Die Schiedsrichtergruppe des VfL Pfullingen kann sich sehen lassen. Seit Thomas Nieswandt den Posten des Schiedsrichterbeauftragten übernommen hat, steigt die Zahl der Unparteiischen im Diensten des VfL stetig an.

Dies ist auch notwendig, denn die Vorgaben des wfv an die zu stellenden Schiedsrichter hängt von Zahl und Spielklasse der Aktiven- und Juniorenmannschaften bis einschließlich der C-Junioren ab. Beim VfL beträgt diese Sollzahl 13 pfeifende Spielleiter. Hier kann Nieswandt einen tollen Erfolg vermelden: 15 der 16 Unparteiischen haben die erforderliche Zahl an Partien gepfiffen sowie Schulungen besucht und werden somit in die Wertung übernommen. Darauf kann der VfL wirklich stolz sein!

Auf diesen Lorbeeren will sich der Schiedsrichterbeauftragte nicht ausruhen. Ständig ist er auf der Suche nach geeignetem Nachwuchs. Schließlich will er mit seiner Gruppe weiterhin zu den führenden Einheiten des Bezirks Alb zählen.

 

Schiedsrichter

Thomas Nieswandt (ganz rechts) kann stolz auf seine VfL-Schiedsrichtergruppe sein.

Schon lange war klar, dass Trainer Jörg Kluge die Traineraufgabe, die er nach dem Rücktritt von Matthias Jedele nach dem Spiel beim TSV Wittlingen im Oktober 2018 übernahm, nicht über das Ende der laufenden Saison ausführen wird. So musste sich VfL-Abteilungsleiter Sport, Oliver Herdtner, auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger machen. Und dies mit Erfolg. Kim Laudage wird ab der kommenden Saison das sportliche Sagen bei Pfullingens zweiter Mannschaft haben.

Laudage, zurzeit noch in Diensten beim TSV Wittlingen, kann einiges an Erfahrung vorweisen. Als Spieler unter anderem für den SSV Reutlingen in der Oberliga im Einsatz, verdiente sich der 32-jährige Diplom-Sportwissenschaftler auch schon auf der Trainerbank seine Sporen. Als Übungsleiter coachte er den SSV U23 (Spielertrainer) und war in der Jugend des VfB und SSV aktiv, bevor es ihn auf die Alb zog.

Nun also folgt der Weg ans Jahnhaus: „Der VfL Pfullingen ist ein sehr gut geführter Verein mit tollen Strukturen und Rahmenbedingungen. Mit der U23 erwartet mich eine junge, dynamische, hungrige und technisch begabte sowie spielstarke Mannschaft, die in ihrer Entwicklung noch nicht am Ende ist. Ich freue mich riesig, dieses Team in der nächsten Saison trainieren zu dürfen und die Jungs in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten.“

Seine Arbeit umreißt Kim Laudage folgendermaßen: „Wir wollen in der kommenden Saison weiterhin eine spielstarke Mannschaft sein, die gerne den Ball hat, das Spiel aktiv gestalten möchte und über die gesamte Spielzeit hinweg eine brutale Intensität auf den Platz bringt.“

Die VfL-Fußballer freuen sich schon heute auf die Zusammenarbeit und die gemeinsame Weiterentwicklung der U23.

 

Laudage

Kim Laudage gibt künftig die Kommandos beim VfL Pfullingen II.

Der SV Pfrondorf erweist sich für die zweite Pfullinger Garnitur zurzeit als nicht zu besiegender Gegner. Nach einer Heimniederlage und einem Unentschieden in der Punkterunde musste sich der VfL II nun im Pokal-Viertelfinale den Kickern aus dem Tübinger Stadtteil mit 1:3 (1:0) geschlagen geben.

