Der VfL Pfullingen II ist weiterhin im Bezirkspokal vertreten, musste beim SV Zainingen allerdings nachsitzen. Dass es kein Spaziergang wird, war allen klar, die sich an die vergangenen Auftritte der Pfullinger auf der Münsinger Alb erinnern. Denn dort tat sich Pfullingens Zweite schon immer schwer. Da war die Partie am Mittwochabend keine Ausnahme. „Das war ein typischer Pokalabend. Wir hatten viel Ballbesitz und viele ungenutzte Torchancen“, fasste VfL-Cheftrainer Benjamin Hübner zusammen. Der auch den Hauptgrund für das 0:0 nach 90 Minuten ausmachte. Robby Bröckel, den überragenden Torhüter der Hausherren. „Der hat drei bis vier Dinger rausgefischt, das war brutal!“
Ansonsten warf Pfullingens Kommandogeber den Seinen nicht viel vor. Die Jungs hätten ein gutes Spiel gemacht, aber halt zu fahrlässig mit den Chancen umgegangen. Hübner: „Wichtig war auch, dass sich die Jungs, die in den vergangenen Spielen etwas hinten dran waren, gut präsentiert haben.“
Am Ende musste das Elfmeterschießen für die Entscheidung sorgen. Hier trafen beide Seiten insgesamt neun Mal. Ein Schuss der Hausherren ging jedoch nur an die Latte. Die Würfel waren zugunsten des Bezirksligaspitzenreiters mit 4:5 gefallen.

Das Team um Pfullingens Pascal Klatt musste in Zainingen Mehrarbeit leisten