Michael Konietzny bleibt Cheftrainer der Verbandsligamannschaft des VfL Pfullingen über die Saison 2017/2018 hinaus. Die sportliche Leitung und der 36-Jährige haben sich auf eine Vertragsverlängerung bis Juni 2019 geeinigt. „Diese Entscheidung hat die sportliche Leitung bereits vor den beiden Siegen gegen Ehingen-Süd und Tübingen getroffen“, betont Abteilungsleiter Sport Oliver Herdtner.

Der A-Lizenzinhaber bestritt zwischen 2008 und 2012 als Spieler beim VfL Pfullingen 74 Landesligaspiele. Anschließend wechselte er als Übungsleiter in die Jugend der Stuttgarter Kickers. Im Sommer 2015 übernahm er die erste Mannschaft und feierte 2016 prompt die Landesligameisterschaft. In der vergangenen Spielzeit führte Konietzny den VfL in der Verbandsliga auf einen vierten Platz. In der laufenden Saison kämpft das Team um den Klassenverbleib, konnte sich zum Abschluss des Jahres durch zwei deutliche Siege gegen den SSV Ehingen-Süd (7:3) und die TSG Tübingen (5:1) etwas Luft verschaffen und den Anschluss an Mittelfeld finden.

 

Verlaengerung Konietzny

 

Michael Konietzny bleibt Chef auf der Verbandsliga-Kommandobrücke des VfL Pfullingen.

Michael Strobel ist nicht mehr Trainer beim A-Ligisten VfL Pfullingen II. Nach der Niederlage gegen den Tabellenzweiten TSV Oferdingen (0:2) informierte der Übungsleiter nach kurzer Bedenkzeit Pfullingens Abteilungsleiter Sport, Oliver Herdtner, darüber, dass er mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurücktrete. Zur Begründung führte er aus, dass er die Mannschaft nicht mehr erreiche, das Team seinerseits bestimmte Vorgaben nicht umsetze und nicht mehr an einem Strang ziehe. Zudem fehle der erkennbare Wille, sich in der Spitzengruppe von Reutlingens A-Liga festzusetzen. Dies habe ihn zu diesem Schritt veranlasst. Der 52-Jährige hat sich am Dienstag von der Mannschaft verabschiedet.

„Dass bei Mille nach der jüngsten Niederlage in Anbetracht der hochgesteckten Ziele eine gewisse Unzufriedenheit vorherrschte, konnte man spüren. Dennoch war seine Entscheidung, die wir natürlich respektieren, eine Überraschung“, kommentierte Herdtner die aktuelle Situation. „Wir danken Mille von Herzen für seine Leistungen bei beiden Aktivenmannschaften in den vergangenen Jahren.“ 2015 feierte Strobel als Co-Trainer von Michael Konietzny die Landesligameisterschaft mit dem VfL. Anschließend übernahm er die zweite Garnitur, die er 2016 auf den dritten Platz führte.

Bis zur Winterpause wird Pfullingens zweite Mannschaft von Jörg Kluge trainiert. Kluge ist beim VfL beileibe kein Unbekannter. Im Jahr 2000 feierte der B-Lizenz-Inhaber mit der damals ebenfalls in der A-Liga angesiedelten ersten Mannschaft die Meisterschaft und begründete den Aufschwung der Jahnhaus-Fußballer. Darüber hinaus trainiert er zurzeit eine E-Juniorenmannschaft des Vereins.

 

Ruecktritt Strobel

Michael „Mille“ Strobel Gibt ab sofort keine Kommandos mehr in Pfullingens zweiter Garnitur.

Gleich zwei Terminänderungen gibt es im Pfullinger Verbandsligaspielplan zu vermelden. Sowohl das abgebrochene Auftaktspiel in Tübingen als auch die Partie bei wfv-Pokalsieger Spfr Dorfmerkingen wurden neu angesetzt.

Blitz, Donner und schlechte Sichtverhältnisse waren der Grund, warum das Derby des VfL bei der TSG Tübingen zur Halbzeit beim Stand von 1:0 für die Unistädter abgebrochen werden musste. Der Nachholtermin steht nun fest. Am Mittwoch, 13. September wird wiederholt, Anpfiff ist zur Sicherheit bereits um17.30 Uhr.

Auch der Auftritt beim sensationell gestarteten Aufsteiger Spfr Dorfmerkingen wird um einen Tag verschoben. Für den Pokalsieg haben die Neresheimer vom Verband und Sponsor DB Regio einen Aufenthalt beim New Pop Festival des SWR gewonnen. Um diesen genießen zu können, baten die Sportfreunde um Verlegung auf Sonntag, 17. September. Anpfiff ist um 14.00 Uhr.

Im Überblick:

Mittwoch, 13.09., 17.30 Uhr: TSG Tübingen – VfL Pfullingen

Sonntag, 17.09., 14.00 Uhr: Spfr Dorfmerkingen – VfL Pfullingen

 

Vorschau Wiederholung Tuebingen

Nichts ging mehr beim ersten Anlauf in Tübingen.

In einem vorgezogenen Spiel des fünften Spieltages (der ansonsten am Mittwoch in einer Woche ausgetragen wird) trifft der VfL Pfullingen II morgen (30.08.) auf die zweite Garnitur der SG Reutlingen II. Beide Mannschaften konnten am vergangenen Sonntag ihre Aufgaben mit Bravour lösen. Während der VfL bei Vizemeister TSV Sondelfingen überraschend deutlich mit 5:0 gewann, überrannte die SG II förmlich den Vorjahresvierten und Aufstiegskandidaten SSV Rübgarten mit 9:4. Überragender Akteur war dabei Spieletrainer Jacob Amann, der fünf Treffer erzielte. Nicht viel weniger torhungrig erwies sich auf Pfullinger Seite Goalgetter Patrick Weiland, der vier Mal traf.

Mit 12:15 Toren aus drei Partien sind die Orschel-Hagener ein Garant für unterhaltsame 90 Minuten. Die Schützlinge von Michael Strobel hingegen haben nach zwei Begegnungen noch eine weiße Weste. Zwei Siege und 6:0 Tore stehen am Jahnhaus zu Buche

„Wir erwarten eine Mannschaft, die wir noch nicht richtig einschätzen können. Aber neun Tore gegen Rübgarten sind eine Hausnummer“, zollt Spielleiter und Kapitän Jan Herrmann dem kommenden Gegner Respekt. „Wir müssen ans Spiel gegen Sondelfingen anknüpfen und genauso auftreten.“

Beste Voraussetzungen also für eine unterhaltsame Partie, in der beide Teams ihren Aufwärtstrend fortsetzen wollen. Los geht’s um 19.00 Uhr.

 

Vorschau SGII