Nach einer turbulenten Schlussphase gingen die Young Boys als glücklicher, aber keinesfalls unverdienter 2:1-Sieger aus dem Derby gegen den VfL Pfullingen hervor.

Die Anfangsphase gehörte den Hausherren auf dem kurzen und engen Kunstrasen am Ringelbach. Sie waren aggressiver und hatten den größeren Willen an den Tag gelegt. Insbesondere durch Standardsituationen kamen sie zu Chancen Die Pfullinger konnten sich mal wieder bei ihrem überragenden Schlussmann Cornelius Gerdemann bedanken, der Mitte der ersten Halbzeit zwei hundertprozentige Chancen der Reutlinger bravourös entschärfte. Langsam kam der VfL nun besser ins Spiel, vor allem Maximilian Ott hatte zwei gute Möglichkeiten, die Gäste in Führung zu bringen.

Nach der Halbzeit entwickelte sich ein offener Kampf zwischen beiden Mannschaften. Nach einem Patzer des Reutlinger Schlussmanns, der einen Klärungsversuch direkt vor die Beine des Pfullinger Ronny Ruess spielte, musste dieser den Ball nur noch ins leere Tor schieben (78.) und die Echazstädter gingen mit 1:0 in Führung. Danach schien es so, als könnten die Mannen vom VfL das Ergebnis über die Zeit retten, doch die Young Boys konnten durch Steven Dillmann drei Minuten vor Schluss nach einer Standartsituation den 1:1-Ausgleich erzielen. Jeder rechnete nun mit einem Unentschieden, doch in der Nachspielzeit konnte Mikail Arslan für die die Young Boys erneut durch einen Standard den 2:1 Siegtreffer markieren.

 

STU1910

Kapitän David Straube und sein Team mussten in der Nachspielzeit das bittere 1:2 hinnehmen.