Der erste Hürde im Pokalwettbewerb der Saison 2026/2027 ist übersprungen. Und auch wenn sich der VfL II zunächst schwerer tat, als ihm lieb war, stand am Ende mit dem 0:3 doch ein deutliches und leistungsgerechtes Ergebnis beim FC Sonnenbühl II. Der furztrockene Rasenplatz, der mehr an ein abgeerntetes Weizenfeld als an ein Fußballspielfeld erinnerte, machte beiden Teams zu schaffen. Besonders allerdings den Pfullingern, die Mühe hatten hier ihr gewohntes Passspiel aufzuziehen. Auch der Gegner, zwei Klassen tiefer als die Truppe um Benjamin Hübner und Dennis Zipperle angesiedelt, machten es durch ein engagiertes sicher nicht einfach.
Nur langsam erspielte sich der Sieger des Pokalwettbewerbs von 2025 einige Chancen. Es ging schon auf den Halbzeitpfiff zu, als Marvin Krüger in der ihm eigenen Art sich seines Gegenspielers entledigte und kompromisslos zum 0:1 abschloss. Der bullige Offensivmann eröffnete auch den zweiten Durchgang ähnlich effektiv mit einem weiteren, entscheidenden Treffer (53.). Nun war die Angelegenheit entschieden. Der VfL erspielte im weiteren Verlauf des zweiten Durchgang einige weitere Abschlussmöglichkeiten, die Sonnenbühler waren erpicht, eben diese nicht zum Erfolg gereichen zu lassen. Was bis zur Nachspielzeit gut gelang. Dann fasste sich Bennett Werz ein Herz und schloss einen Alleingang aus spitzem Winkel zum Endstand ab. „Am Ende des Tages geht es darum, eine Runde weiterzukommen. Und das haben wir souverän geschafft“, bemühte Co-Trainer Dennis Zipperle eine alte Pokalweisheit. „Auf sehr schwierigen Platzbedingungen haben wir etwas Anlauf gebraucht, bis wir zwingender vor dem gegnerischen Tor geworden sind. Nach dem 1:0 haben die Jungs das sehr abgeklärt runtergespielt und wir konnten einigen Spielern mit Rückstand wichtige Minuten geben.“
In Runde zwei (KW 36) geht es entweder zum Nachbarn TSV Eningen II oder etwas weiters weg zum SV Zainingen. Diese Entscheidung fällt morgen.

Tom Beck und seine Jungs können sich über das Erreichen der zweiten Pokalrunde freuen.