Pfullingens Aktiventeams steht eine englische Woche bevor. Vor den Ligaaufgaben am kommenden Wochenende sind beide Mannschaften mit Aufgaben im Bezirks- und wfv-Pokal beschäftigt.

SV Weiler – VfL Pfullingen II (Di., 04.09., 18.15 Uhr)

Am Dienstag müssen die Schützlinge von Trainer Matthias Jedele beim SV Weiler antreten. Der Tübinger A-Ligist qualifizierte sich nach einem Sieg beim TSV Ofterdingen II (2:0) für die dritte Runde. Der SV belegt in der Kreisliga A (3) nach einem 4:1-Erfolg gegen den SV 03 Tübingen II den dritten Platz. Der VfL II

Der VfL II hielt sich zunächst am Ermstal Türkspor Dettingen mit 8:0 schadlos, bevor ein 2:0 beim SV Lautertal 2017 folgte. Am vergangenen Freitag setzte es für den Aufsteiger eine verdiente, wenngleich unnötige 2:4-Heimniederlage gegen den SV Pfrondorf. Jedele: „Wir haben die ersten beiden Runden überstanden und wollen jetzt natürlich auch weiterkommen. Wir wissen jedoch auch, dass Weiler ein spielstarker Gegner sein wird.“

VfL Pfullingen – SKV Rutesheim (Mittwoch, 05.09., 19.00 Uhr)

Erneut bekommt es der VfL mit einem Verbandsligisten zu tun. Dieses Mal gibt der SKV Rutesheim seine Visitenkarte am Jahnhaus ab. In der vergangenen Verbandsligasaison endeten beide Partien gegen den SKV unentschieden (2:2, 0:0). Im DB Regio-wfv-Pokal bekamen es die Rutesheimer zwei Mal mit Pfullinger Ligakonkurrenten zu tun. Beim Aufsteiger TV Darmsheim stand es nach 90 Minuten 2:0, beim SV Nehren hatten die Mannschaft von Trainer Rolf Kramer mit 2:1 das bessere Ende für sich. Für Furore sorgen die Gäste aus dem Stuttgarter Umland zurzeit in der Verbandsliga. Zuletzt trennten sie sich 2:2 von den Sportfreunden Dorfmerkingen und liegen aktuell auf Rang fünf.

Der VfL musste zunächst beim Bezirksligisten 1. FC Altburg antreten und gewann dort deutlich mit 8:0. In der zweiten Runde konnte die höherklassige TSG Tübingen überraschend deutlich mit 4:0 geschlagen werden. Auch in der Landesliga läuft es zurzeit bestens. Die Pfullingen grüßen nach dem 2:0 gegen den FC Gärtringen von der Tabellenspitze. „Wir wollen die nächste Runde erreichen und dafür solange wie es geht die Null halten. Und wenn die steht machen wir vorne auch unsere Tore, wie in den letzten Spielen“, ist sich Torwart Tim Becker, einer der Erfolgsgaranten, sicher.

 

Vorschau Pokal

Schaffen Lukas Linder und sein Team die nächste Pokalüberraschung?

Die Zweitrundenpartie des Bezirkspokals führte den VfL Pfullingen II auf die Alb. Gegner war der SV Lautertal 2017, die Partie wurde auf dem Sportplatz in Dapfen ausgetragen. Am Ende setzte sich der Bezirksligaaufsteiger mit 2:0 (1:0) durch.

Der Sommer hinterließ auch auf dem dortigen Geläuf seine Spuren, entsprechend hart war der Boden. Dadurch hatten beide Mannschaften hin und wieder Schwierigkeiten mit der Ballkontrolle. Der VfL bekam diese dann schneller in den Griff. Nach einem sehenswerten Spielzug war Tobias Astfalk zur Stelle und brachte die Gäste nach einer halben Stunde mit 1:0 in Führung. Nur wenige Augenblicke hatte Patrick Weiland den zweiten Treffer auf dem Fuß, scheiterte allerdings am Pfosten.

Weiland, als spielender Co-Trainer heute für den verhinderten Matthias Jedele in sportlicher Verantwortung, zielte kurz nach Wiederanpfiff besser und schloss zum 0:2 ab. Die Hausherren steckten nie auf und plötzlich bekam Martin Welsch im Pfullinger Gehäuse mehr Arbeit. Doch mit dem Zielen nahm es der SV nicht so genau, wodurch der Einzug in Runde drei für den VfL II nicht mehr in Gefahr geriet. Diese ist für Mitte September vorgesehen.

