Die Tormaschine der U17 läuft weiter auf Hochtouren. Beim VfB Friedrichshafen konnten die Schützlinge von Philip Stanecker erneut überzeugen und mit 8:1 gewinnen. Nach einer fulminanten Startphase mit Toren von Marco Digel und Kay Adam ließ der Elan auf Pfullinger Seite zunächst etwas nach. Nach einer halben Stunde fand eine verunglückte Flanke von Dennis Dietsche den Weg zum 3:0 ins Tor. Direkt nach dem Seitenwechsel markierte Luka Caliskan das 4:0, die endgültige Entscheidung zu Gunsten des VfL.

Die Pfullinger schalteten nun einen Gang zurück, die Seehasen konnten sich dennoch kaum Torchancen erspielen. Nun nahmen die Gäste wieder Fahrt auf, Patrick Allzeit machte das halbe Dutzend voll und Erblin Gorqaj schraubte das Ergebnis per Doppelpack auf 8:0. „Nun gingen wir allerdings nicht mehr konsequent genug in die Zweikämpfe,“ befand Torhüter und Pressemann Richard Werner. Prompt gelang dem VfB nach einem Konter der Ehrentreffer.

 

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Acht Mal durften die B-Junioren in Friedrichshafen jubeln.

Die B-Jugend des VfL Pfullingen müht sich zum Sieg und kommen gegen den Tabellenletzten der Verbandsstaffel Süd VfB Bösingen nicht über ein zähes 4:2 hinaus.

Eigentlich waren die Weichen auf einen deutlichen Sieg für den zweitplatzierten VfL gestellt. Schon nach 47 Sekunden lag der Ball zum ersten Mal im Tor der Gäste. Und nur 3 Minuten später schnürte VfL-Stürmer Luka Caliskan den Doppelpack, 2:0. Wie zu erwarten waren die Pfullingen in allen Belangen dem VfB überlegen. Allerdings vergaben die Gastgeber eine Reihe an hochkarätigen Torchancen und verpassten es, die Führung weiter auszubauen. Nun nahmen auch die Bösinger ab und zu am Spiel teil. In der 27. Minute wurde dies belohnt. Völlig passive Pfullingen verpassten es mehrmals, die Bösinger Offensive zu attackieren Felix Flaig zog aus 20 Metern ab und traf sehenswert zum Anschluss. Dabei sollte es allerdings nicht bleiben, nur vier Minuten später traf Carlo Müller mit einem fulminanten Freistoß nahe des Mittelkreises zum 2:2-Ausgleich. Dies schockte die Pfullinger sehr, welche allerdings nun wieder damit beschäftigt waren, Fußball zu spielen. Schon in der 35. Minute traf erneut Luka Caliskan zur erneuten Führung für den VfL. Und wenig später stellte Patrick Allzeit den alten Abstand wieder her und traf zum 4:2 (38.).

In der zweiten Halbzeit war das Bild nicht anders. Der VfL bestimmte das Spiel und band Bösingen in die eigene Hälfte. Allerdings ließen sie weiterhin viel zu viele Chancen liegen und scheiterten unter anderem mehrmals am sehr gut aufspielen VfB-Keeper Maximilian Mager. Letztendlich blieb es bei 4:2 für die Pfullinger Jungs, die mit dem Spiel sichtlich nicht zufrieden waren. „Ein erschreckend schwaches Spiel mit miserabler Chancenverwertung“ analysierte die Pressesprecher Richard Werner.

 

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Gegen den VfB Bösingen hatte der VfL mehr Mühe als erwartet.

Nach zwei sieglosen Spielen ist der VfL wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Beim FV Biberach siegten die Schützlinge von Philipp Staneker mit 8:1. Temperaturen nur leicht über dem Gefrierpunkt und ein schneebedeckter Kunstrasen konnten den VfL in seinem Tordrang nicht hindern. Bereits nach drei Minuten eröffnete Luka Caliskan das muntere Toreschießen. Der VfL bestimmte das Spiel und war in allen Belangen besser. Durch einen Doppelschlag von Lukas Klemenz und einen weiteren Treffer von Erblin Gorqaj war mit dem 0:4-Halbzeitstand die Messe bereits gelesen.

Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Gäste die Partie, doch dauerte es bis zur 54. Minute, bis Dimitrios Gioftsios auf erhöhen konnte. Per Elfmeter machte Marco Digel das halbe Dutzend voll. Nun nahmen auch die Biberacher mehr am Spiel teil, konnten aber das 0:7 durch Kay Adam nicht verhindern. Mit einem sehenswerten Freistoß gelang Kevin Wistuba der Ehrentreffer für den FV. Doch Caliskan stellte den alten Abstand wieder her, das 1:8 bedeutete auch den Endstand. Trainer Staneker war rundum zufrieden: „Trotz schwieriger Platzverhältnisse war das ein souveräner Auftritt unser Jungs.“

 

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Philipp Staneker war mit dem Auftritt seiner Jungs sehr zufrieden.

„Die Partie begann sehr ausgeglichen“, analysierte Presse- und Torwart Richard Werner die Startphase. Vieles spielte sich zunächst im Mittelfeld ab. Nach und nach gelang es den Pfullingern, die Spielkontrolle an sich zu reißen. Nach einer knappen halben Stunde war es schließlich soweit. Luka Caliskan nutzte die Unordnung im Ulmer Strafraum nach einer Flanke per Kopf zum 1:0 für den VfL.

Derselbe Spieler erhöhte kurz nach dem Seitenwechsel auf 2:0. Die Jungs von Trainer Philipp Staneker blieben am Drücker, Kay Adam erhöhte folgerichtig auf 3:0. Nun ließ der Druck etwas nach, was Ulms Zweite zum 1:3 nutzte (61.). Werner: „Nun waren die Hausherren dem Anschlusstreffer näher als wir dem 4:1“. Doch die Pfullinger Defensive erwies sich in dieser Phase als standhaft. Den Schlusspunkt setzte dann allerdings der VfL. Wiederum war es Adam, der in der Schlussphase das 4:1 markierte.

 

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Die U17 schwimmt weiter auf der Erfolgswelle.

Die Partie begann sehr ausgeglichen und spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab. Die herausgespielten Möglichkeiten waren sehr überschaubar. Erst kurz vor dem Seitenwechsel wurde es spannend, als die TSG einen Freistoß in zentraler Position zugesprochen bekam. Der Schuss aus 18 Metern brachte jedoch nichts ein.

Besser machten es die Gäste nach dem Seitenwechsel. Noah Haller trat zur Freistoßausführung an und der abgefälschte Schuss fand am chancenlosen VfL-Schlussmann Richard Werner vorbei den Weg ins Tor (45.). Nun wachten die Hausherren auf und bestimmten das Spiel. Dies zahlte sich aus, Luka Caliskan erzielte nach 57 Minuten den Ausgleich. Nun wollten die Pfullinger den Sieg, allerdings ließ Kay Adam die große Chance aus, in dem er zehn Minuten vor dem Abpfiff einen Elfmeter über das Tor schoss. In der Schlussphase musste Werner seiner Mannschaft mit einigen Paraden sogar noch den Punkt retten. Nach dem Schlusspfiff fasste er zusammen: “ „Im Großen und Ganzen war eine Leistungssteigerung im Vergleich zum Spiel in Ehingen zu sehen, und dem Spielverlauf nach ist das Unentschieden auch angemessen, allerdings war die Torchancenverwertung ausbaufähig, mit etwas mehr Geschick gewinnen wir das Spiel mit 2 oder 3:1.“

 

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Luca Caliskan zeichnete für den Ausgleichstreffer verantwortlich.