Nach drei sieglosen Partien wollten Pfullingens A-Junioren wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Doch dieses Vorhaben ließ sich nicht in die Tat umsetzen, trotz der frühen 1:0-Führung durch Sven Packert nach Vorarbeit von Daniel Schäfer (4.). Doch die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und glichen schnell aus. Das Auslassen von guten Chancen durch die VfL-Youngster rächte sich, die Gäste vom JFV Oberes Donautal gingen mit einer 2:1-Führung in die Halbzeit. Aus dieser kamen die Hausherren gestärkt zurück, Schäfer schaffte nach 55 Minuten den Ausgleich.

Wiederum jedoch gingen die Gäste nach einer guten Stunde in Führung. Der VfL kämpfte und in der Schlussminute war es Fabian Dillmann, der zum 3:3 abschloss. Nun wollten die Schützlinge von Marco Knoll und Thorsten Fock den Sieg, ihnen unterlief jedoch in der fünften Minute der Nachspielzeit ein ärgerliches Eigentor zur 3:4-Niederlage. Insgesamt hat die Mannschaft gewonnen, die es mehr wollte.“ zollte Berichterstatter Julian Eisele dem Gegner Respekt. „Somit heißt es jetzt aus diesem Loch als Mannschaft wieder rauszukommen.“

 

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Die U19 sucht weiter nach ihrer Form.

Der VfL startete mit zwei Riesenchancen in dieses Derby, verpasste aber die frühe Führung. Nach einer knappen Viertelstunde sah die VfL-Abwehr bei einem langen Ball nicht gut aus, der schnelle Denis Mazrekaj war zur Stelle und brachte seine Farben in Führung. Die Hausherren ließen sich davon nicht beirren und kamen nach Flanke von Samuel Schmid und einer Direktabnahme von Slavko Filipovic zum verdienten 1:1 (19.). Nachdem Fabian Dillmann nur die Latte traf, hatte Sven Packert die nächste große Chance für den VfL. Doch der sonst so sichere Schütze scheiterte vom Elfmeterpunkt.

Schock zu Beginn der zweiten Halbzeit. Leon Fleier verletzte sich schwer und wurde mit dem Krankenwagen abtransportiert. Gute Besserung an dieser Stelle! Seine Mannschaftskameraden kamen nicht mehr so gut in die Partie, auch weil die Young Boys nun wesentlich aktiver am Spiel teilnahmen. Dennoch, nach 70 Minuten bot sich nach einem Foul an Schmid erneut die Möglichkeit zum Heimsieg. Der Gefoulte trat selbst an, der schwache Schuss war allerdings eine sichere Beute für Schlussmann Luka Rosandic. Beide Teams spielten nun auf Sieg, doch wollte das entscheidende Tor nicht mehr fallen.

 

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Bei Schneeregen waren Einsatz und Kampfeswillen im Derby gefragt.

Vor gut 200 Zuschauern musste der VfL im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer TSG Balingen eine unter dem Strich verdiente 2:3-Heimniederlage hinnehmen. Die Hausherren starteten furios in die Partie. Nach wenigen Minuten hatte Marvin Krüger die Führung auf dem Fuß, scheiterte jedoch an Gästeschlussmann Janos Drevetan. Nach einer Viertelstunde die kalte Dusche. Langer Ball in den Strafraum, Kopfball Alexej Storm, Führung für die TSG. Diese machte es auch in der Folgezeit recht geschickt und ließ die Hausherren nur bedingt ins Spiel kommen. Doch die Pfullinger hielten engagiert dagegen und ließen sich nicht unterkriegen. Zunächst scheiterte Julian Eisele mit einem Schuss aus 18 Metern, wenige Minuten später war es Fabian Dillmann, der nach toller Vorarbeit von Krüger zum Ausgleich abschloss (38.).

