Der Satz „Das war ein absolut überzeugender Auftritt der Jungs“ kam Trainer Benjamin Hübner leicht über die Lippen. Wohl kaum einer der 300 Zeugen am Mittwochabend würde Pfullingens Kommandogeber da wiedersprechen wollen. Seine Mannschaft wollte im verbleibenden Spiel des dritten Spieltags – wegen der Holzelfinger Hockete wurde die Partie um drei Tage verlegt – ihre Hausaufgaben machen und sich in der Tabelle unter den vorderen Plätzen einreihen.
Und es dauerte auch nicht lange, da konnte man ahnen, in welche Richtung diese 90 Minuten gehen werden. Hauptsächlich auf das Tor der Holzelfinger. Kaum waren acht Minuten gespielt, schepperte es erstmals im Kasten des Aufsteigers. Marvin Krüger verwandelte eine scharfe Hereingabe seines Sportkameraden Elias Lachenmann zum 1:0. Nur fünf Minuten später konnte Oliver Koch einen Abschluss von Bennett Werz nu noch ins eigene Tor lenken. Mehr als eine Vorentscheidung. Nach einer guten halben Stunde machte es Werz dann ganz alleine und verwertete in bester Abstaubermanier zum dritten Tor. Den wohl schönsten Treffer der einseitigen Partie hatte dann Zauberfuß Lachenmann noch vor der Pause auf seinem Torekonto. Aus 20 Metern schlenzte er den Ball platziert ins lange Eck.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb es eine einsteige Angelegenheit, was sich auf dem Kunstrasen des KOCAK Stadions abspielte. Krüger und Werz trafen erneut (der Neuzugang ist somit bereits bei fünf Buden), Luke Rohde schloss den Torereigen mit seinem Premierentor zum 7:0 ab. Die Pfullinger leisteten sich im zweiten Durchgang sogar noch den Luxus, ausgerechnet die am schönsten herausgespielten Angriffe nicht in Tore zu veredeln. Einerseits durch eigenes Hinzutun, andererseits wegen des besten Holzelfinger an diesem Abend. Schlussmann Mike Kemmler. Hübner: „Sowohl in Ballbesitz als auch gegen den Ball, haben die Jungs heute eine starke Leistung gezeigt“

Milosh Paraniuk reihte sich nahtlos in eine gute Pfullinger Mannschaft ein.