7. Spieltag
VfL Pfullingen - VfL Mühlheim 2:0 (2:0)

Samstag, 26 September 2026 um 13:19 Uhr geschrieben von Timo Schyska

Nach der Derbyniederlage in Nehren stand für die Pfullinger Kicker am Freitagabend die nächste Herausforderung an. Und die bewältigte der VfL dank enormer Fokussierung in der Startphase, konsequenter Defensivleistung und einer Portion Glück.

Es waren gerade mal sechs Minuten gespielt, da brauste der erste Torjubel unter den Zuschauern, die es mit den Hausherren hielten, auf. Finn Beck schloss einen Angriff wie aus dem Fußballlehrbuch zum 1:0 ab. Vier Zeigerumdrehungen später war es so, als hätte der Fußballgott die Copy-and-Paste-Taste gedrückt: Balleroberung im Mittelfeld, hinaus mit dem Spielgerät auf den flinken Nico Seiz, passgenaue Flanke in den Strafraum und dort steht mit Beck ein Mann, wo ein guter Stürmer einfach stehen muss – 2:0 nach zehn gespielten Minuten. Als wollten die bis dahin harmlosen Gäste unter Beweis stellen, dass sie nicht zu Unrecht im Verfolgerfeld von Spitzenreiter Nagold stehen und ihre drei absolvierten Auswärtsaufgaben allesamt erfolgreich bestritten, legten sie nun los. Einen brillanten Abschluss von Nino Rebholz konnte Pfullingens Schlussmann Jannis Gebhard ebenso sehenswert gerade noch mit den Fingerspitzen an die Unterkante der Latte ablenken. Auch in der Folge blieben die Donaustädter stets gefährlich. Nun ging es hin und her, auf beiden Seiten war die Torwahrscheinlichkeit im oberen Bereich.

Im zweiten Durchgang verflachte die Partie etwas, hatte aber weiterhin das Prädikat „Spitzenspiel“ verdient. Der Gast blieb stets gefährlich und dem Anschlusstreffer nahe, den allerdings die gute Abwehrarbeit um den umsichtigen Kapitän Sven Packert zu verhindern wusste. Seine Vorderleute verpassten es indes, für die frühzeitige Entscheidung zu sorgen. So verstrichen die Minuten und die Mannen von Albert Lennerth und Patrick Plewnia durften einen unter dem Strich verdienten Heimerfolg feiern. „Nach der unnötigen Niederlage gegen Nehren hat die Mannschaft die richtige Reaktion gezeigt“, urteilte Plewnia. „Gegen einen guten Gegner überzeugten wir mit einer starken und geschlossenen Leistung und belohnten uns mit einem verdienten 2:0-Sieg. Genau diese Einstellung und Mentalität gilt es jetzt mitzunehmen.“

Roman Schubmann und sein Team hatten es mit einem Gegner auf Augenhöhe zu tun

Samstag, 26 September 2026 um 13:19 Uhr geschrieben von Timo Schyska
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