Gleich zwei Testspiele bestritt Pfullingens U23 am Wochenende. Am Freitagabend stand die Partie beim Ligakonkurrenten TB Kirchentellinsfurt auf dem Programm (die Partie wurde vor dem Aufstieg des Turnerbundes vereinbart), am Samstag traten die Schützlinge von Kim Laudage beim TSV Gomaringen an. In beiden Spielen vielen einige Tore.

Am Faulbaum trennte sich der VfL mit 3:3 vom TBK. Nach einer torlosen ersten Halbzeit gingen die Pfullinger durch Ahmat Allaham in Führung, sahen sich in der Folge allerdings einem Rückstand gegenüber. Maurizio Laureti glich in der Schlussphase zum 2:2 und 3:3-Endstand aus.

Beim TSV Gomaringen gewann die U23 knapp mit 4:3. Zur Pause lag der VfL mit 2:3 im Hintertreffen, Kevin Schmidt traf doppelt. Schmidt war es auch, der mit seinem dritten Tor den Ausgleich erzielte. Routinier Robin Kittelberger drehte die Partie mit dem 4:3.

„In beiden Testspielen haben wir gesehen, in welchen Bereichen wir noch deutlich zulegen und worauf wir in den nächsten beiden Wochen der Vorbereitung den Schwerpunkt legen müssen“, sieht Laudage noch einiges an Arbeit vor sich und dem Team. „Es gab aber auch viele gute Phasen in den Partien, in denen wir das bisher trainierte schon ganz gut umsetzen konnten.“

Der Blick des Trainers geht auch schon auf das erste Pflichtspiel der Saison: „Nächste Woche haben wir die erste Runde im Bezirkspokal gegen den SV Auingen, in der wir unbedingt weiterkommen wollen und weitere Fortschritte in unserem Spiel erkennen wollen.“

Test Kfurt

Sieben Tore geschossen und sechs kassiert - das ist die Bilanz der beiden Testspiele.

 

Die Testspiele in der Übersicht

VfL U23 – TSV Sondelfingen 4:0 (0:0)
Tore für den VfL: Schmidt, Allaham (FE), Laureti, Lulei

VfL U23 – SSC Tübingen 3:5 (0:1)
Tore für den VfL: Kittelberger (2), Allaham (FE)

VfL U23 – SV 03 Tübingen 2:7 (1:3)
Tore für den VfL: Allaham, Laureti

TB Kirchentellinsfurt – VfL U23 3:3 (0:0)
Tore für den VfL: Laureti (2), Allaham

TSV Gomaringen – VfL U23 3:4 (3:2)
Tore für den VfL: Schmidt (3), Kitelberger

Die erste Runde im wfv-Pokal ist erfolgreich gemeistert. Der VfL Pfullingen hat beim letztjährigen Ligakonkurrenten FC Gärtringen deutlich mit 5:1 (4:0) gewonnen und zieht in die zweite Pokalrunde, die das Auswärtsspiel bei der Spvvg Holzgerlingen vorsieht, ein.

Bereits nach zwei Minuten gingen die Schützlinge von Michael Konietzny und Rasmus Joost in Führung. Vorausgegangen war ein dummes Foul an Matthias Dünkel im Strafraum, Youngster Felix Häußler verwandelte den zugesprochenen Elfmeter souverän. Diese frühe Führung spielte dem VfL in die Karten. Der Verbandsligaaufsteiger präsentierte sich hellwach, war immer einen Schritt schneller und konnte gegen verunsicherte Gärtringer schalten und walten, wie er wollte. Nach einer Viertelstunde war es Lukas Linder, der den Ball nach genauem Zuspiel von Daniel Kühnbach Azevedo zum 0:2 über die Linie drückte. Nur zwei Minuten später bugsierte Timo Theuer den Ball nach einem Gestochere im Fünfmeterraum ins eigene Tor, die Partie war somit entschieden. Die Pfullinger ließen jedoch nicht locker, was ihnen die indisponierten Hausherren allerdings auch nicht allzu schwer machten. Erneut Linder nutzte ein Zuspiel von Dünkel und erhöhte auf 4:0, was zugleich der Halbzeitstand war.

Nach dem Seitenwechsel blies der VfL weiter zum Angriff. Torjäger Dominik Früh beendete seine Torblockade mit einem schönen Linksschuss ins Eck, nachdem er seine Gegenspieler hatte alt aussehen lassen. Im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Pfullinger Bemühungen auf das halbe Dutzend langsam nach. Fünf Minuten vor dem Ende war es Emre Önal, der einen der wenigen sehenswerten Gärtringer Vorstöße zum 1:5 abschloss.

„Der Elfmeter in der ersten Minute und die dann auch frühe deutliche Führung haben uns die Sicherheit im Spiel mit Ball gegeben und wir konnten das Spiel trotz einiger urlaubsbedingter Ausfälle komplett beherrschen,“ analysierte Co-Trainer Rasmus Joost. „Einziger Wermutstropfen ist das Gegentor kurz vor Schluss. Zu Null wäre schön gewesen.“ Nun kommt es am Mittwoch, 14. August zum Auswärtsspiel bei der Heimstarken Spielvereinigung Holzgerlingen. Anstoß ist bereits um 17.45 Uhr.

