22. Spieltag
VfL Pfullingen - SV Zimmern 5:0 (3:0)

Samstag, 14 März 2026 um 17:42 Uhr geschrieben von Timo Schyska

Noch kein Gegentor im Jahr 2026, einen Aufstiegsaspiranten abgefertigt und zehn Punkte mehr als zum gleichen Zeitpunkt der Vorrunde – es läuft für die Jungs vom Jahnhaus! Mit Spielwitz, Tempofußball und – ganz ungewohnt – Effektivität vor dem Tor überzeugt der VfL Pfullingen auf ganzer Linie. Hervorzuheben ist, dass der SV Zimmern mit nunmehr 20 Gegentoren zwar weiterhin die beste Abwehr der Liga stellt, an diesem Samstagnachmittag allerdings gleich ein Viertel davon hinnehmen musste.

Nach ausgeglichener Anfangsphase ohne großartige Strafraumszenen war es ein Standard, der den ersten Treffer ermöglichte. Nico Seiz’ gefühlvoll getretener Freistoß fand am langen Pfosten seinen Namensvetter Nico Rall, der sträflich freistehend zum 1:0 einköpfen konnte (13.). Die Gäste waren in der Folge um mehr Ballkontrolle bemüht, blieben insgesamt jedoch überraschend blass. Nach einer halben Stunde traf Kenan Dogan sehenswert aus 17 Metern zum 2:0.

Ein Freistoß aus dem eigenen Strafraum war der Ausgangspunkt für die Vorentscheidung. Fabiano Freitas, eben erst für den verletzten Jannis Röhm ins Spiel gekommen, nahm den weiten Ball gekonnt mit und passte in die Mitte zu Philipp Kendel, der wenig Mühe hatte (41.). Nur eine Minute später das gleiche Schema „Freitas auf Kendel“, doch Letzterer kam zu sehr in Rückenlage und schoss den Ball aus fünf Metern spektakulär über das Gehäuse.

Allzu lange musste Pfullingens bester Torschütze über sein Missgeschick nicht hadern. Denn nach einem kurzen Ansatz von Gegenwehr seitens der Schwarzwälder zu Beginn des zweiten Durchgangs nahmen die Hausherren das Geschehen – und damit verbunden das Toreschießen – wieder in die eigenen Hände. Lukas Klemenz war erst Sekunden im Spiel, als er als vorletzter Akteur in einer schnellen Angriffssituation den in der Mitte mitgelaufenen Kendel bediente, der dieses Mal alles richtig machte und seinen zehnten Saisontreffer erzielte.

Den Zimmernern muss man zugutehalten, dass sie weiterhin versuchten, das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Doch VfL-Schlussmann Jannik Gehart musste nur ein einziges Mal wirklich eingreifen und den Ball aus spitzem Winkel zur Ecke abwehren. Dafür musste sein Gegenüber das Spielgerät noch ein fünftes Mal aus dem Netz fischen. Freitas spielte einen Abpraller uneigennützig quer und ermöglichte es Finn Beck, sich ebenfalls in die Torschützenliste einzutragen.

„Das war eine Topleistung und ein in der Höhe verdienter Sieg gegen ein Spitzenteam der Liga“, freute sich Pfullingens Co-Trainer Samuel Mayer. „Wir waren in allen Belangen dominant und haben den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen.“

Der pfeilschnelle Fabiano Freitags glänzte mit zwei Torvorlagen

Samstag, 14 März 2026 um 17:42 Uhr geschrieben von Timo Schyska
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