Die Zweitrundenpartie des Bezirkspokals führte den VfL Pfullingen II auf die Alb. Gegner war der SV Lautertal 2017, die Partie wurde auf dem Sportplatz in Dapfen ausgetragen. Am Ende setzte sich der Bezirksligaaufsteiger mit 2:0 (1:0) durch.

Der Sommer hinterließ auch auf dem dortigen Geläuf seine Spuren, entsprechend hart war der Boden. Dadurch hatten beide Mannschaften hin und wieder Schwierigkeiten mit der Ballkontrolle. Der VfL bekam diese dann schneller in den Griff. Nach einem sehenswerten Spielzug war Tobias Astfalk zur Stelle und brachte die Gäste nach einer halben Stunde mit 1:0 in Führung. Nur wenige Augenblicke hatte Patrick Weiland den zweiten Treffer auf dem Fuß, scheiterte allerdings am Pfosten.

Weiland, als spielender Co-Trainer heute für den verhinderten Matthias Jedele in sportlicher Verantwortung, zielte kurz nach Wiederanpfiff besser und schloss zum 0:2 ab. Die Hausherren steckten nie auf und plötzlich bekam Martin Welsch im Pfullinger Gehäuse mehr Arbeit. Doch mit dem Zielen nahm es der SV nicht so genau, wodurch der Einzug in Runde drei für den VfL II nicht mehr in Gefahr geriet. Diese ist für Mitte September vorgesehen.

 

Pokal Lautertal

Der VfL II übersprang auch diese Pokal-Hürde.

Keine Probleme hatte der VfL II im ersten Pflichtspiel der Saison 2018/2019. Beim Dettinger Club Ermstal Türkspor kam der Bezirksligaaufsteiger zu einem lockeren 8:0 (4:0)-Erfolg und zog somit in die zweite Runde des Bezirkspokals ein.

Bereits nach fünf Minuten eröffnete Manuel Elting das muntere Toreschießen. Bis zum Ablauf der 90 einseitigen Minuten trugen sich Maurizio Laureti (3), Immanuel Baur, Julian Welsch, Tobias Astfalk und Ibrahima Jallow in die Torschützenliste ein. Trainer Matthias Jedele zeigte sich zufrieden: „Mit einer konzentrierten Leistung haben wir uns eine Vielzahl von Torchancen erspielt und auch einen Großteil davon genutzt.“ Mit Blick auf das kommende Wochenende ergänzte er: „Für unser erstes Bezirksliga-Spiel müssen wir jedoch noch etwas zulegen.“ Dies führt Pfullingens zweite Garnitur am Sonntag nach Zainingen.

Im Pokal geht es am Mittwoch, 22. August mit der zweiten Runde weiter. Die Spielpaarungen sind noch nicht ausgelost.

 

Pokal Dettingen

Tobias Astfalk gehörte in Dettingen zu den sechs Pfullinger Torschützen.

Erstmals seit einer gefühlten Ewigkeit zieht der VfL wieder in die dritte Runde des Pokalwettbewerbs ein. Gegen den letztjährigen Verbandsligakonkurrenten gewannen die Mannen um Kapitän Patrick Lehmann deutlich mit 4:0 (2:0) Toren.

