6. Spieltag
SV Nehren - VfL Pfullingen 3:1 (2:0)

Sonntag, 20 September 2026 um 20:40 Uhr geschrieben von Timo Schyska

Zum Abschluss der Derbywochen – es war nach den Partien gegen Tübingen, Croatia Reutlingen und die SGM Dettingen/Glems die vierte Partie innerhalb des Bezirks – musste der VfL Pfullingen am sechsten Spieltag die erste Saisonniederlage hinnehmen und verpasste somit den Sprung an die Tabellenspitze.

Bereits nach sieben Minuten führten die Hausherren. Nach einer Ecke waren sich Schlussmann Jannis Gebhard und Kapitän Sven Packert beim Klären des Balles nicht einig. Packert beförderte das Spielgerät unglücklich zur Nehrener Führung ins eigene Tor (7.). Nur wenige Minuten später beinahe der Ausgleich. Doch Nico Seiz setzte die Kugel aus zentraler Position ans Quergebälk. Dies sollte bis zur Schlussphase die einzig nennenswerte Pfullinger Chance bleiben. Denn die Schützlinge von Albert Lennerth kamen sowohl mit dem holprigen Geläuf als auch mit der effektiven und kämpferischen Spielweise der Hausherren nicht zurecht. Viel spielte sich auf Gästeseite im Mittelfeld ab, aber die in den vergangenen Wochen so oft gezeigte spielerische Komponente, die auch auf den schnellen Außenspielern fußt, wollte sich einfach nicht entwickeln. Und es kam noch schlimmer für den Tabellenzweiten. Aus spitzem Winkel traf Marvin Steimle nach 21 Minuten zum 2:0-Halbzeitstand.

Lennerth reagierte und brachte mit Finn Beck, Roman Schubmann und Labid Quadeer zum Seitenwechsel drei frische Kräfte. Doch auch dieser Schachzug brachte nicht die gewünschte Durchschlagskraft. Die Hausherren waren an diesem Sonntagnachmittag einfach nicht zu überlisten. Ein Handelfmeter brachte eine Viertelstunde vor dem Abpfiff die endgültige Entscheidung. Benedikt Rammeiser, eben erst ins Spiel gekommen, verwandelte sicher vom Punkt. Pfullingens Anschlusstreffer durch Nico Rall, immerhin sein sechstes Saisontor, kam viel zu spät, um noch einmal für Spannung zu sorgen.

„Leider hat der notwendige Fokus für die Herausforderung Nehren gefehlt“, bedauert Lennerth. „Die Bereitschaft, eine aggressive Zweikampfführung sowie ein zielstrebiges Umschaltspiel zu praktizieren, war leider nicht auf dem Niveau, welches notwendig war.“

Für die Offensive um Philipp Kendel gab es kein Durchkommen.

Sonntag, 20 September 2026 um 20:40 Uhr geschrieben von Timo Schyska
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