Dass der VfL erstmals im Jahr 2026 auf dem heimischen Ahlsberg-Sportplatz spielte, war nicht die einzige Premiere. Am Tag der Arbeit stand auch die erste Punkteteilung der Rückrunde zu Buche – ein Ergebnis, mit dem letztlich niemand wirklich unzufrieden war. Denn der BSV präsentierte sich über die gesamte Spielzeit als starker Gegner.
Den Beweis ihrer Gefährlichkeit erbrachten die Gäste bereits nach drei Minuten: David Saiferling zog ab und traf die Latte. Die Hausherren brauchten eine Weile, um besser ins Spiel zu kommen. Nach und nach lief es flüssiger, klare Torchancen blieben jedoch weitgehend aus. Ein ähnliches Bild bot sich im zweiten Durchgang. Viel spielte sich im Mittelfeld ab, vor den Toren herrschte lange Zeit Flaute.
Dies änderte sich nach einer Stunde. Der frisch eingewechselte Fabiano Freitas konnte auf dem Weg zum Tor nur durch ein Foul gestoppt werden. Der Übeltäter Franck Valery Bonny Elat sah die rote Karte. In Überzahl schien es nun auf einen Heimsieg hinauszulaufen. Nach einem Freistoß von Nico Seiz war Nico Rall per Kopf zur Stelle und traf zum 1:0 (66.).
Doch die Freude währte nur kurz. Kaum 60 Sekunden später war Fabio Chiurazzi nach schöner Vorarbeit von Dario Holenstein zur Stelle und glich aus. „Das erwartete schwere Spiel gegen eine erfahrene Mannschaft“, resümierte Cheftrainer Albert Lennerth. „Sehr ärgerlich ist die Situation nach dem Führungstreffer – das ist die nächste Entwicklungsstufe, die sich die Mannschaft schnell aneignen muss. Wir müssen über 90 plus X Minuten fokussiert unser Spiel durchziehen und konsequent gegen den Ball arbeiten.“

VfL-Kapitän Sven Packert und sein Team mussten sich gegen Schwenningen mit einem Punkt zufriedengeben.