Die Partie startete flott, wobei beide Teams zunächst mit guten Abschlussmöglichkeiten geizten. Mit dem ersten Schuss aufs Tor gingen die Hausherren in Führung. Nach einer kurzen Ecke legte sich Kapitän Rafael Robertazzi den Ball etwas zu weit vor und wollte ihn dann weit vors Tor schlagen. Doch stattdessen flog das Spielgerät über Schlussmann Jonathan Wutzler zur Führung ins Netz (23.). Der SV hatte nach 37 Minuten Pech, als Ferdinand Schwarz per Kopf nur den Pfosten traf. Auf der anderen Seite musste Wutzler nach einer Direktabnahme von Hannes Haag zur Ecke klären.

Nach einer guten Stunde traf dann Luigi Felici zum verdienten 1:1-Ausgleich. Die Pfrondorfer blieben am Drücker und wurden belohnt. Nach einem unnötigen Pfullinger Ballverlust in der Gefahrenzone traf Dominik Kuti vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit zum 1:2. Nun kam doch noch so etwas wie Pokalflair auf. Direkt nach dem Anstoß hatte Patrick Weiland die Riesenchance zum Ausgleich, verpasste das Gehäuse allerdings knapp. Auch sein Sturmkollege Maurizio Laureti nutzte einen Hochkaräter nicht und setzte den Ball aus wenigen Metern über das Tor. In der dritten Minute der Nachspielzeit vertändelte der weit aufgerückte VfL-Schlussmann Krenar Kryeziu den Ball nahe der Mittellinie. Stefan Schulze schnappte sich das Leder und beförderte es zur Entscheidung ins leere Tor. Somit ist der Pfullinger Traum vom Pokalerfolg frühzeitig ausgeträumt.

 

Pokal Pfrondorf

Zum typischen Pokalfight wurde die Partie erst in der Schlussphase.

Am Mittwoch (03.04.) um 19 Uhr werden alle vier Partien des Bezirkspokal-Viertelfinals angepfiffen, um die Teilnehmer der Vorschlussrunde des Pokalwettbewerbs des Bezirks Alb zu ermitteln. Die Partie des VfL Pfullingen gegen den SV Pfrondorf ist die einzige, in der sich zwei Vertreter des Bezirksoberhauses duellieren. Eine weitere Gemeinsamkeit beider Clubs: Beide kämpfen in der Liga um den Klassenverbleib.

Der VfL II konnte am vergangenen Sonntag im Kellerduell den TSV Genkingen mit 3:1 bezwingen und arbeitete sich mit 24 Punkten auf den zehnten Tabellenplatz hoch. Der SV unterlag dem Spitzenteam Croatia Reutlingen mit 1:3 und rutschte auf Rang zwölf ab (22 Zähler).

Pfullingens Kapitän Rafael Robertazzi fiebert der Abwechslung vom tristen Ligaalltag entgegen: „Ich freue mich auf das Spiel! Wir haben gegen Pfrondorf noch etwas gut zu machen. Schließlich verloren wir das Punktspiel zu Hause nach 2:0-Führung noch mit 2:4 (das Rückspiel endete 2:2). Außerdem können hier die Spieler belohnt werden, die Woche für Woche ins Training kommen, in den Punktspielen aber selten eingesetzt werden und dies ohne Meckern akzeptieren.“ Zudem tue seiner jungen Mannschaft jedes Spiel gut, um Erfahrungen zu sammeln. Ganz selbstbewusst hat er sich was vorgenommen: „Wenn wir schon mal im Viertelfinale sind, wollen wir natürlich auch den Pokal holen!“

Die Wege ins Viertelfinale:

VfL: Ermstal Türkspor Dettingen 9:0, SV Lautertal 2:0, SV Weiler 1:0, SGM SV Hirrlingen II/SV Hemmendorf II 3:1.

SV: VfB Bodelshausen 7:1, TSV Hirschau 5:4 n.E., Spfr Dußlingen 2:1, TSV Wittlingen 7:3

 

STBL3

Kann der VfL II nach Niederlage und Unentschieden in der Punkterunde im Pokal gegen den SV Pfrondorf gewinnen?