagen wie gegen den abstiegsbedrohten TSV Kusterdingen (3:4) wechseln sich mit Kantersiegen, als da wären das 11:2 gegen die TG Gönningen oder das 7:3 gegen den SSV II, ab. Und dennoch besitzt Pfullingens Verbandsligareserve eine reelle Chance an der Teilnahme an der Aufstiegsrelegation zur Bezirksliga.

Trainer Matthias Jedele knüpft allerdings klare Bedingungen an eine mögliche Verlängerung der Saison: „Das Spiel gegen Oferdingen gehört eindeutig in die Kategorie ‘Alles oder Nichts‘. Daher fahren wir mit einer gewissen Portion Respekt, aber auch voll motiviert zum TSV, um dort dreifach zu punkten. Wir wollen diesen zweiten Platz und dafür müssen wir unsere restlichen fünf Saisonspiele alle gewinnen.“ In der Tat wäre bei einem Pfullinger Erfolg noch lange keine Vorentscheidung gefallen. Zwar würde sich der VfL (momentan 46 Punkte) am TSV (48) vorbeischieben, aber es stehen noch schwere Spiele in den kommenden Wochen an. Unter anderem geht es gegen den TSV Sondelfingen (45) und TSV Glems (43), die selber noch ins Rennen um Platz zwei eingreifen können.

Auch Spielleiter Jan Herrmann weiß um die Wichtigkeit der Begegnung: „Bei einer Niederlage können wir uns wohl aus dem Rennen um Platz zwei verabschieden. Wir erwarten – wie jedes Mal in Oferdingen – eine kampfbetonte Partie. Wir müssen also geschlossen auftreten und, ganz wichtig, den Kampf annehmen. Sonst haben wir keine Chance.“ Er selbst hat nach überstandener Verletzung das Training wieder aufgenommen. „Ob es allerdings für einen Einsatz am Sonntag reicht, bleibt abzuwarten.“ Anpfiff ist um 15.00 Uhr.

 

Vorschau Oferdingen

Trainer Matthias Jedele (li.) und sein spielender Spielleiter Jan Herrmann fiebern der Partie beim Zweiten TSV Oferdingen entgegen.