 

Pokal Gaertringen

Lukas Linder traf zwei Mal ins Schwarze.

Jetzt geht’s los. Mit dem Erstrundenspiel im wfv-Pokal am Samstag beim FC Gärtringen beginnt für den VfL Pfullingen die Saison 2019/2020. Dabei hat Trainer Michael Konietzny den Vorbereitungsmodus noch nicht beendet. „Wir hatten schon bessere Vorbereitungen“, blickt Pfullingens Chefcoach nicht nur angesichts der beiden sehr bescheidenen Testspielleistungen gegen Reutlingen (0:4) und in Nehren (2:1) zurück. „Wir werden in der kommenden Woche den Hebel noch einmal ansetzten, und zwar vorne wie hinten.“ Dabei werde er die Belastung so steuern, dass sie vor dem Rundenauftakt gegen den TSV Heimerdingen nicht zu hoch werde.

Doch zunächst einmal wartet die Hürde in Gärtringen. Konietzny: „Wir wollen eine Runde weiterkommen. Es fehlt zwar eine ganze Reihe an Spielern, aber wir werden elf Mann aufbieten, die was können.“ Profitieren von diesem Personalengpass wird Nico Seiz. Der fast 19-jährige Außenverteidiger kam von den A-Junioren des SSV Reutlingen nach Pfullingen und war zunächst für den Bezirksligakader vorgesehen. Doch machte er in den vergangenen Wochen durch konstant gute Leistungen auf sich aufmerksam. „Er ist realtiv abgezockt und traut sich was zu“, lobt der Trainer den Youngster. „Er muss noch die Abläufe kennenlernen, aber es ist nicht ohne, was er macht.“ Seiz ist am Samstag im Kader.

Der FC Gärtringen ist ein echter Gradmesser für den Verbandsligaaufsteiger. In der Meistersaison hatte der VfL bei den beiden 2:0-Erfolgen gegen den FC erhebliche Mühe und das Glück des Tüchtigen. In den vergangenen Testspieler ließen die Gärtringer mit einem 3:0-Erfolg gegen die TSG Tübingen und einem 1:1-Unentschieden gegen den SKV Rutesheim aufhorchen. Anstoß auf dem Sportgelände am Weingarten ist am Samstag um 15 Uhr.

 

Vorschau Pokal Gärtringen

In der vergangenen Saison gab es zwei umkämpfte Spiele zwischen den Pokalkontrahenten.

Im letzten Testspiel der Sommervorbereitung 2019 offenbarten die Verbandsligakicker noch einiges an Verbesserungspotential. Trotz des mühsamen 2:1-Erfolgs beim letztjährigen Ligakonkurrenten SV Nehren war viel Sand im Getriebe des VfL.

Die Schützlinge von Michael legten konzentriert los und ließen den Gastgebern wenig Luft zum Atmen. Diese befreiten sich allerdings ziemlich schnell und setzten eigene Akzente. So zum Beispiel in der 17. Minute, als Tim Steiger mit einem langen Ball in den Lauf bedient wurde und gekonnt zum Führungstreffer abschloss. Die besseren Torchancen hatte unter dem Strich weiterhin das Team des Pfullinger Ehrenspielführers Markus Leuthe, der in dieser Saison als Trainer beim SVN verantwortlich zeichnet. Doch ein schön herausgespielter Angriff nach einer halben Stunde – Dominik Früh bediente mustergültig seinen Bruder Lukas – reichte zum 1:1-Halbzeitstand.

Im zweiten Durchgang hatte der VfL zumindest in Punkto Ballbesitz eine Steigerung zu verzeichnen und die gefährlichen Situationen vor dem Tor von Tim Becker wurden deutlich seltener. Doch geizten die Verbandsligaaufsteiger nach wie vor mit der Demonstration ihren Könnens. Dieses blitzte in der 52. Minute allerdings kurz auf. Matthias Kunst steckte den Ball auf Patrick Lehmann durch, dieser brachte das Spielgerät schlussendlich zur Führung unter. Bis Samstag muss eine deutliche Leistungssteigerung her, will das Team beim FC Gärtringen in der ersten Runde des wfv-Pokals (15.30 Uhr) bestehen.

 

Test Nehren

Lukas Früh traf nach einer halben Stunde zum 1:1.

 

Die Testspiele in der Übersicht

SSC Tübingen - VfL 1:5 (0:4)
Tore für den VfL: Karasalihovic (2). Kühnbach Azevedo, L. Früh, Chatzimalousis

SV Pfrondorf - VfL 1:1 (0:0)
Tor für den VfL: Häußler

VfL - FC 07 Albstadt 4:2 (1:2)
Tore für den VfL: Dodaj (2), Haußmann (FE), L. Früh

VfL - VfB Stuttgart II 0:1 (0:1)

VfL - SSV Reutlingen 0:4 (0:2)

SV Nehren - VfL 1:2 (1:1)
Tore für den VfL: L. Früh, Lehmann