Jahreszeitüblich mussten beide Teams auf Stammpersonal verzichten. Der gastgebende VfL schien dies deutlich besser kompensieren zu können. Yasin Yilmaz, eigentlich als Co-Trainer am Spielfeldrand vorgesehen, musste für den verletzten Florian Gekeler einspringen. Gekeler hatte sich Anfang Juni im Spiel gegen Essingen am Kreuzband verletzt, was erst jetzt richtig zu Tage kam. Er wird noch mindestens vier Wochen fehlen. Yilmaz bot eine sehr gute Vertretungsleistung im zentralen defensiven Mittelfeld. Die Hausherren waren vom Startschuss weg das wesentlich aktivere Team und zwangen der TSG ihr Spiel auf. So ließen die Torchancen nicht lange auf sich warten. Nach 14 Minuten traf Dominik Früh den Pfosten, eine Minute später gelang Kevin Haußmann per abgefälschtem Schuss die verdiente Führung. Auch im weiteren Verlauf spielte eigentlich nur der VfL nach vorne und die 250 Zuschauer fragten sich allmählich, wann der Verbandsligist endlich loslegt. Doch dies taten sie nicht, im Gegenteil: Nach einem Schuss von Früh grätschte Wagner den Ball aus abseitsverdächtiger Position zum 2:0 über die Linie.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Aufbäumen der Unistädter aus. Die Pfullinger konnten ihr Spiel weiterhin nach Belieben durchziehen. Nach Vorarbeit von Lehmann war Lukas Linder zur Stelle und schob den Ball zum 3:0 ins Eck (53). Weitere Möglichkeiten des VfL schlossen sich an, darunter ein Flugkopfball an die Latte des spielfreudigen, aber unglücklichen Dominik Früh (70.). Der eingewechselte Heiko Schall, er kam nach einer Stunde zusammen mit Matthias Dünkel ins Spiel, sorgte mit einem sehenswerten Treffer für den 4:0-Endstand, er legte sich den Ball mittels Lupfer selber vor und schloss trocken ab. Trainer Michael Konietzny schätzt die Lage richtig ein: „Es war ein gutes Spiel, und der Sieg in der auch Höhe verdient. Trotzdem ist das alles ein Muster ohne Wert, denn Punkte haben wir dafür nicht bekommen.“

 

Pokal Tuebingen

Der VfL stemmte sich erfolgreich gegen die übermächtige TSG Tübingen.

Vor knapp vier Wochen traf der VfL in einem Test auf den letztjährigen Ligakonkurrenten und Verbandsligisten TSG Tübingen. Das Spiel endete 2:2, wobei die Schützlinge von Trainer Michael Konietzny erst in der Schlussphase einen 0:2-Rückstand ausgleichen konnten. Am Samstag treffen beide Teams unter Wettkampfbedingungen erneut aufeinander, wenn es darum geht, den Teilnehmer an der dritten Runde des DB Regio-wfv-Pokals zu ermitteln.

Zumindest auf Pfullinger Seite ist die Abwesenheitsliste nach wie vor imposant. Neun Spieler stehen wegen diverser Verletzungen, Urlaubs oder anderer Hintergründe nicht zur Verfügung. Dennoch kann das Trainerduo Konietzny und Yilmaz einen durchaus schlagkräftige Truppe aufbieten. „Wir wollen ein gutes Spiel zeigen und nochmal unter Wettkampfbedingungen die Inhalte der Vorbereitung einbringen,“ gibt Konietzny die Marschroute vor. Selbstbewusst ergänzt er: „Favorit ist die TSG, trotzdem wollen wir versuchen, eine Runde weiterzukommen. Das wird natürlich eine schwere Aufgabe.“

Beide Teams lösten ihre Erstrundenaufgaben imposant. Im ultimativen Nachbarschaftsduell bewies die TSG beim 6:0 gegen den SV 03 eindrucksvoll, wer die Nummer eins in Tübingen ist. Lars Lack schnürte dabei einen Fünferpack. Der VfL hatte beim Bezirksligisten 1. FC Altburg wenig Mühe und siegte mit 8:0. Hierbei war Dominik Früh mit drei Toren Pfullingens bester Goalgetter.

Der Sieger dieser Partie zieht in die dritte Pokalrunde ein, deren Austragung für den 29. August geplant ist. Die Paarungen werden am 16. August in der wfv-Geschäftsstelle in Stuttgart ausgelost.

 

Vorschau Pokal Tuebingen

Das Testspiel am 17. Juli war umkämpft, wobei dem VfL ein unter dem Strich sicherlich glückliches Unentschieden gelang.