Der Heimsieg gegen den starken Verfolger VfL Mühlheim erforderte volle Konzentration und Engagement von den Pfullinger Kickern. Zwei nahezu identische, hervorragend herausgespielte Tore in der Frühphase brachten die Entscheidung: Ballgewinn, schnelles Umschalten, Ball raus auf den Flügel zu Nico Seiz, der mit zwei präzisen Flanken Finn Beck bediente. Es war der zweite Doppelpack Becks in der noch jungen Saison. Zu erwähnen ist auch die gute Arbeit im Mittelfeld und im Abwehrbereich, die sich zu einem großen Ganzen fügte. „Genau diese Einstellung und Mentalität gilt es jetzt mitzunehmen“, stellte Co-Trainer Patrick Plewnia gleichermaßen zurückblickend und vorausschauend fest.
Heimkehrer Matthias Dünkel, ebenfalls im Kommandostab dabei, lobt derweil die Atmosphäre im Team: „Die Stimmung in der Mannschaft ist wie schon in den Wochen zuvor sehr gut! Alle ziehen mit, das macht Spaß!“ Der spielende Co-Trainer weiß um die Schwere der kommenden Aufgabe in Schwenningen: „Wir fokussieren uns aber komplett auf uns und auf die Dinge, die uns stark machen. Wir bereiten uns auf das Spiel wie gehabt sehr gut vor und haben einen Plan, den wir umsetzen wollen, um die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.“ Nicht mithelfen können wird Marko Zivkovic, der gegen Mühlheim die Ampelkarte sah.
„Mit der bisherigen Punkteausbeute sind wir nicht ganz so glücklich, denn wir haben schon einige Punkte unnötig liegen lassen“, bekennt BSV-Abteilungsleiter Thomas Preiser nach sieben absolvierten Partien. Nach zwei Auftaktsiegen lief der Motor bei den Schwenningern nicht mehr so rund. Nur vier Punkte aus fünf Begegnungen waren für die Qualität des ehemaligen Zweitligisten doch etwas mau. Jüngstes Beispiel ist die Niederlage in Tuttlingen. Einer komplett dominanten ersten Halbzeit der Jungs von BSV-Trainer Jago Maric inklusive 2:0-Führung folgten zweite 45 Minuten zum Vergessen. In der Nachspielzeit trafen die Hausherren per direkt verwandeltem Freistoß zum 3:2. „Das war höchst bitter, am Ende so verloren zu haben. Wir waren in einigen Aktionen nicht entschlossen genug“, monierte Maric.
Umso entschlossener gibt sich Thomas Preiser vor der kommenden Aufgabe: „Am Samstag kommt ein, wie erwartet, sehr starker VfL Pfullingen zu uns ins Stadion. Unsere Zielsetzung ist es, die drei Punkte zu holen und somit den Abstand zum VfL Pfullingen zu verkürzen.“ Der BSV steht also unter Druck, den Anschluss nicht zu verlieren. Die Qualität, oben mitzuspielen, hat das Team von der Baar sicherlich.
Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Benjamin Buck (TV Gültstein) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Simon Berner sowie Elias Maximilian Biehl.
Historie (01.05.2026): VfL – BSV Schwenningen 1:1 (0:0) – Tore: 1:0 Rall, 1:1 Chiurazzi – Nur zwei Minuten nach Pfullingens Führungstreffer Mitte des zweiten Durchgangs kam der BSV zum Ausgleich – und verdiente sich den Punkt bis zum Schluss, da er in dreißigminütiger Unterzahl erkämpft wurde.