Knapp eine Woche nach Trainingsstart beginnt auch bei der U23 die Serie der Testspiele. Trainer Kim Laudage steht vor einer Herkulesaufgabe, schließlich muss er sich schnellstmöglich ein Bild der Stärken und Schwächen jedes Einzelnen des großen Bezirksligakaders machen.

„Der Schwerpunkt in der ersten Trainingswoche lag im gegenseitigen Kennenlernen und vermitteln von Spielprinzipien“, so der 32-jährige Diplom-Sportwissenschaftler. „Am Sonntag wollen wir bereits beim ersten Testspiel in Sondelfingen versuchen, die angesprochenen Themen umzusetzen und das Spiel erfolgreich bestreiten.“

 

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Das gegenseitige Kennenlernen stand für den neuen Coach Kim Laudage (links) im Mittelpunkt der ersten Trainingswoche.

 

Die Testspiele in der Übersicht

Sonntag, 14.07., 15:00 Uhr: VfL U23 – TSV Sondelfingen

Sonntag, 21.07., 15.00 Uhr: VfL U23 – SSC Tübingen

Mittwoch, 24.07., 19.30 Uhr: VfL U23 – SV 03 Tübingen

Samstag, 27.07., 15.00 Uhr: TSV Riederich – VfL U23

Freitag, 02.08., 19.00 Uhr: TB Kirchentellinsfurt – VfL U23

Samstag, 03.08., 13.00 Uhr: TSV Gomaringen – VfL U23

Am Wochenende stehen die ersten Tests des Verbandsligaaufsteiger VfL Pfullingen auf dem Vorbereitungsplan. Am Samstag tritt das Team um Kapitän Patrick Lehmann beim Vorjahreskonkurrenten SSC Tübingen an (15 Uhr), bevor es am Sonntagmorgen (11 Uhr) beim SV Pfrondorf, dem Ex-Verein des neuen Co-Trainers Rasmus Joost, die Form testen wird.

Joost, der unter der Woche die Einheiten für den urlaubenden Cheftrainer Michael Konietzny leitete, ist mit der Trainingsleistung zufrieden: „Die Jungs haben engagiert trainiert und intensiv gearbeitet.“ Dies sei allerdings auch notwendig, denn: „Es sind nur noch vier Wochen bis zum Rundenstart. Insofern sind die beiden Testspiele wichtig.“ Wieder mit von der Partie ist dann auch Konietzny. Dieser wird insbesondere vor dem Hintergrund eines geänderten Kaders einiges ausprobieren wollen.

 

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Rasmus Joost (links) vertrat in dieser Woche den abwesenden Cheftrainer Michael Konietzny.

 

Die Testspiele in der Übersicht

Samstag, 13.07., 15.00 Uhr: SSC Tübingen – VfL

Sonntag, 14.07., 11.00 Uhr: SV Pfrondorf – VfL

Samstag, 20.07., 17.00 Uhr: VfL – FC 07 Albstadt

Donnerstag, 25.07., 19.30 Uhr: VfL – VfB Stuttgart U23

Samstag, 27.07., 14.00 Uhr: VfL – SSV Reutlingen

Mittwoch, 31.07., 19.00 Uhr: SV Nehren - VfL

Rasmus Joost wird Co-Trainer beim Neu-Verbandsligist VfL Pfullingen. Er löst Yasin Yilmaz ab, der sich wieder voll auf seine Rolle als Spieler konzentrieren wird. Der 36-jährige Lehrer für Sport, Chemie und Gemeinschaftskunde am Reutlinger Johannes-Kepler-Gymnasium hatte zuletzt eine einjährige Pause eingelegt, die er u.a. für den Erwerb der A-Lizenz nutzte.

Bis zum Sommer 2018 trainierte er fünfeinhalb Jahre lang den SV Pfrondorf, wo er sich mit dem Meistertitel der A-Liga verabschiedete. Der gebürtige Lübecker spielte im Juniorenbereich auf Verbandsebene, als Aktiver folgten Einsätze bis zur Bezirksliga.

„Das Angebot von Pfullingen hat mich sehr gefreut und ich habe es angenommen, weil ich große Lust habe, an der Seite eines erfahrenen Trainers die Herausforderung Verbandsliga anzugehen“, benennt Joost die Gründe seines neuen Engagements. „Nach der langen Zeit beim familiären SV Pfrondorf war es mir wichtig, zu einem Verein zu wechseln, der Leistungsorientierung, familiäres Umfeld und Kameradschaft kombiniert und ich bin nach den Gesprächen sehr guter Dinge, dass der VfL hier genau der Richtige ist!“

 

Vorstellung Joost

Rasmus Joost (rechts, neben Spielleiter Frank König) freut sich auf seine neue Aufgabe beim VfL.

Noch stehen nicht alle Starter der Verbandsligasaison 2018/2019 fest. Sowohl der FSV Hollenbach als auch der VfL Nagold haben Relegationsspiele vor sich, die das Gesicht des Teilnehmerfelds in der Württembergischen Eliteklasse verändern könnten.

Sicher ist

Aus der Oberliga müssen der 1. FC Normannia Gmünd und die TSG Backnang absteigen. Mit den Landesligameistern SV Fellbach (Staffel I), TSG Hofherrenweiler-Unterrombach (II), VfL Pfullingen (III) sowie TSV Berg (IV) stehen vier Aufsteiger fest.

Offen ist

Der FSV Hollenbach hat die Möglichkeit, sich in zwei Aufstiegsspielen gegen den Freiburger FC bzw. FV Fortuna Heddesheim für die Oberliga zu qualifizieren. Sollte dies der Fall sein, besteht die Verbandsliga in der kommenden Spielzeit aus 16 Teams. Scheitern die Hollenbacher, sind 17 Mannschaften am Start. Dies hätte einen verschärften Abstieg (fünf direkte Absteiger) zur Folge. Diese Entscheidung fällt am 23. Juni.

Die Landesliga-Vizemeister TSV Heimerdingen, SV Bonlanden, SV Böblingen sowie VfB Friedrichshafen spielen das Team aus, dass gegen den VfL Nagold um den letzten verbleibenden Platz in der Verbandsliga kämpft.

 

Vorschau Verbandsliga

Der VfL Pfullingen geht als Vertreter der Landesliga, Staffel III ins Verbandsliga-Rennen.