Das 1:2 war ein Ebenbild des ersten Balinger Treffers. Wieder eine passgenaue Flanke ins Zentrum, wo erneut Storm unbedrängt einköpfen konnte (63.). Aber auch von diesem Rückschlag ließ sich der VfL nicht demoralisieren und erhielt sogar noch Unterstützung vom Tabellenführer. Die TSG-Abwehr ließ sich von Samuel Schmid den Ball abluchsen, dieser bediente seinen Mannschaftskameraden Leon Fleischer, der abgebrüht zum 2:2 ausglich (72.). Doch die Gäste wollten mehr. Zum dritten Mal, und das muss man der Pfullinger Defensive zum Vorwurf machen, konnte die TSG aus dem Spiel heraus hoch in den Strafraum flanken, wo dieses Mal Max Mocanu wartete und natürlich per Kopf das 2:3 erzielte. VfL-Schlussmann Krenar Kryeziu war zwar noch am Ball dran, konnte das Tor letztlich nicht verhindern. Die Schützlinge von Marco Knoll und Thorsten Fock warfen in der Schlussviertelstunde alles nach vorn, es sollte jedoch nicht mehr reichen. „Wir hätten uns den Ausgleich verdient gehabt, waren am Ende aber selber schuld“, meinte ein geknickter Berichterstatter Julian Eisele nach 94 intensiven Minuten. „Jetzt heißt es, die Köpfe nicht hängen zu lassen.“

 

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Die Zuschauer sahen ein gutklassiges Spitzenspiel in der A-Junioren-Verbandsstaffel.

Nach der Niederlage gegen Balingen wollten Pfullingens A-Junioren in die Erfolgsspur zurückkehren. Und es ging gut los, der VfL erarbeitete sich der VfL zwei Großchancen, die allerdings ungenutzt blieben. Aber auch die Biberacher hatten nach langen Bällen auf die schnellen Außenstürmer ihre Möglichkeiten. Bis zur Pause blieb es allerdings torlos.

Im zweiten Durchgang stellten die Jungs von Marco Knoll und Thorsten Fock ihre Fehler im Spielaufbau und der Defensive ab und kam weiter zu besten Einschussmöglichkeiten. Nach einer guten Stunde war es soweit. Doppelpass von Sven Packert und Samuel Schmid, welchen Ersterer mit einem überlegten Schluss ins lange Eck zum 0:1 abschloss. Der VfL drängte auf ein weiteres Tor. „Es hätte längst schon 3:0 oder höher stehen müssen,“ ärgerte sich Berichterstatter Julian Eisele nach der Partie. Das sollte sich wie so oft rächen. Nach einem langen Ball war Malik Cebeci zur Stelle und markierte den Ausgleich für den Aufsteiger (83.). Eisele: „Nichtsdestotrotz konzentrieren wir uns nun auf das Derby nächsten Sonntag gegen die Young Boys.“

 

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Sven Packert erzielte das zwischenzeitliche 1:0 für den VfL.

Die U19 des VfL hat die deutliche Pokalschlappe gegen den VfB Stuttgart unter der Woche gut verkraftetet und feierte am Sonntag den fünften Sieg in Serie. Doch der Start war unglücklich. Nach sechs Minuten führten die Hausherren. Kurze Zeit später glich Marvin Krüger nach einem Torwartfehler aus. „Die Halbzeitansprache brachte nach trägen ersten 45 Minuten die Wende“, ´gab Pressemann Julian Eisele zu.

Nun kam der VfL ins Spiel und beherrschte klar den Gegner. Sven Packert drehte die Partie mit einem verwandelten Elfmeter. Fabian Dillmann und Elias Lachenmann schraubten das Ergebnis auf 4:1, ehe der eingewechselte Slavko Filipovic mit dem schönsten Treffer des Tages den 5:1-Endtstand erzielte. Eisele blickt voraus: „Jetzt heißt es, in dieser Woche hart zu trainieren und sich auf das Spitzenspiel gegen die TSG Balingen vorzubereiten.“

 

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Slavko Filipovic gelang der schönste Pfullinger Treffer beim 5:1-Auswärtserfolg.