 

Pokal Lautertal

Der VfL II übersprang auch diese Pokal-Hürde.

Keine Probleme hatte der VfL II im ersten Pflichtspiel der Saison 2018/2019. Beim Dettinger Club Ermstal Türkspor kam der Bezirksligaaufsteiger zu einem lockeren 8:0 (4:0)-Erfolg und zog somit in die zweite Runde des Bezirkspokals ein.

Bereits nach fünf Minuten eröffnete Manuel Elting das muntere Toreschießen. Bis zum Ablauf der 90 einseitigen Minuten trugen sich Maurizio Laureti (3), Immanuel Baur, Julian Welsch, Tobias Astfalk und Ibrahima Jallow in die Torschützenliste ein. Trainer Matthias Jedele zeigte sich zufrieden: „Mit einer konzentrierten Leistung haben wir uns eine Vielzahl von Torchancen erspielt und auch einen Großteil davon genutzt.“ Mit Blick auf das kommende Wochenende ergänzte er: „Für unser erstes Bezirksliga-Spiel müssen wir jedoch noch etwas zulegen.“ Dies führt Pfullingens zweite Garnitur am Sonntag nach Zainingen.

Im Pokal geht es am Mittwoch, 22. August mit der zweiten Runde weiter. Die Spielpaarungen sind noch nicht ausgelost.

 

Pokal Dettingen

Tobias Astfalk gehörte in Dettingen zu den sechs Pfullinger Torschützen.

Erstmals seit einer gefühlten Ewigkeit zieht der VfL wieder in die dritte Runde des Pokalwettbewerbs ein. Gegen den letztjährigen Verbandsligakonkurrenten gewannen die Mannen um Kapitän Patrick Lehmann deutlich mit 4:0 (2:0) Toren.

Jahreszeitüblich mussten beide Teams auf Stammpersonal verzichten. Der gastgebende VfL schien dies deutlich besser kompensieren zu können. Yasin Yilmaz, eigentlich als Co-Trainer am Spielfeldrand vorgesehen, musste für den verletzten Florian Gekeler einspringen. Gekeler hatte sich Anfang Juni im Spiel gegen Essingen am Kreuzband verletzt, was erst jetzt richtig zu Tage kam. Er wird noch mindestens vier Wochen fehlen. Yilmaz bot eine sehr gute Vertretungsleistung im zentralen defensiven Mittelfeld. Die Hausherren waren vom Startschuss weg das wesentlich aktivere Team und zwangen der TSG ihr Spiel auf. So ließen die Torchancen nicht lange auf sich warten. Nach 14 Minuten traf Dominik Früh den Pfosten, eine Minute später gelang Kevin Haußmann per abgefälschtem Schuss die verdiente Führung. Auch im weiteren Verlauf spielte eigentlich nur der VfL nach vorne und die 250 Zuschauer fragten sich allmählich, wann der Verbandsligist endlich loslegt. Doch dies taten sie nicht, im Gegenteil: Nach einem Schuss von Früh grätschte Wagner den Ball aus abseitsverdächtiger Position zum 2:0 über die Linie.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Aufbäumen der Unistädter aus. Die Pfullinger konnten ihr Spiel weiterhin nach Belieben durchziehen. Nach Vorarbeit von Lehmann war Lukas Linder zur Stelle und schob den Ball zum 3:0 ins Eck (53). Weitere Möglichkeiten des VfL schlossen sich an, darunter ein Flugkopfball an die Latte des spielfreudigen, aber unglücklichen Dominik Früh (70.). Der eingewechselte Heiko Schall, er kam nach einer Stunde zusammen mit Matthias Dünkel ins Spiel, sorgte mit einem sehenswerten Treffer für den 4:0-Endstand, er legte sich den Ball mittels Lupfer selber vor und schloss trocken ab. Trainer Michael Konietzny schätzt die Lage richtig ein: „Es war ein gutes Spiel, und der Sieg in der auch Höhe verdient. Trotzdem ist das alles ein Muster ohne Wert, denn Punkte haben wir dafür nicht bekommen.“

 

Pokal Tuebingen

Der VfL stemmte sich erfolgreich gegen die übermächtige TSG Tübingen.