Am Wochenende stehen die ersten Tests des Verbandsligaaufsteiger VfL Pfullingen auf dem Vorbereitungsplan. Am Samstag tritt das Team um Kapitän Patrick Lehmann beim Vorjahreskonkurrenten SSC Tübingen an (15 Uhr), bevor es am Sonntagmorgen (11 Uhr) beim SV Pfrondorf, dem Ex-Verein des neuen Co-Trainers Rasmus Joost, die Form testen wird.

Joost, der unter der Woche die Einheiten für den urlaubenden Cheftrainer Michael Konietzny leitete, ist mit der Trainingsleistung zufrieden: „Die Jungs haben engagiert trainiert und intensiv gearbeitet.“ Dies sei allerdings auch notwendig, denn: „Es sind nur noch vier Wochen bis zum Rundenstart. Insofern sind die beiden Testspiele wichtig.“ Wieder mit von der Partie ist dann auch Konietzny. Dieser wird insbesondere vor dem Hintergrund eines geänderten Kaders einiges ausprobieren wollen.

 

Training

Rasmus Joost (links) vertrat in dieser Woche den abwesenden Cheftrainer Michael Konietzny.

 

Die Testspiele in der Übersicht

Samstag, 13.07., 15.00 Uhr: SSC Tübingen – VfL

Sonntag, 14.07., 11.00 Uhr: SV Pfrondorf – VfL

Samstag, 20.07., 17.00 Uhr: VfL – FC 07 Albstadt

Donnerstag, 25.07., 19.30 Uhr: VfL – VfB Stuttgart U23

Samstag, 27.07., 14.00 Uhr: VfL – SSV Reutlingen

Mittwoch, 31.07., 19.00 Uhr: SV Nehren - VfL

Rasmus Joost wird Co-Trainer beim Neu-Verbandsligist VfL Pfullingen. Er löst Yasin Yilmaz ab, der sich wieder voll auf seine Rolle als Spieler konzentrieren wird. Der 36-jährige Lehrer für Sport, Chemie und Gemeinschaftskunde am Reutlinger Johannes-Kepler-Gymnasium hatte zuletzt eine einjährige Pause eingelegt, die er u.a. für den Erwerb der A-Lizenz nutzte.

Bis zum Sommer 2018 trainierte er fünfeinhalb Jahre lang den SV Pfrondorf, wo er sich mit dem Meistertitel der A-Liga verabschiedete. Der gebürtige Lübecker spielte im Juniorenbereich auf Verbandsebene, als Aktiver folgten Einsätze bis zur Bezirksliga.

„Das Angebot von Pfullingen hat mich sehr gefreut und ich habe es angenommen, weil ich große Lust habe, an der Seite eines erfahrenen Trainers die Herausforderung Verbandsliga anzugehen“, benennt Joost die Gründe seines neuen Engagements. „Nach der langen Zeit beim familiären SV Pfrondorf war es mir wichtig, zu einem Verein zu wechseln, der Leistungsorientierung, familiäres Umfeld und Kameradschaft kombiniert und ich bin nach den Gesprächen sehr guter Dinge, dass der VfL hier genau der Richtige ist!“

 

Vorstellung Joost

Rasmus Joost (rechts, neben Spielleiter Frank König) freut sich auf seine neue Aufgabe beim VfL.

Noch stehen nicht alle Starter der Verbandsligasaison 2018/2019 fest. Sowohl der FSV Hollenbach als auch der VfL Nagold haben Relegationsspiele vor sich, die das Gesicht des Teilnehmerfelds in der Württembergischen Eliteklasse verändern könnten.

Sicher ist

Aus der Oberliga müssen der 1. FC Normannia Gmünd und die TSG Backnang absteigen. Mit den Landesligameistern SV Fellbach (Staffel I), TSG Hofherrenweiler-Unterrombach (II), VfL Pfullingen (III) sowie TSV Berg (IV) stehen vier Aufsteiger fest.

Offen ist

Der FSV Hollenbach hat die Möglichkeit, sich in zwei Aufstiegsspielen gegen den Freiburger FC bzw. FV Fortuna Heddesheim für die Oberliga zu qualifizieren. Sollte dies der Fall sein, besteht die Verbandsliga in der kommenden Spielzeit aus 16 Teams. Scheitern die Hollenbacher, sind 17 Mannschaften am Start. Dies hätte einen verschärften Abstieg (fünf direkte Absteiger) zur Folge. Diese Entscheidung fällt am 23. Juni.

Die Landesliga-Vizemeister TSV Heimerdingen, SV Bonlanden, SV Böblingen sowie VfB Friedrichshafen spielen das Team aus, dass gegen den VfL Nagold um den letzten verbleibenden Platz in der Verbandsliga kämpft.

 

Vorschau Verbandsliga

Der VfL Pfullingen geht als Vertreter der Landesliga, Staffel III ins Verbandsliga-Rennen.

Die Schiedsrichtergruppe des VfL Pfullingen kann sich sehen lassen. Seit Thomas Nieswandt den Posten des Schiedsrichterbeauftragten übernommen hat, steigt die Zahl der Unparteiischen im Diensten des VfL stetig an.

Dies ist auch notwendig, denn die Vorgaben des wfv an die zu stellenden Schiedsrichter hängt von Zahl und Spielklasse der Aktiven- und Juniorenmannschaften bis einschließlich der C-Junioren ab. Beim VfL beträgt diese Sollzahl 13 pfeifende Spielleiter. Hier kann Nieswandt einen tollen Erfolg vermelden: 15 der 16 Unparteiischen haben die erforderliche Zahl an Partien gepfiffen sowie Schulungen besucht und werden somit in die Wertung übernommen. Darauf kann der VfL wirklich stolz sein!

Auf diesen Lorbeeren will sich der Schiedsrichterbeauftragte nicht ausruhen. Ständig ist er auf der Suche nach geeignetem Nachwuchs. Schließlich will er mit seiner Gruppe weiterhin zu den führenden Einheiten des Bezirks Alb zählen.

 

Schiedsrichter

Thomas Nieswandt (ganz rechts) kann stolz auf seine VfL-Schiedsrichtergruppe sein.