Nach drei Siegen mussten Pfullingens A-Junioren gegen den FV Olympia Laupheim eine 1:3-Heimschlappe hinnehmen. Diese zeichnete sich früh ab, denn die Hausherren fanden überhaupt nicht in die Partie und zeichneten sich durch viele Fehler im Spielaufbau aus. Bereits nach 26 Minuten führten die Olympioniken mit 3:0 und es ließ sich Schlimmes erahnen. Dieses ungute Gefühl nahm zwar nach dem Anschlusstreffer durch Maximilian Ott nach einer halben Stunde etwas ab. Doch hatte die Mannschaft an diesem Tag nicht die Kraft, die Partie noch zu drehen.

Der FV verwaltete das Ergebnis und lief nie Gefahr, noch einmal in Bedrängnis zu geraten. „Wir haben die ersten 30 Minuten komplett verschlafen und lagen nach drei individuellen Fehlern der Hintermannschaft mit 0:3 zurück“, beschrieb Trainer Marco Knoll die Misere seines Teams. „Danach kamen wir besser ins Spiel, haben leider zu wenig aus unseren Chancen gemacht und daher verdient verloren.“

 

STU1919

Sven Packert konnte die Niederlage gegen Laupheim nicht verhindern helfen.

Dritter Sieg im dritten Spiel – Pfullingens A-Junioren setzen Ihren Aufschwung im Jahr 2018 fort. Und dies, obwohl dem VfL im ersten Durchgang im Spielaufbau nicht viel einfallen wollte. Die abstiegsbedrohten Tuttlinger führten durch einen direkten Freistoß mit 1:0 zur Pause. Im zweiten Durchgang spielten die Pfullinger ihre Aktionen endlich besser zu Ende, womit sie die Partie durch Sam Jarju und Hannes Haag bis zur 67. Minute drehen konnten.

Spielerisch blieben die Mannen um Kapitän David Straube allerdings deutlich unter ihren in den vergangenen Wochen gezeigten kreativen Möglichkeiten. Straube stellte eine Viertelstunde vor dem Ende per Elfmeter mit dem 1:3 den Endstand her. „Das war spielerisch eine der schwächeren Vorstellungen in dieser Saison. Aber Hauptsache drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg“, ordnete Pressesprecher Maximilian Ott die Prioritäten.

Nach einem fulminanten Schlussakkord in Weingarten konnten sich die A Junioren des VfL Pfullingen drei extrem wichtige Punkte für das Ziel Klassenerhalt sichern. In einer weitestgehend chancenarmen ersten Halbzeit waren es die Hausherren aus Weingarten, die sich als spielstarker und griffiger Gegner erwiesen, ohne jedoch zu klaren Torchancen zu gelangen. Die Pfullinger ließen besonders in der Anfangsphase jegliche Zweikampfstärke vermissen und hatten wenig bis gar keinen Zugriff auf die SV-Akteure. Dann war es aber doch schnelles Umschaltspiel, dass zum 0:1 führte. Marvin Krüger setzte mit einer sehenswerten Einzelaktion Sam Jarju in Szene, der nur noch ins leere Tor einschieben musste. Dies war zugleich auch einziger Höhepunkt der ersten Hälfte.

Im zweiten Durchgang agierten der VfL deutlich defensiver und kompakter und ließ den Hausherren zunächst keine Möglichkeit vor dem Tor. Allerdings konnten die Weingartener in der 64. Minute durch einen Freistoß aus dem Halbfeld den 1:1 Ausgleich erzielen. In der 81.Minute konnte der SV Weingarten erneut nach einer Standartsituation (Elfmeter) die Partie drehen. Die Pfullinger ließen einmal mehr ihre krasse Schwäche bei gegnerischen Standards erkennen. In der 87. Spielminute bekamen die Pfullinger nach einer Tätlichkeit der Weingartener ihrerseits einen Elfmeter zugesprochen, der von Kapitän David Straube souverän verwandelt wurde. Als alles schon nach einem Unentschieden ausgesehen hatte, konnten die Jungs aus der Echazstadt in der 94. Minute durch ein Tor von Hannes Haag den Lucky Punch erzielen.

 

STU1915

Sam Jarju brachte den VfL in einem spannenden Spiel mit 1:0 in Führung.

Gegen das Spitzenteam aus Ravensburg konnten Pfullingens A-Junioren den zweiten Sieg im zweiten Spiel des Jahres feiern und sich Luft im Kampf um den Klassenverbleib verschaffen. Nach einer torlosen ersten Halbzeit neigte sich das Pendel im zweiten Durchgang zugunsten des VfL. Die Hausherren unterbanden durch eine aggressive Spielweise die Entfaltung des Favoriten.

Mit zwei schön herausgespielten Toren durch Sam Jarju und Marvin Krüger binnen neun Minuten stellten die Pfullinger die Weichen auf Sieg. Der Anschlusstreffer von Kian Fetic machte die Schlussphase nochmals spannend, doch erneut Jarju machte in der 91. Minute den Sack endgültig zu. Torschütze Krügerblickt optimistisch in die Zukunft: „Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen!“

 

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Gegen den FV Ravensburg war voller Einsatz gefragt.

In einem grandiosen und spannenden Spiel bezwang der VfL Pfullingen den Tabellenzweiten Balingen mit 3:2 und holte nach sechs sieglosen Spielen die lang ersehnten drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Das Spiel begann mit hohem Tempo auf beiden Seiten, wobei die Balinger ein Plus an Ballbesitz hatten. Der VfL verteidigte mit großer Leidenschaft und aggressivem Zweikampfverhalten und kam durch einige gute Konter zu ihren Chancen. Das 1:0 wurde von Hannes Haag nach schöner Vorarbeit von Jonas Drews veredelt. Die Führung sollte nicht lange halten, erzielten die Balinger doch nach einem Freistoß aus dem Halbfeld kurz darauf den Anschlusstreffer. Die Echazstädter ließen sich nicht davon beeindrucken und überzeugten weiterhin auf voller Linie, indem sie den Balingern durch eine giftige Zweikampfführung ihre spielerische Stärke nahmen. Dies sollte sich durch das Spiel wie ein roter Faden ziehen.

In der zweiten Hälfte präsentierten sich die Blauhemden weiterhin extrem stark. Vor allem im Spiel mit dem Ball waren sie nun deutlich stärker und zeigten mit teils sehr schönen Kombinationen ihre spielerische Klasse. Genau in der Drangphase der Pfullinger konnte die TSG Balingen allerdings die 2:1 Führung erzielen. Bei den Hausherren zeigte sich einmal mehr ihre eklatante Schwäche bei gegnerischen Standartsituationen. Doch wer gedacht hat, dass Spiel sei nun entschieden, wurde eines Besseren belehrt. Der VfL konnte nach einer Ecke kurz darauf durch David Straube den 2:2 Ausgleich erzielen. Als die Echazstädter in der Nachspielzeit in Person von Ibrahimi Jallow auch noch den 3:2-Siegtreffer erzielten, brachen alle Dämme bei den Gastgebern und die knappe Führung konnte trotz einer fragwürdigen Zeitstrafe für Maximilian Ott in den letzten Minuten erfolgreich über die Zeit gerettet werden. Somit war die Sensation perfekt.