Trotz zwischenzeitlich eigener Führung standen Pfullingens A-Junioren im Derby und Topspiel bei der TSG Tübingen zum Schluss mit leeren Händen da. „Wir sind hoch motiviert in die Partie gegangen“, berichtet der spielende Berichterstatter Julian Eisele. „Leider mussten wir durch eine Unkonzentriertheit bereits nach 17 Minuten das Gegentor hinnehmen.“ Danach stand der VfL hinten deutlich besser und vorne nutze Elias Lachenmann eine der guten Möglichkeiten zum Ausgleich und Halbzeitstand.

In den zweiten Durchgang starteten die Pfullinger mit dem Führungstreffer durch den aus der U17 hoch gezogenen Roman Schubmann. Doch nun kehrte wieder der Schlendrian ein, was in der Folge zu zwei weiteren Treffer des TSG führte, die das Spiel abermals drehten. Trainer Marco Knoll war enttäuscht. „Es ist bitter, dass wir unsere Chancen nicht gemacht und mehrmals nur das Aluminium getroffen haben.“

 

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Roman Schubmann traf erstmals im Trikot der A-Junioren.

Bereits nach fünf Minuten brachte Fabian Dillmann seine Farben in Führung. Der von ihm getretene Freistoß fand den Weg direkt ins Tor. Doch nur eine Minute später glichen die Ravensburger durch Kubilay Coskun aus. Die Pfullinger hatten in diesem Topspiel die erste Halbzeit im Griff und erspielten sich in der Folgezeit gute Einschussmöglichkeiten. Einzig der Torerfolg blieb ihnen verwehrt, so scheiterte z.B. Armin Humic per Kopf an der Latte.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich ausgeglichener, zum Ende hin drängte der FV auf die Führung. „Unser Schlussmann Krenar Kryeziu konnte dies durch starke Paraden jedoch vermeiden“, bedankte sich Offensivmann Julian Eisele bei seinem Torhüter.

 

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Fabian Dillmann erzielte im Topspiel den Pfullinger Führungstreffer.

Pfullingens A-Junioren waren vom Anpfiff weg im Spiel. Nach 14 Minuten war es Elias Lachenmann, der per Kopfball zum 0:1 traf. Die gut stehende Hintermannschaft hatte auf der anderen Seite Ergenzingens schnelle Flügelspieler im Griff. „Wille und Kampf passten perfekt, wir es sich bei einem Topspiel gehört,“ zeigte sich Offensivmann Julian Eisele mit der Einstellung seiner Teamkameraden sehr zufrieden. Nach einer halben Stunde konnte dann Filip Vukelic nach einem schnell ausgeführten Freistoß auf 0:2 erhöhen. Schon drei Minuten später war es erneut Lachenmann, der nach einer starken Kombinationen mit seinem 6. Saisontreffer zur Vorentscheidung traf.

Auch mit der deutlichen Führung im Rücken ließ Pfullingens Drang nicht nach. Vier Minuten nach Wiederanpfiff markierte Fabian Dillmann das 0:4. Per Lupfer stellte Samuel Schmid den 0:5-Endstand her (77.). Eiseles Fazit: „Es war eine absolute Mannschaftsleistung, jeder ackerte und kämpfte bis zum Abpfiff.“

 

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Elias Lachenmann traf in Ergenzingen doppelt.

Der VfL und seine Heimspiele. Belegen die Jungs des Trainerduos Thorsten Fock und Marco Knoll in der Auswärtsbilanz den ersten Platz, rangieren sie vor heimischem Publikum auf einem Abstiegsplatz. Das Duell mit dem FV Olympia Laupheim bildete da keine Ausnahme. Die Pfullinger kamen nicht so richtig in die Partie. Die Olympioniken konnten ihrerseits Akzente nach vorne setzen. Bereits nach 12 Minuten die Gästeführung durch Philip Jelica. Beide Teams kamen im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit kaum zu Einschussmöglichkeiten.

Nach dem Seitenwechsel die neuerliche Kalte Dusche für den VfL, Erdem Erbektas erhöhte für seine Farben. „Bei uns fehlte heute eindeutig die Stimmung,“ analysierte Berichterstatter Julian Eisele. Erst gegen Ende wurde es etwas besser und Leon Fleischer konnte mit einem schönen Fernschuss auf 1:2 verkürzen (75.). Doch die Schlussoffensive blieb aus, gegen eine aufgerückte Hintermannschaft entschied erneut Erbektas in der Nachspielzeit mit dem 1:3 die Partie.

 

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Leon Fleischers Treffer war gegen clevere Laupheimer zu wenig.

Gegen den VfB Friedrichshafen kam der Tabellenzweite VfL Pfullingen nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Und dies trotz der ultimativen Chance auf den Sieg, als Daniel Schäfer in der Nachspielzeit zum Elfmeter antrat. Doch er scheiterte am starken VfB-Schlussmann Carlos Krohnfoth. Es war die vierte Pfullinger Fahrkarte vom Punkt in Folge!

„Hinten standen wir stark, nach vorne war zu wenig Bewegung“, faste Berichterstatter Julian Eisele die ersten 45 Minuten zusammen. Zwar begann sein Team mit Druck, welcher mit fortlaufender Spieldauer allerdings abnahm. Erst Mitte der zweiten Halbzeit wurden die Chancen besser, die jedoch allesamt Beute des sicheren Torhüters der Seehasen wurden. Erst nach einer Tätlichkeit in der Nachspielzeit, die zum Platzverweis und Strafstoß führte, schien sich alles zum Guten zu wenden. Denkste, Chance vertan! Der halbhoch rechts platzierte Schuss fand nicht den Weg ins Tor.

 

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Keine Tore sahen die Zuschauer zwischen Pfullingen und Friedrichshafen.