Der VfL Pfullingen kann in der Winterpause einen hochkarätigen Neuzugang im Verbandsligakader verzeichnen. Von der benachbarten Kreuzeiche wechselt Abwehrroutinier Andreas Maier zum Sechstligisten. „Andy ist unser absoluter Wunschspieler“, freut sich Spielleiter Frank König. „Mit seiner Erfahrung und Qualität wird er uns weiterhelfen. Zudem ist er menschlich ein feiner Kerl, der hervorragend zu uns passt. Ein Dank geht auch an den SSV, der uns den Wechsel ermöglicht hat.“

Ausgebildet wurde der 27 Jahre alte Melchinger unter anderem in der Jugend des VfB Stuttgart. Seine Aktivenzeit begann Maier beim FC Heidenheim, bevor er 2014 zum SSV Reutlingen wechselte. „Durch den Wechsel zum VfL erhoffe ich mir mehr Einsatzzeiten als zuletzt und will so den Spaß am Fußball zurückbekommen“, begründet Maier seine Entscheidung. Bereits zum Trainingsauftakt am 13. Januar stand er mit seinen neuen Mannschaftskameraden auf dem Platz.

 

Maier Andreas Neuzugang

Andreas Maier schnürt seine Kickstiefel ab sofort für den VfL Pfullingen (Bild: Reutlinger Generalanzeiger)

Die Fußballer des VfL treten beim 33. KSK-Cup des TSV Trochtelfingen mit zwei Teams an. Neben der Verbandsligaauswahl messen sich die U19-Junioren mit den Aktiventeams anderer Vereine.

Am Sonntag, 05. Januar trifft die erste Mannschaft auf die Teams des SV Croatia Reutlingen, der SGM Alb-Lauchert sowie der zweiten Mannschaft des Gastgebers TSV Trochtelfingen.

Die U19 bekommt es in ihrer Gruppe mit der SG Reutlingen, dem TSV Mägerkingen sowie der TuS Eicklingen zu tun.

Während für die U19 das Turnier um 09.56 Uhr beginnt, greift das einzig im Turnier vertretende Pfullinger Verbandsligateam um 12.32 Uhr ins Turniergeschehen ein.

Für die Aktivenkicker des VfL ist der KSK-Cup das einzige Hallenturnier in diesem Winter.

Der komplette Spielplan ist im Downloadbereich (in der Menüleiste unter „Nützliches“ zu finden).

 

Turnier Trochtelfingen

Der Aufwand für den Budenzauber hält sich beim VfL in dieser Saison in Grenzen.

Mit einem deutlichen 3:8 bei der SG Reutlingen verabschiedet sich die U23 des VfL Pfullingen aus dem Pokalwettbewerb 2019/2020. Dabei machten sich die Schützlinge von Trainer Ralf Luik hinten leichtfertig das kaputt, was sie sich vorne mühsam aufbauten. Denn die Pfullinger führten nach einem durch Julian Welsch verwandelten Foulelfmeter mit 1:0 und kurze Zeit später nach einem sehenswerten Angriff durch Robin Kittelberger mit 2:1. Doch Ackam Yasin per direktem Freistoß und Christian Locher glichen bis zur 30. Minute aus. Erneut Locher sowie Sebastian Sorg drehten die Partie, 4:2 stand es nach 45 Minuten.

Die zweite Halbzeit war kaum angepfiffen, da war das Achtelfinale auch schon entschieden. Tony Russo traf per Heber zum 5:2. Der VfL gab zwar nie auf und hatte in der Offensive den einen oder anderen gefälligen Angriff zu verzeichnen. Doch mehr als das 3:5 durch Bálint Szálanszki sprang dabei nicht heraus. Die Reutlingen hatten bei ihren drei weiteren Treffern nur wenig Mühe gegen eine weiterhin indisponierte Hintermannschaft. Vor allem hier muss Luik den Hebel ansetzen, um in den Rundenspielen bestehen zu können.

 

Pokal SG

Wie schon im Bezirksliga-Punktspiel setzte es auch im Pokal eine deutliche Niederlage gegen die SG Reutlingen.

Wenn am Freitag unter dem neuen LED-Flutlicht des Pfullinger Volksbank-Stadions zum vorgezogenen Kellerduell des zehnten Spieltages zwischen dem VfL Pfullingen U23 und dem TSV Sickenhausen kommt, trifft mit dem Sickenhäusener Co-Trainer Dominik Grauer ein alter Bekannter auf seine früheren Vereinskameraden. Der 30-jährige Vollblutstürmer war für den VfL in der Landes- und Verbandsliga aktiv und schoss in 85 Einsätzen stolze 61 Tore.

Doch dürfte für Grauer das Schwelgen in Erinnerungen erst nach dem Schlusspfiff am Freitagabend wieder in Frage kommen. Schließlich benötigt der TSV im Kampf um den Klassenverbleib jeden Punkt. Nach bislang drei Unentschieden konnte am vergangenen Wochenende mit einem überraschenden 3:1 gegen den TSV Dettingen/Erms der erste Saisonsieg eingefahren werden. Grauer gelang dabei sein sechster Saisontreffer. „Endlich haben wir mal umgesetzt, was Trainer Walter Mayer wollte. Entsprechend gut war die Stimmung nach Schlusspfiff“, atmet der spielende Co-Trainer durch. Dennoch hängt die rote Laterne nach wie vor im Sportheim des TSV Sickenhausen.

Auch für die U23 des VfL ist dieses Spiel richtungweisend. Nach einem miserablen Rundenstart konnten unter dem neuen Trainer Ralf Luik immerhin die beiden vergangenen Spiele gewonnen werden, zuletzt wurden beim 3:1 in Hirrlingen sogar die ersten Auswärtspunkte eingefahren. Mit nunmehr zehn Zähler liegt das Team um Kapitän Immanuel Baur auf dem zwölften Rang.

In der vergangenen Saison konnten die Pfullinger beide Punktspiele gegen Sickenhausen mit 3:0 für sich entscheiden. Grauer: „Das spielt heute keine Rolle mehr. Es wird ohnehin ein schweres Spiel. Für mich doppelt, da mir der VfL nach wie vor am Herzen liegt. Doch das blende ich am Freitag natürlich für neunzig Minuten aus.“ Der Co-Trainer schlüpft dabei in die Rolle des Kommandogebers, da Coach Mayer verhindert ist.

Beide Mannschaften konnten den Abwärtstrend vorerst also stoppen. Umso wichtiger ist ein Erfolgserlebnis, wenn am Freitag um 19.30 Uhr die Partie am Jahnhaus angepfiffen wird. „Egal, wie es ausgeht. Nach dem Spiel trinken wir ein Bier gemeinsam, dann passt es wieder“, freut sich der junge Familienvater auf das Wiedersehen mit den alten Sportkameraden.

 

Vorschau Sickenhausen

Dominik Grauer: Ein Wiedersehen unter Freunden, dennoch steht für beide Teams der sportliche Erfolg im Vordergrund.